Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

HanseNanoTec - Kompetenzzentrum für Nanotechnologie in Hamburg

29.09.2003


Mit einem Fördervolumen von über einer Million Euro wird in Hamburg das


Kompetenzzentrum HanseNanoTec eingerichtet.

... mehr zu:
»Nanotechnologie

Hamburg ist ein bedeutender Standort der Nanotechnologie. Hier gibt es zahlreiche weltweit anerkannte Forschergruppen aus Physik, Chemie, Biologie, Medizin und Informatik, die sich von der Grundlagenforschung bis zur Produktentwicklung mit Nanotechnologie beschäftigen. "Nanotechnologie ist die Technologie der Zukunft, die in diesem Jahrhundert den wohl größten Einfluss sowohl auf die Forschung als auch auf die Wirtschaft haben wird," sagt Roland Wiesendanger, der Leiter des Kompetenzzentrums an der Universität Hamburg.

Der interdisziplinäre Charakter der Nanotechnologie erfordert in der Nanotechnologieforschung eine starke und effektive Vernetzung von Wissenschaftlern der verschiedensten Fachrichtungen. Aber Nanotechnologie ist keine abstrakte Wissenschaft. Schon heute gibt es Produkte der Nanotechnologie in fast allen Lebensbereichen: In der Informationstechnologie, im Automobilbau, im Haushalt, aber auch in Kosmetik und Medizin. Um in der Vielfalt der industriellen Anwendungsmöglichkeiten auf dem jeweils modernsten Stand zu sein, ist eine enge Kooperation von Industrie und Wissenschaft von entscheidender Bedeutung.


Das HanseNanoTec macht es sich zur Aufgabe, die vielen Hamburger Kompetenzen auf dem Feld der Nanotechnologie zu bündeln, Kooperationen zu initiieren und zu unterstützen sowie den Nanotechnologiestandort Hamburg auszubauen und nach außen sichtbar zu machen.

Finanziell wird das Projekt vom BMBF, der Beiersdorf AG, der Universität und der Stadt Hamburg getragen.

Durch die erfolgreiche Teilnahme an einem bundesweiten Wettbewerb ist Hamburg schon seit 1998 Sitz einer Koordinationsstelle des überregionalen Kompetenzzentrums Nanoanalytik und erhielt bereits Fördermittel des Bundes in Höhe von mehreren Millionen Euro. Innerhalb des Kompetenzzentrums Nanoanalytik werden seit fünf Jahren in enger Zusammenarbeit von Forschern, Entwicklern und Anwendern analytische Verfahren der Nanotechnologie für den Einsatz in der Industrie entwickelt und optimiert. Diese Verfahren können sowohl für die Entwicklung neuer, als auch zur Fehlerkontrolle bereits vorhandener Produkte, wie etwa Computerchips oder magnetischer Datenspeicher eingesetzt werden.

Klaus Schoepe | idw
Weitere Informationen:
http://www.nanoanalytik-hamburg.de

Weitere Berichte zu: Nanotechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht ESJET-Drucktechnologie für großflächige Displays ausgezeichnet
11.04.2019 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

nachricht BMBF fördert Innovationsraum NewFoodSystems
10.04.2019 | Max Rubner-Institut - Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Explosion on Jupiter-sized star 10 times more powerful than ever seen on our sun

A stellar flare 10 times more powerful than anything seen on our sun has burst from an ultracool star almost the same size as Jupiter

  • Coolest and smallest star to produce a superflare found
  • Star is a tenth of the radius of our Sun
  • Researchers led by University of Warwick could only see...

Im Focus: Neues „Baustein-Konzept“ für die additive Fertigung

Volkswagenstiftung fördert Wissenschaftler aus dem IPF Dresden bei der Erkundung eines innovativen neuen Ansatzes im 3D-Druck

Im Rahmen Ihrer Initiative „Experiment! - Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen“
fördert die VolkswagenStiftung ein Projekt, das von Herrn Dr. Julian...

Im Focus: Vergangenheit trifft Zukunft

autartec®-Haus am Fuß der F60 fertiggestellt

Der Hafen des Bergheider Sees beherbergt seinen ersten Bewohner. Das schwimmende autartec®-Haus – entstanden im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung...

Im Focus: Hybrid-Neuronen-Netzwerke mit 3D-Lithografie möglich

Netzwerken aus wenigen Neuronenzellen können gezielt künstliche dreidimensionale Strukturen vorgegeben werden. Sie werden dafür elektronisch verschaltet. Dies eröffnet neue Möglichkeiten, Fehler in neuralen Netzwerken besser zu verstehen und technische Anwendungen mit lebenden Zellen gezielter zu steuern. Dies stellt ein Team aus Forschenden aus Greifswald und Hamburg in einer Publikation in der Fachzeitschrift „Advanced Biosystems“ vor.

Eine der zentralen Fragen der Lebenswissenschaften ist, die Funktionsweise des Gehirns zu verstehen. Komplexe Abläufe im Gehirn ermöglichen uns, schnell Muster...

Im Focus: Was geschieht im Körper von ALS-Patienten?

Wissenschaftler der TU Dresden finden Wege, um das Absterben von Nervenzellen zu verringern und erforschen Therapieansätze zur Behandlung von ALS

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine unheilbare Erkrankung des zentralen Nervensystems. Nicht selten verläuft ALS nach der Diagnose innerhalb...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz: Lernen von der Natur

17.04.2019 | Veranstaltungen

Mobilität im Umbruch – Conference on Future Automotive Technology, 7.-8. Mai 2019, Fürstenfeldbruck

17.04.2019 | Veranstaltungen

Augmented Reality und Softwareentwicklung: 33. Industrie-Tag InformationsTechnologie (IT)²

17.04.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Irdischer Schutz für außerirdisches Metall

18.04.2019 | Verfahrenstechnologie

Erster astrophysikalischer Nachweis des Heliumhydrid-Ions

18.04.2019 | Physik Astronomie

Radioteleskop LOFAR blickt tief in den Blitz

18.04.2019 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics