Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

RWE Net unterstützt Technische Fachhochschule Georg Agricola

14.07.2003


Mit 50.000 Euro unterstützt die RWE Net AG die Technische Fachhochschule (TFH) Georg Agricola in Bochum. Personalvorstand Manfred Reindl übergab im Rahmen einer Feierstunde einen Scheck an den Prorektor Prof. Dr. Günter Schulz.


Das Geld soll für eine verbesserte Ausstattung der Laboratorien im Fachbereich Elektro- und Informationstechnik der TFH verwendet werden. Hintergrund der Unterstützung ist die enge Kooperation zwischen RWE Net und der TFH, die einen gemeinsamen Bildungsgang entwickelt haben. Unter dem Motto "Ausbildung plus Studium" (APS) absolvieren angehende Energieelektroniker und Mechatroniker der RWE Net seit Ende letzten Jahres parallel zu ihrer Ausbildung ein Studium der Elektrotechnik an der TFH - eine bundesweit einmalige Kooperation im Bildungsbereich.

Aus Sicht der TFH ist auch die gestiegene Anzahl von Einschreibungen für die Studienrichtung Energietechnik erfreulich. Die Zahl neuer Studenten hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Die Ausstattung der Laboratorien muss deshalb aufgestockt werden, damit alle Studierenden im Verlauf ihrer Ausbildung ihre Pflichtpraktika in den Bereichen Steuerungstechnik, Regelungstechnik und elektrische Maschinen ableisten können. RWE Net unterstützt mit der Spende den auch aus Sicht eines Energieunternehmens positiven Trend hin zu technikorientierten Studiengängen. "Dieser Trend ist gut für die Energiebranche. Mit der Kooperation Ausbildung plus Studium investieren wir auch in die Qualifizierung unseres eigenen Nachwuchses", so Manfred Reindl bei der Übergabe des Schecks.


Die RWE Net AG, Dortmund, ist Führungsgesellschaft für die Stromnetzaktivitäten innerhalb des RWE-Konzerns. Mit rund 175.000 Kilometern Länge besitzt die Gesellschaft eines der längsten Stromnetze in Deutschland. Rund 7,4 Millionen Menschen erhalten über dieses Netz ihren Strom. Einschließlich der Beteiligungen umfasst das Stromnetz des RWE-Konzerns 350.000 Kilometer. Das Netz steht allen Stromanbietern zu marktgerechten und transparenten Bedingungen zur Verfügung. Die RWE Net AG fungiert zusätzlich als Koordinierungsstelle für die deutschen Übertragungsnetzbetreiber sowie den nördlichen Teil des europäischen Höchstspannungsnetzes. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Technische Fachhochschule Georg Agricola (TFH) ist eine staatlich anerkannte private Fachhochschule der DMT Gesellschaft für Lehre und Bildung in Bochum. In den Fachbereichen Elektro- und Informationstechnik, Maschinen- und Verfahrenstechnik sowie Geoingenieurwesen und Bergbau bildet sie derzeit ca. 1500 Studierende in praxisnahen und zukunftsorientierten Studienrichtungen aus. Die Abschlussformen Dipl.-Ing., Bachelor und Master of Engineering können in Vollzeitform oder in berufsbegleitender Form studiert werden.

Kontakt:

Technische Fachhochschule Georg Agricola
Herner Str. 45, 44787 Bochum
Telefon (0234) 968-3334
Telefax (0234) 968-3359
E-Mail: presse@tfh-bochum.de

Merle Hettesheimer | idw
Weitere Informationen:
http://www.tfh-bochum.de

Weitere Berichte zu: Elektro- und Informationstechnik RWE TFH

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Klimafreundliche Energie aus Abwärme
20.12.2019 | Technische Universität München

nachricht Der DPG-Technologietransferpreis 2020 geht an Orcan Energy für die Nutzung von Abwärme für die CO2-freie Stromerzeugung
16.12.2019 | Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultraschnelles Schalten eines optischen Bits: Gewinn für die Informationsverarbeitung

Wissenschaftler der Universität Paderborn und der TU Dortmund veröffentlichen Ergebnisse in Nature Communications

Computer speichern Informationen in Form eines Binärcodes, einer Reihe aus Einsen und Nullen – sogenannten Bits. In der Praxis werden dafür komplexe...

Im Focus: Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

Der Wasserrettungsdienst Halle (Saale) und das Fraunhofer Institut für Optronik,
Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik...

Im Focus: A step towards controlling spin-dependent petahertz electronics by material defects

The operational speed of semiconductors in various electronic and optoelectronic devices is limited to several gigahertz (a billion oscillations per second). This constrains the upper limit of the operational speed of computing. Now researchers from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg, Germany, and the Indian Institute of Technology in Bombay have explained how these processes can be sped up through the use of light waves and defected solid materials.

Light waves perform several hundred trillion oscillations per second. Hence, it is natural to envision employing light oscillations to drive the electronic...

Im Focus: Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201908258).

Neue Technologien werden die Nachfrage nach optischen Sensoren für eine Vielzahl von Anwendungen erhöhen, darunter auch die Kommunikation mithilfe von...

Im Focus: Einblicke in die Rolle von Materialdefekten bei der spin-abhängigen Petahertzelektronik

Die Betriebsgeschwindigkeit von Halbleitern in elektronischen und optoelektronischen Geräten ist auf mehrere Gigahertz (eine Milliarde Oszillationen pro Sekunde) beschränkt. Die Rechengeschwindigkeit von modernen Computern trifft dadurch auf eine Grenze. Forscher am MPSD und dem Indian Institute of Technology in Bombay (IIT) haben nun untersucht, wie diese Grenze mithilfe von Lichtwellen und Festkörperstrukturen mit Defekten erhöht werden könnte, um noch größere Rechenleistungen zu erreichen.

Lichtwellen schwingen mehrere hundert Trillionen Mal pro Sekunde und haben das Potential, die Bewegung von Elektronen zu steuern. Im Gegensatz zu...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungen

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Globale Datenbank für Karstquellenabflüsse

21.02.2020 | Geowissenschaften

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Langlebige Fachwerkbrücken aus Stahl einfacher bemessen

21.02.2020 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics