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Michael Schön erhält Siegried-Stettendorf-Preis

23.11.2007
Professor des Rudolf-Virchow-Zentrums wird für seine Krebs-Forschung ausgezeichnet

Prof. Dr. Michael P. Schön, Arbeitsgruppenleiter am Rudolf-Virchow-Zentrum / DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin der Universität Würzburg, erhält morgen im Rahmen der zehnten Tagung der Dermatologischen Wissenschafts- und Fortbildungsakademie NRW in Köln den Dr. Siegried-Stettendorf-Forschungspreis für Onkologie und medizinische Mykologie.

Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird seit 2004 von der gleichnamigen Stiftung jährlich vergeben.

Michael Schön, der seit 2003 im Rahmen einer Forschungsprofessur am Rudolf-Virchow-Zentrum die Arbeitsgruppe Entzündungs- und Tumorbiologie leitet, wird für seine Forschungsarbeiten zu Krebserkrankungen der Haut ausgezeichnet. Der Siegried-Stettendorf-Preis wird jährlich an Wissenschaftler verliehen, die sich in der klinisch orientierten Grundlagenforschung im Bereich der Hauterkrankungen verdient gemacht haben. Besonders der Hautkrebs steht hierbei im Vordergrund - im Sinne der lebenslangen Forschungstätigkeit der verstorbenen Stifterin.

Seit über 15 Jahren erforscht der 41jährige entzündliche Erkrankungen wie die Schuppenflechte und sucht nach neuen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Hauttumoren. Neben seiner Forschung am Rudolf-Virchow-Zentrum ist Michael P. Schön Oberarzt an der Hautklinik und kennt die Fälle auch direkt von den Patienten. So kann er besonders gut die Brücke zwischen wissenschaftlicher Grundlagenforschung und klinischer Anwendung schlagen.

Hautkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung, von Schuppenflechte sind knapp drei Prozent der deutschen Bevölkerung betroffen. Auf diesen Gebieten hat sich Schön nicht erst jetzt als international renommierter Wissenschaftler einen Namen gemacht. Bereits 2003 erhielt er einen Ruf auf einen hochrangigen dermatologischen Lehrstuhl in den USA, zog aber die Forschungsprofessur am Rudolf-Virchow-Zentrum vor.

Das Rudolf-Virchow-Zentrum ist das DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin und gehört als Zentrale Einrichtung zur Universität Würzburg. Das Zentrum wurde im Januar 2002 gegründet und ist eines von drei im Sommer 2001 bewilligten Pilotprojekten, mit denen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) so genannte "Centers of Excellence" fördert. In den fünf Bereichen "Nachwuchsgruppeninstitut", "Kernzentrum" "Forschungsprofessuren", "RVZ Network" und dem "Bio-Imaging Center" arbeiten zurzeit 18 Arbeitsgruppen auf dem Gebiet der Schlüsselproteine. Außerdem gehört ein Lehr- und Ausbildungsbereich zum Rudolf-Virchow-Zentrum. Gemeinsam mit den Fakultäten für Biologie und Medizin der Universität Würzburg werden ein Studiengang Biomedizin und eine "Graduate-School" für Doktoranden angeboten. Das "Public Science Center", eine eigene Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, setzt sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein.

Kontakt:
Rudolf-Virchow-Zentrum / DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin,
Sonja Jülich (Leiterin Öffentlichkeitsarbeit), Telefon 0931/201-48714, Mobil: 0174-2118850, Email: sonja.juelich@virchow.uni-wuerzburg.de

Sonja Jülich | idw
Weitere Informationen:
http://www.rudolf-virchow-zentrum.de

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