Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ausschreibung: Förderung des Interkulturellen Dialogs zwischen Deutschland und Frankreich

10.01.2005


Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) ist ein Verbund von deutschen und französischen Mitgliedshochschulen. Sie besitzt den Status einer internationalen Einrichtung.

... mehr zu:
»Wissenstransfer

Ihre Hauptaufgabe besteht - entsprechend ihres Gründungsvertrages (Weimarer Abkommen) - in der „Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Vertragsstaaten im Hochschul- und Forschungsbereich“ (Art. 3 Abs. 1).

Diese Zusammenarbeit erstreckt sich - neben der Initiierung, Koordinierung und Finanzierung von integrierten Studiengängen – auch auf die Förderung von Forschungskooperationen, die einen bilingualen und bikulturellen Kontext aufweisen. Neben dem Sprach- und Kulturaustausch bedeutet diese Zusammenarbeit darüber hinaus auch stets eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Aspekten in den Ansätzen der beiden Hochschullandschaften, mit ihren Fach- und Wissenschaftskulturen, ihren unterschiedlichen Theorieansätzen und Methodologie, Didaktik und Pädagogik.


Seit der Öffnung der integrierten Studiengänge für Kooperationen mit Hochschulen aus Drittländern im Jahr 2003, besteht zudem die Möglichkeit der Ausweitung der kulturellen Begegnungen mit anderen Staaten.

Darüber hinaus ist die DFH seit dem Jahr 2002 bestrebt, den Austausch von Nachwuchswissenschaftlern zu fördern. Neben der Mobilitätssteigerung von Doktoranden und Post-Docs soll zusätzlich der Wissenstransfer gefördert werden.

Ein Hauptanliegen der DFH gilt somit der Vermittlung von „Interkulturellen Kompetenzen“ sowohl für die Studierenden der integrierten Studiengänge als auch für die Nachwuchswissenschaftler.

Ziel der Ausschreibung

Im Rahmen der kontinuierlichen Wahrnehmung ihrer Hauptaufgabe (Stärkung der Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Hochschulen) und ihrer Bestrebung, den von ihr initiierten Kooperationen ein Höchstmaß an Qualität zu garantieren, hat die DFH beschlossen, Einzelprojekte zu unterstützen, die durch die Auswahl des jeweiligen Themenschwerpunktes und durch die wissenschaftliche Qualifikation der Referenten dazu geeignet sind, den interkulturellen Dialog zwischen Deutschland und Frankreich zu fördern.

Diese Veranstaltungen dienen insbesondere der

- Behandlung methodologischer wie theoretischer Fragestellungen, die zur Überwindung von kulturellen und wissenschaftlichen Divergenzen in der deutsch-französischen Zusammenarbeit führen,
- Förderung des Wissenstransfers zwischen deutschen und französischen Wissenschaftern,
- Förderung der Begegnungen zwischen Hochschullehrern/Forschern, die an wissenschaftlichen Einrichtungen beider Länder bzw. in Drittländern arbeiten (soweit diese an integrierten DFH-Studiengängen teilnehmen).

Der gewählte Themenschwerpunkt muss nicht zwangsläufig deutsch-französische Aspekte behandeln. Die Projekte sollten so beschaffen sein, dass sie den interkulturellen wissenschaftlichen Dialog zwischen beiden Ländern fördern.

Antragsteller

Antragsteller reichen ihre Projektanträge beim Generalsekretariat der DFH über eine Hochschule, ein Hochschulinstitut, eine deutsch-französische Kooperationseinrichtung oder ein deutsch-französisches Forschungszentrum ein.

Ausschreibungsfrist

Diese Ausschreibung wird im Rahmen einer zweijährigen Pilotphase veröffentlicht. Während der gesamten Laufzeit können jederzeit Projektanträge beim Generalsekretariat der DFH eingereicht werden.

Finanzielle Unterstützung

Zuwendungsvoraussetzung ist eine positive wissenschaftliche Begutachtung. Die Höhe der finanziellen Unterstützung beträgt maximal 5.000,-- Euro. Projektanträge, die diese Fördersumme überschreiten, unterliegen grundsätzlich einer zweifachen Begutachtung. Abhängig von der wissenschaftlichen Qualität, Größe und Niveau des Adressatenkreises kann die Zuwendungssumme in Ausnahmefällen bis zu max. 10.000,-- Euro betragen.

Antragsunterlagen

Jeder Projektantrag sollte folgende Angaben enthalten:

- ein begutachtbares wissenschaftliches Konzept,
- eine Liste der Referenten, die ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Deutschen und Franzosen aufweisen sollte,
- ein detaillierter Finanzierungsplan mit Angabe zu beantragten oder bereits bewilligten Co-Finanzierungen.

Insbesondere wichtig ist der Adressatenkreis der jeweiligen Veranstaltung.
Den Antragstellern wird empfohlen, das DFH-Einschreibeformular zu benutzen.

Verpflichtungen des Zuwendungsempfängers

Zwischen der DFH und jedem Zuwendungsempfänger wird ein Vertrag geschlossen. Mit Vertragsschluss verpflichtet sich der Zuwendungsempfänger nach Projektbeendigung einen Verwendungsnachweis in Form eines Sachberichtes/Tagungsberichtes (bei Projektförderungen über 5.000,-- Euro incl. eines zahlenmäßigen Nachweises) zu erstellen. Dieser muss innerhalb einer 1-Monatsfrist (einer 4-Monatsfrist bei Projektförderungen über 5.000,-- Euro) eingereicht werden.

Die Projektanträge gehen an die

Deutsch-Französische Hochschule / Université franco-allemande
Am Staden 17, 66121 Saarbrücken
z. Hd. von Frau Frédérique Genton, LL. M.
- stellvertretende Generalsekretärin -

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an

Herrn Axel Honsdorf
Tel.: +49 (0) 6 81 - 5 01 48 87
Fax : +49 (0) 6 81 - 5 01 1355
E-Mail : honsdorf@dfh-ufa.org

Frau Patricia Bruckner
Tel.: +49 (0) 6 81 - 5 01 1372
Fax : +49 (0) 6 81 - 5 01 1355
E-Mail: bruckner@dfh-ufa.org

Ulrike Reimann | idw
Weitere Informationen:
http://www.dfh-ufa.org
http://linux.dfh-ufa.org/cmsm36/dummy-3.6.2/Interkultureller_Dialog.1628.0.html

Weitere Berichte zu: Wissenstransfer

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Schönheit der organischen Form in 3D
12.07.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

nachricht Infektionen und Krebs: Welche Rolle spielen spezielle weiße Blutkörperchen?
06.07.2018 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Sichere Schraubverbindungen mit standardisiertem Ultraschallverfahren

23.07.2018 | Verfahrenstechnologie

Studie zu Werkstoffprüfung: Schäden in nichtmagnetischem Stahl mit Magnetismus aufspüren

23.07.2018 | Studien Analysen

Sauerstoffstabile Hydrogenasen für die Anwendung

23.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics