Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verleihung der Fritz-Schumacher-Preise 2003

12.11.2003

Prof. Ludwig Schätzl, Präsident der Universität Hannover, verleiht am Freitag, 21. November 2003 um 16 Uhr im Leibnizhaus in Hannover, Holzmarkt 4, die mit jeweils 10.000 Euro dotierten Fritz-Schumacher-Preise der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. Die Preise gehen in diesem Jahr an die Architekten Prof. Matthias Sauerbruch und Dipl.-Ing. Louisa Hutton sowie den Architektursoziologen Prof. Hartmut Häußermann.

Die Fritz-Schumacher-Preise sind mit drei Studienreisestipendien an europäische Nachwuchskräfte in Höhe von je 2.050 Euro verbunden. Diese wurden Dipl.-Ing. Anna Partenheimer aus Weimar, Hana Kotyzová aus Prag, Tschechien und Michal Teller aus Wroclav, Polen zugesprochen. Der Preisverleihung gehen das Pressegespräch um 10.30 Uhr mit allen Beteiligten und ein Kolloquium ab 11 Uhr voraus. Hier werden die Preisträger über ausgewählte Projektarbeiten berichten.

... mehr zu:
»Stadtsoziologie

Mit ihrem kraftvollen, überraschenden Umgang mit Form und Farbe setzen die Architekten Prof. Matthias Sauerbruch und Dipl.-Ing. Louisa Hutton neue Maßstäbe. Ihre Architektur verbindet Funktionalität, Nachhaltigkeit und anspruchsvolle Gestaltung. Besonders der ästhetische Einsatz ausgewählter Materialien und die Farbigkeit bestimmen die Individualität ihrer Bauten. Zu den bekanntesten Projekten zählt das Verwaltungsgebäude der Berliner Wohnungsbaugesellschaft GSW, mit dem sauerbruch hutton architekten in den 90er Jahren ihren internationalen Ruf begründeten.

Prof. Hartmut Häußermann, Humboldt-Universität zu Berlin, zählt zu den prominentesten Vertretern der deutschen Stadtsoziologie. So setzt er sich in einem seiner neusten Werke mit der "Stadterneuerung in der Berliner Republik - Modernisierung in Berlin-Prenzlauer Berg" auseinander. In seinen Forschungen und Publikationen berücksichtigt er alle Aspekte städtischer Entwicklung: von kulturellen und sozialen bis zu ökonomischen und politischen Faktoren. Dabei gelingt es ihm, umfangreiche empirische Daten sowohl auf praxisrelevante, als auch auf wissenschaftlich-theoretische Fragestellungen hin aufzubereiten.

Die Fritz-Schumacher-Preise der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. Hamburg werden seit 1960 jährlich durch die Universität Hannover vergeben, zu Ehren des überragenden norddeutschen Architekten Fritz Schumacher. Es werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die beispielhafte Leistungen auf den Gebieten Städtebau, Landesplanung, Architektur, Landschafts- und Grünflächenplanung, konstruktiver Ingenieurbau, Baugeschichte, Stadtökologie und Stadtsoziologie erbracht haben.

Dr. Stefanie Beier | Alfred Toepfer Stiftung
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

Weitere Berichte zu: Stadtsoziologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Künstliche Intelligenz erobert die Fahrzeugentwicklung
21.09.2018 | Technische Universität Berlin

nachricht Preis für Arbeit über autonomes Fahren
11.09.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics