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Der Emil-Warburg-Preis 2006 geht an den Biophysiker Dr. Clemens Hofmann

05.12.2006
Neue Erkenntnisse über die Details der bei der Photosynthese ablaufenden Prozesse

Die Emil-Warburg-Stiftung verleiht am Freitag (8. Dezember 2006, 14.00 Uhr) im Bayreuther Rathaus den diesjährigen Emil-Warburg-Preis an Dr. Clemens Hofmann für seine Dissertation zum Thema “Pigment-Pigment Interactions and Protein Dynamics in Light-Harvesting Complexes: A Single-Molecule Study”.

Dr. Hofmann – das Bild zeigt ihn als Post-doc i, Öabor in Leiden - untersuchte einen für die Photosynthese wichtigen Lichtsammelkomplex. Dieses relativ große “Farbstoffmolekül” besitzt einen sehr komplexen Aufbau und hat eine zentrale Funktion für die Umwandlung von Licht in andere nutzbare Energieformen. Durch spektroskopische Untersuchungen an einzelnen solcher Pigment-Protein-Komplexen und eine völlig neuartige Datenaufbereitung gelang es Dr. Hofmann, neue Erkenntnisse über die Details der bei der Photosynthese ablaufenden Prozesse zu gewinnen.

Bevor Dr. Hofmann seine jetzige Tätigkeit bei der Firma OSRAM in Regensburg antrat, verbrachte er noch eine wissenschaftlich erfolgreiche Post-doc Phase an der renommierten University of Leiden in den Niederlanden.

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Dr. Hofmann fertigte seine mit Auszeichnung bewertete Doktorarbeit aus dem Gebiet der biologischen Physik an der Universität Bayreuth am Lehrstuhl Experimentalphysik IV bei Prof. Dr. Jürgen Köhler an. Hier werden seit dem Jahr 2000 schwerpunktmäßig biophysikalische Fragestellungen mit höchstauflösenden Methoden der Spektroskopie untersucht.

Auf den interdisziplinären Forschungsgebieten der Biologie und Physik vollziehen sich zurZeit an vielen Stellen stürmische Entwicklungen in der Grundlagenforschung. Deshalb sind die Hochschulabsolventen für die Firmen, die an den Nahtstellen zwischen Forschung und Entwicklung von Produkten arbeiten, von hoher personeller Bedeutung.

Kerstin Wodal | Universität Bayreuth
Weitere Informationen:
http://www.uni-bayreuth.de/

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