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Sonnenstrom finanziert Umweltprojekte

22.08.2005


Trittin: „Innovative Art der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsunternehmen und Umweltverbaenden“


Bundesumweltminister Juergen Trittin hat sich heute in Erfurt ueber das Projekt „Sonnenstrom finanziert Umweltprojekte“ informiert. Mit finanzieller Unterstuetzung des Bundesumweltministeriums erprobt die Thueringer „Naturstiftung David“ ein neuartiges Finanzierungsmodell fuer Umweltprojekte: In den neuen Bundeslaendern werden spendenfinanzierte Solaranlagen errichtet, die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz Strom in das oeffentliche Netz einspeisen. Die kompletten finanziellen Ertraege sollen den Vereinen zu Gute kommen, die sich an dem Vorhaben beteiligten. „Das Projekt verfolgt eine innovative Art der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsunternehmen und Umweltverbaenden an“, lobte Bundesumweltminister Juergen Trittin.

Spender und Sponsoren wollen oft eine einmalige Spende geben. Umweltinitiativen und -projekte brauchen aber eine laengerfristige und kontinuierliche Foerderung. Das Projekt „Sonnenstrom finanziert Umweltprojekte“ fuehrt die beiden Interessenlagen zusammen. „Wird die einmalige Spende in eine Solaranlage investiert, so kann ein Umweltverband ueber 20 Jahre fest mit den Ertraegen aus der Solaranlage rechnen“, erlaeutert Adrian Johst, Geschaeftsfuehrer der Naturstiftung David.


Ermoeglicht wird dies durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz und die dort gesetzlich festgeschriebene Verguetungsregelung. Die Solaranlagen wird, als Partner im Projekt, die Firma Voltwerk AG aus Leipzig/Hamburg planen, errichten und betreuen. Die Firma fuehrt die Planung und Umsetzung zum Selbstkostenpreis aus. Dieses Sponsoring ermoeglicht eine besonders guenstige Kalkulation fuer die Errichtung der Solaranlagen.

Das Projekt „Sonnenstrom finanziert Umweltprojekte“ ist eine neuartige Idee, die Finanzierung gerade von kleinen Umweltverbaenden auf eine berechenbare Basis zu stellen. Um diese Idee in die Praxis umzusetzen, foerdert das Bundesumweltministerium das Vorhaben mit einer Zuwendung in Hoehe von 70.000 Euro.

Michael Schroeren | BMU-Pressereferat
Weitere Informationen:
http://www.bmu.de

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