Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

HERMES AWARD: fünf Unternehmen sind nominiert

30.03.2006

In diesem Jahr haben sich 81 Unternehmen um den renommierten und hochdotierten Wirtschaftspreis der HANNOVER MESSE beworben, wobei annähernd ein Drittel der Bewerbungen aus dem Ausland kommt. Die große Bandbreite der eingereichten Themen spiegelt die Vielfalt der HANNOVER MESSE wider. Von der Medizintechnik über Innovationen im Schienenbereich und Nutzung von Biomasse bis hin zu Pipelinetechnik und Trendthemen, wie Wireless Lan oder RFID (Radio Frequency Identification) ist alles dabei. Die feierliche Preisverleihung ist eines der Highlights der HANNOVER MESSE, die weltweit das bedeutendste Technologieereignis darstellt. Im Rahmen dieses High-Tech-Gipfels präsentieren alljährlich Tausende Unternehmen ihre neuesten Produkte und Innovationen.

"Das Innovationsklima hat sich deutlich verbessert. Die hohe Qualität der eingegangenen Bewerbungen spricht für die Innovationskraft der Unternehmen und zeigt, in welch kurzer Zeit Produkte heute entwickelt und bis zur Marktreife vorangetrieben werden", so Prof. Wolfgang Wahlster, Geschäftsführer des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, unter dessen Vorsitz eine unabhängige Jury die Auswahl der Top 5 traf.

... mehr zu:
»RFID-Transponder

Für den mit 100 000 Euro dotieren Technologiepreis der HANNOVER MESSE wurden folgende Unternehmen nominiert (Auflistung hier in alphabetischer Reihenfolge):

- ContiTech Luftfedersysteme GmbH der Unternehmensgruppe ContiTech, Hannover und die Railway Business Unit der SKF-Gruppe, Göteborg: Die GIGABOX ist ein neuartiges Lager-/Federungskonzept mit integrierter Gummifeder mit hydraulischer Dämpfung und Radführung für Schienenfahrzeuge, speziell Eisenbahn-Güterwagen. Dieses System weist bessere Laufeigenschaften auf und hat gegenüber konventionellen Systemen einen geringeren Verschleiß.

- HARTING Mitronics AG, Biel/Schweiz, ein Tochterunternehmen der HARTING Gruppe, Espelkamp: Es wurde ein passiver UHF RFID-Transponder mit hoher Reichweite für eine raue industrielle Umgebung entwickelt. Der RFID-Transponder hat nicht nur eine Reichweite von mehr als fünf Metern, sondern kann auch in der Nähe von Metallen und Flüssigkeiten zum Einsatz kommen. Erreicht wurde dieses durch eine dreidimensionale Antennentechnik in MID-Technologie (Molded Interconnected Devices).

- Otto Bock HealthCare GmbH, Duderstadt: Der DynamicArm ist das weltweit erste elektronisch gesteuerte Elektro-Ellenbogengelenk mit stufenloser Getriebeübersetzung. Mit seinem Vario-Getriebe wird das natürliche Bewegungsverhalten eines Armes nachempfunden. Amputierte Patienten profitieren von der hohen Funktionalität des Gelenkes. Das hohe Kraftpotenzial und die Präzision und Schnelligkeit des Gelenkes ermöglichen dem Anwender größtmögliche Unabhängigkeit im Alltag.

- Thomas Schildknecht Industrieelektronik, Sersheim: Das Datenfunksystem DATAEAGLE 3002 verbindet über Funk standardisierte Profibusgeräte und erlaubt Feldbuskomponenten drahtlos zu verbinden. Es ist eine sehr schnelle Datenübertragung möglich, wobei Breitbandfunktechnologien, wie WLAN und Bluetooth eingesetzt werden können. Erstmals ist eine Funktechnologie auch für Profisafe, dem Sicherheitsprofil auf Profibus-Basis industriell einsetzbar.

- VIETZ GmbH, Hannover: Das Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, bei dem Pipelines im Baustellenbereich mit einem orbital umlaufenden Faserlasersystem verschweißt werden. Das mobile System ist als komplette Insellösung für den Baustelleneinsatz realisiert und besteht aus einem orbitalen Führungssystem, dem Faserlaser mit Strahlquelle und Energieversorgungseinheit sowie der Prozesssteuerung mit integrierter Qualitätssicherung der Schweißnaht.

Am 23. April 2006 wird der Gewinner des HERMES AWARDS 2006 im Rahmen der Eröffnungsfeier der HANNOVER MESSE durch den Jury-Vorsitzenden, Prof. Wolfgang Wahlster, bekannt gegeben. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, wird den Preis im Beisein der Bundeskanzlerin, Angela Merkel, sowie des Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsens, Christian Wulff, übergeben.

Die nominierten und prämierten Produkte und Verfahren werden während der HANNOVER MESSE 2006 (24. bis 28. April) auf der Sonderveranstaltung "techtransfer - Gateway2innovation" (Halle 2, Stand D16), präsentiert.

Brigitte Mahnken-Brandhorst | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de
http://www.messe.de

Weitere Berichte zu: RFID-Transponder

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Künstliche Intelligenz erobert die Fahrzeugentwicklung
21.09.2018 | Technische Universität Berlin

nachricht Preis für Arbeit über autonomes Fahren
11.09.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

ISO-27001-Zertifikat für die GFOS mbH und die GFOS Technologieberatung GmbH

21.09.2018 | Unternehmensmeldung

Kundenindividuelle Steckverbinder online konfigurieren und bestellen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics