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Dem Nachwuchs eine Chance - Deutsche Wildtier Stiftung schreibt ihren Forschungspreis 2007 aus

16.11.2006
Die Deutsche Wildtier Stiftung schreibt heute ihren mit bis zu 50.000 Euro dotierten Forschungspreis 2007 aus. Der Forschungspreis der Deutschen Wildtier Stiftung wird alle zwei Jahre verliehen.

Ziel ist die Förderung hochbegabter junger Wissenschaftler, deren Arbeiten zu neuen Erkenntnissen "rund um" einheimische Wildtiere beitragen. Eine unabhängige Jury aus anerkannten Wissenschaftlern entscheidet über die Preisvergabe. Die Ausschreibungsfrist läuft bis zum 31.03.2007.

Mit der Auszeichnung gibt die Stiftung einem Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Stipendiums weiter zu qualifizieren. Als Würdigung seiner Leistung erhält der Preisträger zusätzlich eine einmalige persönliche Zuwendung. Das Forschungsprojekt muss einen unmittelbaren Bezug zu einheimischen Wildtieren haben. Dabei kann es sich sowohl um naturwissenschaftliche Projekte als auch um Projekte aus den Geisteswissenschaften wie der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, der historischen Wissenschaften oder der Philosophie handeln. Durch die Beiträge der bisherigen Preisträger konnten bereits wertvolle neue Ansätze für den Schutz einheimischer Wildtiere und ihrer Lebensräume gewonnen werden.

Die Deutsche Wildtier Stiftung wurde 1992 in Hamburg gegründet. Ziel der Stiftung ist es, einheimische Wildtiere in ihren natürlichen Lebensräumen zu fördern und für die Menschen erlebbar zu machen. Mit dem Naturerlebnisprojekt Wildtierland inmitten der Brohmer Berge (Mecklenburg-Vorpommern) hat sie auf ca. 1.000 ha optimale Voraussetzungen für Tiere geschaffen: In einer vom Menschen genutzten Kulturlandschaft können einheimische Tier ihrem natürlichem Lebensrhythmus folgen.

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»Forschungspreis

Neben Management von Natur- und Landschaftsräumen gehört die wildtierökologische Forschung, u. a. in der stiftungseigenen Forschungsstation in Klepelshagen, zu den Aufgaben der Stiftung. Wildtierpolitik und Lobbyarbeit sowie Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit sind weitere wichtige Aufgabenfelder. Die Stiftung will Verantwortung, Kenntnisse und Sensibilität gegenüber kleinen und großen Wildtieren in der Öffentlichkeit wecken und fördern.

Die Deutsche Wildtier Stiftung hat sieben Arten (Rothirsch, Feldhase, Haussperling, Schwarzspecht, Kiebitz, Wasserfrosch und Kreuzspinne) in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten gestellt. Diese so genannten Profilarten repräsentieren typische Lebensräume unserer Kulturlandschaft. So stehen der Feldhase stellvertretend für den Lebensraum Feldflur und der Schwarzspecht für den Lebensraum Wald. Bei den Bewerbungen um den Forschungspreis sind daher insbesondere Projekte erwünscht, die sich mit einer dieser sieben Arten befassen.

Weitere Informationen und die Antragsunterlagen stehen zum Download unter http://www.DeutscheWildtierStiftung.de zur Verfügung.

Die gemeinnützige Deutsche Wildtier Stiftung mit Sitz in Hamburg wurde 1992 von Haymo G. Rethwisch gegründet. Ihr Ziel ist es, einheimische Wildtiere in ihren natürlichen Lebensräumen zu fördern und erlebbar zu machen. Schirmherr der Deutschen Wildtier Stiftung, die zu den bedeutendsten Stiftungen für Natur- und Wildtierschutz in Europa zählt, ist Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Roman Herzog.

Pressekontakt
Deutsche Wildtier Stiftung: Sven Holst, Geschäftsführer, Billbrookdeich 210, 22113 Hamburg, Telefon: 040 / 73 33 93 31, Fax: 040 / 7 33 02 78, S.Holst@DeWiSt.de

Sven Holst | idw
Weitere Informationen:
http://www.DeutscheWildtierStiftung.de

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