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Helmut Bertram-Preis für Wirtschaftswissenschaften vergeben

20.05.2003


Studierende der Universität Witten/Herdecke erhalten Helmut Bertram-Preis für Wirtschaftswissenschaften


Die diesjährigen Preisträger der in Siegburg beheimateten Helmut und Gisela Bertram-Stiftung stehen fest. Den mit insgesamt 12.500 Euro dotierten Helmut Bertram-Preis für Wirtschaftswissenschaften teilen sich vier Diplomanden der Universität Witten/Herdecke: Teresa D. Koloma Beck, Stephan Schaller, Dorothee Kersten und André Florian Lieber. Insgesamt hatten sich 13 Bewerber am Verfahren 2003 beteiligt. Die Preisverleihung findet am 27. Mai statt.

  • Teresa D. Koloma Beck untersucht in einer hoch aktuellen Arbeit an der Schnittstelle zwischen Ökonomie und Politik, wie internationale Spielregeln zur Krisenbewältigung gefunden werden können und wie diese durchgesetzt werden können gegenüber Staaten, die sich verweigern.


  • Stephan Schaller beschäftigt sich mit Kostensenkungspotentialen durch Corporate Design.

  • Dorothee Kersten analysiert den chinesisch-russischen Grenzhandel am Beispiel der Beziehungen zwischen der chinesischen Provinz Heilongjiang und der russischen Nachbarregion Amurskaya Oblast. Ein interessantes Ergebnis: Die ortsansässige Bevölkerung sieht sich auf sich allein gestellt und muss zwangsläufig eigene ökonomische (Basis-) Initiativen ergreifen.

  • André Florian Lieber überprüft die Strategien internationaler Organisationen zur Bekämpfung der Armut in der Volksrepublik China. Er geht dabei von der in der Entwicklungsszene allgemein akzeptierten Erkenntnis aus, dass China bei der Bekämpfung der Armut in den letzten 25 Jahren erhebliche Fortschritte gemacht hat. Der Autor sieht in diesen Anstrengungen sogar Vorbildcharakter für andere, ökonomisch nicht so erfolgreiche Regionen dieser Welt (z.B. Afrika oder Indien).

Der Preis wird zum fünften Mal verliehen und fördert Absolventen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft an der UWH. Kriterien sind neben der Originalität des Ansatzes Internationalität und Interdisziplinarität.

Kontakt:

Dr. Klaus Neuhoff
Institut Stiftung und Gemeinwohl
Tel.: 02302 - 669-171
E-mail: klausn@uni-wh.de

Kay Gropp | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de

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