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Gezielte Förderung von elf Projekten

19.07.2006
Förderfonds der Justus-Liebig-Universität Gießen unterstützt Projekte mit insgesamt 233.694 Euro - Große Bandbreite

Auch in Zeiten knapper Kassen setzt die Justus-Liebig-Universität Gießen auf die gezielte Förderung einzelner Struktur bildender Projekte. Das JLU-Präsidium hat über die Vergabe der Mittel im Förderfonds der Universität für 2006 entschieden. Danach werden im laufenden Jahr insgesamt elf Projekte mit einem Gesamtvolumen von 233.694 Euro gefördert. Die finanzielle Förderung der einzelnen Projekte bewegt sich zwischen 14.200 und 45.000 Euro.

Inhaltlich repräsentieren die geförderten Anträge eine große Bandbreite: Die Maßnahmen reichen von der Förderung der Konzeption eines rechtswissenschaftlichen Sommerkurses für Studierende der Partnerhochschulen unter Federführung des Fachbereichs 01 - Rechtswissenschaft über die Einrichtung einer Koordinationsstelle für schulische Lernförderung und Evaluation im Fachbereich 06 - Psychologie und Sportwissenschaft bis hin zur Erstellung Web-basierter multimedialer Lerneinheiten aus dem Bereich der Pathophysiologie und Pathobiochemie innerer Erkrankungen durch den Fachbereich 10 - Veterinärmedizin.

Die Mittel aus dem Förderfonds werden in diesem Jahr zum sechsten Mal vergeben und sollen der Unterstützung qualitätsbezogener Projekte in Forschung und Lehre dienen. Anträge konnten Mitglieder aus den Fachbereichen 1 bis 10 stellen und darüber hinaus aus den zentralen Einrichtungen der Universität eingereicht werden.

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»Förderfond

Mit den jährlich ausgeschriebenen Mitteln des Fonds sollen im weitesten Sinne Struktur bildende Maßnahmen in den Fachbereichen beziehungsweise zentralen Einrichtungen gefördert werden, die insbesondere in der Lehre eine Qualitätssteigerung bewirken. Die Förderung reiner Einzelforschung ist nicht das Ziel des Fonds, da für diese Vorhaben andere Drittmittelgeber wie beispielsweise die Deutsche Forschungsgemeinschaft zur Verfügung stehen.

Entsprechend dem Zielvereinbarungsprozess zwischen den Fachbereichen und dem Präsidium müssen Anträge eine klare Aussage zum Innovationsgehalt und zum Nutzen des Vorhabens für das Profil des Fachbereichs beziehungsweise der Einrichtung der Universität enthalten. Das finanzielle Volumen einzelner Anträge darf maximal 20 Prozent der jährlich im Fonds zur Verfügung stehenden Mittel betragen. Die nächste Ausschreibung für den Förderfonds der Universität wird voraussichtlich Anfang des kommenden Jubiläumsjahres erfolgen.

Kontakt:
Gunther Gerlach
Nationale und EU-Forschungsförderung
Justus-Liebig-Universität Gießen
Telefon: 0641/99-12110, Fax: 0641/99-12109
E-Mail: gunther.gerlach@uni-giessen.de

Charlotte Brückner-Ihl | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-giessen.de/

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