Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Diabetes Gesellschaft verleiht Hans-Christian-Hagedorn-Preis für herausragende Diabetesforschung

02.07.2003


Prof. Dr. Klaus Badenhoop und Dr. Dieter Hörsch mit 25.000 Euro dotiertem Preis ausgezeichnet

Anlässlich der 38. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) Ende Mai in Bremen wurde der mit 25.000 Euro dotierte Hans-Christian-Hagedorn-Preis verliehen. Die von dem dänischen Diabetes-Spezialisten Novo Nordisk unterstützte Auszeichnung ging in diesem Jahr zu gleichen Teilen an Prof. Dr. Klaus Badenhoop, Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, und Dr. Dieter Hörsch, Philipps-Universität Marburg. Bei dem Preis handelt es sich um eine Projektförderung der DDG, mit der alljährlich herausragende Forschungsleistungen in der klinischen oder experimentellen Diabetologie ausgezeichnet werden.

Der Jury aus namhaften Diabetes-Experten, unter ihnen Prof. Dr. Rüdiger Landgraf, ist die Entscheidung nicht leicht gefallen. Aus diesem Grund wurde der Preis in diesem Jahr geteilt und je zur Hälfte an zwei deutsche Wissenschaftler vergeben: Die Projektförderung der DDG erhielten Prof. Dr. Klaus Badenhoop für seine "Untersuchung der feto-maternalen HLA Kompatibilität als Risikofaktor in Familien mit Typ 1 Diabetes mellitus und Gestationsdiabetes" und Dr. Dieter Hörsch für sein Projekt zu "Aktivierungsmechanismen der GTPase rap in pankreatischen Betazellen". Professor Dr. Badenhoop geht mit seiner Untersuchung der Frage nach, ob Typ 1 Diabetes durch eine Inkompatibilität der genetisch unterschiedlichen Immunsysteme von Mutter und Kind entsteht. Die Arbeiten von Dr. Hörsch versuchen, ein wichtiges Signalprotein zu identifizieren, welches das Wachstum Insulin produzierender Zellen in der Bauchspeicheldrüse steuert und eines Tages zur Diabetesbehandlung zur Verfügung stehen könnte. Damit wurden in diesem Jahr zwei wissenschaftliche Arbeiten im Bereich experimentelle Diabetologie ausgezeichnet. "Wir freuen uns, mit diesem Preis einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der Diabetesforschung zu leisten und damit die Behandlungsoptionen für Menschen mit Diabetes weiter voranzutreiben", erklärt Dr. Markus Leyck Dieken von Novo Nordisk. Hans Christian Hagedorn gilt als Pionier in der Insulinentwicklung und war 1923 einer der Mitbegründer des ersten Novo Nordisk Insulin-Laboratoriums.

Der Hans-Christian-Hagedorn-Preis ist Teil der Projektförderungen der DDG und wird jedes Jahr an internationale Arbeitsgruppen in der klinischen oder experimentellen Diabetologie vergeben. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury sind sowohl die Qualität des jeweiligen Projektes als auch die bisherigen Leistungen der Arbeitsgruppe für die deutsche Diabetologie. Voraussetzung für die Preisvergabe: Das prämierte Projekt muss bereits Ergebnisse vorweisen, die innerhalb des deutschen Sprachraums gewonnen wurden. Auch in diesem Jahr wird der Preis wieder ausgeschrieben. Bewerber werden gebeten, ihre Unterlagen bis zum 30.11.2003 bei der "Jury Förderung wissenschaftlicher Projekte" der DDG einzureichen.



Pressekontakt:

... mehr zu:
»DDG »Diabetologie

Haas & Health Partner Public Relations GmbH
Michaela Christandl
Tel.: 06123-7057-15

Email: christandl@haas-health.de

| ots

Weitere Berichte zu: DDG Diabetologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht German Design Award 2020 für Sensorschleuse Argus von dormakaba
09.12.2019 | dormakaba Deutschland GmbH

nachricht Höchster deutscher Forschungspreis geht nach Freiburg
05.12.2019 | Universitätsklinikum Freiburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Geminiden - Die Wünsch-dir-was-Sternschnuppen vor Weihnachten

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) und des Hauses der Astronomie in Heidelberg - Die Geminiden, die Mitte Dezember zu sehen sind, sind der "zuverlässigste" der großen Sternschnuppen-Ströme mit bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde. Leider stört in diesem Jahr der Mond zur besten Beobachtungszeit.

Sie wurden nach dem Sternbild Zwillinge benannt: Die „Geminiden“ sorgen Mitte Dezember immer für ein schönes Sternschnuppenschauspiel. In diesem Jahr sind die...

Im Focus: Electronic map reveals 'rules of the road' in superconductor

Band structure map exposes iron selenide's enigmatic electronic signature

Using a clever technique that causes unruly crystals of iron selenide to snap into alignment, Rice University physicists have drawn a detailed map that reveals...

Im Focus: Das 136 Millionen Atom-Modell: Wissenschaftler simulieren Photosynthese

Die Umwandlung von Sonnenlicht in chemische Energie ist für das Leben unerlässlich. In einer der größten Simulationen eines Biosystems weltweit haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diesen komplexen Prozess an einem Bestandteil eines Bakteriums nachgeahmt – am Computer, Atom um Atom. Die Arbeit, die jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Cell“ veröffentlicht wurde, ist ein wichtiger Schritt zum besseren Verständnis der Photosynthese in einigen biologischen Strukturen. An der internationalen Forschungskooperation unter Leitung der University of Illinois war auch ein Team der Jacobs University Bremen beteiligt.

Das Projekt geht zurück auf eine Initiative des inzwischen verstorbenen, deutsch-US-amerikanischen Physikprofessors Klaus Schulten von der University of...

Im Focus: Developing a digital twin

University of Texas and MIT researchers create virtual UAVs that can predict vehicle health, enable autonomous decision-making

In the not too distant future, we can expect to see our skies filled with unmanned aerial vehicles (UAVs) delivering packages, maybe even people, from location...

Im Focus: Freiformflächen bis zu 80 Prozent schneller schlichten: Neue Werkzeuge und Algorithmen für die Fräsbearbeitung

Beim Schlichtfräsen komplexer Freiformflächen können Kreissegment- oder Tonnenfräswerkzeuge jetzt ihre Vorteile gegenüber herkömmlichen Werkzeugen mit Kugelkopf besser ausspielen: Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen entwickelte im Forschungsprojekt »FlexiMILL« gemeinsam mit vier Industriepartnern passende flexible Bearbeitungsstrategien und implementierte diese in eine CAM-Software. Auf diese Weise lassen sich große frei geformte Oberflächen nun bis zu 80 Prozent schneller bearbeiten.

Ziel im Projekt »FlexiMILL« war es, für die Bearbeitung mit Tonnenfräswerkzeugen nicht nur neue, verbesserte Werkzeuggeometrien zu entwickeln, sondern auch...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien

04.12.2019 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Arbeit

03.12.2019 | Veranstaltungen

Intelligente Transportbehälter als Basis für neue Services der Intralogistik

03.12.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vulkan „F“ ist der Ursprung der schwimmenden Steine

09.12.2019 | Geowissenschaften

Magnetschwebetrennung in der Drogenfahndung - Analyse illegaler Substanzen in Pulver durch magnetische Levitation

09.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Luftverschmutzung: IASS legt erstes Emissionsinventar für Nepal vor

09.12.2019 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics