Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

iplas gewinnt den R&D 100 Award 2003

27.08.2003


iplas innovative plasma systems gmbh aus Troisdorf hat zusammen mit der renommierten Forschungseinrichtung Argonne National Laboratory, Chicago, den R&D 100 Award für die gemeinsam entwickelte Technologie zur großflächigen Abscheidung von Diamantfilmen gewonnen.


Das CYRANNUS® Prinzip



Mit diesem Verfahren wird es zum Beispiel möglich, spezielle Netzhaut-Implantate herzustellen, mit denen Blinde eine partielle Sehfähigkeit zurück erhalten können. Weiterhin stellt es zentrale Lösungen für zukünftige Anwendungen in der Nanotechnologie zur Verfügung. Der international in Industrie, Politik und Forschung hochangesehene Preis wird jedes Jahr vom amerikanischen R&D magazine ausgeschrieben und wählt weltweit die 100 innovativsten Produkte aus, die für die Entwicklung einer modernen Industriegesellschaft von großer Bedeutung sind.

... mehr zu:
»CYRANNUS »Plasma »Plasmaquelle »R&D


Die Verwendung von CYRANNUS® Plasmaquellen des Herstellers iplas erlaubt es erstmalig, UNCD-Schichten (Ultrananocrystalline Diamond Film) auf größeren Flächen herzustellen und damit auch wirtschaftlich attraktiv zu machen. Mit diesen Anlagen erzeugte Diamantschichten enthalten Kristalle von nur 5 nm Größe. Es werden großflächige, dichte und haftende Diamantfilme produziert, mit denen sich die Eigenschaften von Diamant auf die Oberfläche von anderen Materialien übertragen lassen. Seine extreme Härte, die hohe Verschleißfestigkeit, seine Biokompatibilität und die ausgezeichnete chemische Resistenz stellen ein Eigenschaftsbündel zur Verfügung, das die marktfähige Umsetzung von Zukunftstechnologien ermöglicht. Mit der iplas-Technologie können zukünftig mikro- und nanoelektromechanische Systeme, aber auch Biosensoren und Implantate mit den technologisch attraktiven Eigenschaften von Diamant ausgestattet werden.

Aktuelle Entwicklungen deuten auf das große Potenzial der Methode hin. So wurden kürzlich mit dem UNCD-Verfahren neuartige Elektroden für eine auf Mikrochips basierende Retina-Prothese entwickelt, mit der das Sehvermögen von Blinden partiell wieder hergestellt werden kann.

Diese und weitere aktuelle Entwicklungen von iplas werden international präsentiert. In Europa wird die Technologie auf der „Diamond 2003 – the 14th European Conference on Diamond, Diamond-like Materials, Carbon Nanotubes, Nitrides & Silicon Carbides“ zu sehen sein.

iplas innovative plasma systems gmbh ist ein weltweiter Technologieführer im Feld moderner Plasmatechniken. Diese Plasmen sind außerordentlich energiereiche Gase, die genutzt werden, um hochwertige Beschichtungen mit maßgeschneiderten Eigenschaften herzustellen. Mit den von iplas entwickelten CYRANNUS® Plasmaquellen gelingt es Anwendern in Industrie und Forschung, homogene Plasmen selbst bei normalem Luftdruck und bei geringen Temperaturen zu erzeugen und aufrecht zu erhalten. Diese Verfahrenskompetenz ist einmalig auf der Welt und kann nur mit iplas-Technologie erfolgreich und zielführend umgesetzt werden.

Dr.-Ing. Christoph Konetschny | NeMa e.V.
Weitere Informationen:
http://www.cyrannus.com

Weitere Berichte zu: CYRANNUS Plasma Plasmaquelle R&D

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Wie aus Erfindungen Innovationen werden: HZDR-Innovationsfonds fördert erfolgreich Technologietransferprojekte
09.07.2020 | Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

nachricht Einstieg in die Nanowelt
22.06.2020 | Hochschule Aalen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektrische Spannung aus Elektronenspin – Batterie der Zukunft?

Forschern der Technischen Universität Ilmenau ist es gelungen, sich den Eigendrehimpuls von Elektronen – den sogenannten Elektronenspin, kurz: Spin – zunutze zu machen, um elektrische Spannung zu erzeugen. Noch sind die gemessenen Spannungen winzig klein, doch hoffen die Wissenschaftler, auf der Basis ihrer Arbeiten hochleistungsfähige Batterien der Zukunft möglich zu machen. Die Forschungsarbeiten des Teams um Prof. Christian Cierpka und Prof. Jörg Schumacher vom Institut für Thermo- und Fluiddynamik wurden soeben im renommierten Journal Physical Review Applied veröffentlicht.

Laptop- und Handyspeicher der neuesten Generation nutzen Erkenntnisse eines der jüngsten Forschungsgebiete der Nanoelektronik: der Spintronik. Die heutige...

Im Focus: Neue Erkenntnisse über Flüssigkeiten, die ohne Widerstand fließen

Verlustfreie Stromleitung bei Raumtemperatur? Ein Material, das diese Eigenschaft aufweist, also bei Raumtemperatur supraleitend ist, könnte die Energieversorgung revolutionieren. Wissenschaftlern vom Exzellenzcluster „CUI: Advanced Imaging of Matter“ an der Universität Hamburg ist es nun erstmals gelungen, starke Hinweise auf Suprafluidität in einer zweidimensionalen Gaswolke zu beobachten. Sie berichten im renommierten Magazin „Science“ über ihre Experimente, in denen zentrale Aspekte der Supraleitung in einem Modellsystem untersucht werden können.

Es gibt Dinge, die eigentlich nicht passieren sollten. So kann z. B. Wasser nicht durch die Glaswand von einem Glas in ein anderes fließen. Erstaunlicherweise...

Im Focus: The spin state story: Observation of the quantum spin liquid state in novel material

New insight into the spin behavior in an exotic state of matter puts us closer to next-generation spintronic devices

Aside from the deep understanding of the natural world that quantum physics theory offers, scientists worldwide are working tirelessly to bring forth a...

Im Focus: Im Takt der Atome: Göttinger Physiker nutzen Schwingungen von Atomen zur Kontrolle eines Phasenübergangs

Chemische Reaktionen mit kurzen Lichtblitzen filmen und steuern – dieses Ziel liegt dem Forschungsfeld der „Femtochemie“ zugrunde. Mit Hilfe mehrerer aufeinanderfolgender Laserpulse sollen dabei atomare Bindungen punktgenau angeregt und nach Wunsch aufgespalten werden. Bisher konnte dies für ausgewählte Moleküle realisiert werden. Forschern der Universität Göttingen und des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen ist es nun gelungen, dieses Prinzip auf einen Festkörper zu übertragen und dessen Kristallstruktur an der Oberfläche zu kontrollieren. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature erschienen.

Das Team um Jan Gerrit Horstmann und Prof. Dr. Claus Ropers bedampfte hierfür einen Silizium-Kristall mit einer hauchdünnen Lage Indium und kühlte den Kristall...

Im Focus: Neue Methode führt zehnmal schneller zum Corona-Testergebnis

Forschende der Universität Bielefeld stellen beschleunigtes Verfahren vor

Einen Test auf SARS-CoV-2 durchzuführen und auszuwerten dauert aktuell mehr als zwei Stunden – und so kann ein Labor pro Tag nur eine sehr begrenzte Zahl von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Intensiv- und Notfallmedizin: „Virtueller DIVI-Kongress ist ein Novum für 6.000 Teilnehmer“

08.07.2020 | Veranstaltungen

Größte nationale Tagung für Nuklearmedizin

07.07.2020 | Veranstaltungen

Corona-Apps gegen COVID-19: Nationalakademie Leopoldina veranstaltet internationales virtuelles Podiumsgespräch

07.07.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Erster Test für neues Roboter-Umweltmonitoring-System der TU Bergakademie Freiberg

10.07.2020 | Informationstechnologie

Binnenschifffahrt soll revolutioniert werden: Erst ferngesteuert, dann selbstfahrend

10.07.2020 | Verkehr Logistik

Robuste Hochleistungs-Datenspeicher durch magnetische Anisotropie

10.07.2020 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics