Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kompetenz- und Forschungszentrum Windenergie an der Universität Oldenburg

31.01.2003


Wissenschaftsminister Oppermann sagt Förderung zu


Die Einrichtung eines Forschungs- und Kompetenzzentrums Windenergie hat der niedersächsische Wissenschaftsminister Thomas Oppermann heute bei einem Besuch in der Universität Oldenburg angekündigt. Das gemeinsam mit der Universität Hannover geplante Zentrum wird seinen Sitz in der Universität Oldenburg haben und mit einer Anschubfinanzierung von 5,75 Millionen Euro ausgestattet.

Oppermann erklärte dazu, diese Entscheidung sei keine Entscheidung aus Gründen der regionalen Gerechtigkeit, sondern knüpfe an die Stärken der Universität Oldenburg an. Die Landesregierung setze in ihrer Forschungsförderung auf Qualität. Mit der Errichtung des Zentrums soll über eine konsequente Vernetzung von Forschung und industrieller Anwendung dem hohen Bedarf an raschen Transfers von Kompetenz und Forschungsergebnissen in die Wirtschaft Rechnung getragen werden.


„Die Universität wird damit in einem bedeutenden Technologiebereich einen weiteren wissenschaftlichen Schwerpunkt mit internationalem Stellenwert etablieren“, erklärte der Oldenburger Universitätspräsident Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch. Das Forschungs- und Kompetenzzentrum werde die Wirtschaftsleistung der Nordwest-Region, die schon jetzt eine international führende Stellung in der Windenergiebranche einnähme, weiter stärken.

Im Oldenburger Raum sind bereits zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen im Bereich Windenergie angesiedelt, die direkt und indirekt etwa 1000 Arbeitnehmer beschäftigen.

Dr. Detlev Heinemann, Sprecher des künftigen Zentrums, betonte, mit der angestrebten Vernetzung der norddeutschen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen schaffe das Zentrum eine Struktur, die eine beständige wissenschaftliche Arbeit zur Windenergienutzung und eine wirksame Umsetzung des erworbenen Know-hows in der Energiewirtschaft gewährleiste. Die flexible Struktur des Zentrums werde eine effiziente Kooperation mit der überwiegend regionalen Wirtschaft sowie nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen sicherstellen.

Die Forschungsarbeiten werden sich wesentlichen Schlüsselbereichen künftiger Windenergienutzung widmen, die noch von erheblichen Know-how-Defiziten vornehmlich in der Grundlagenforschung geprägt sind. Die in enger Kooperation mit der Industrie geplanten Vorhaben betreffen zunächst die Bereiche Offshore-Windenergienutzung, Netzintegration von Windenergie, Materiallasten und bautechnische Aspekte.

Gerhard Harms | Universität Oldenburg
Weitere Informationen:
http://www.uni-oldenburg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Preis für Arbeit über autonomes Fahren
11.09.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht Mit der Getränkedose hoch hinaus – Minisatellitenwettbewerb vom 17. bis 21. September in Bremen
10.09.2018 | Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Im Focus: Bio-Kunststoffe nach Maß

Zusammenarbeit zwischen Chemikern aus Konstanz und Pennsylvania (USA) – gefördert im Programm „Internationale Spitzenforschung“ der Baden-Württemberg-Stiftung

Chemie kann manchmal eine Frage der richtigen Größe sein. Ein Beispiel hierfür sind Bio-Kunststoffe und die pflanzlichen Fettsäuren, aus denen sie hergestellt...

Im Focus: Patented nanostructure for solar cells: Rough optics, smooth surface

Thin-film solar cells made of crystalline silicon are inexpensive and achieve efficiencies of a good 14 percent. However, they could do even better if their shiny surfaces reflected less light. A team led by Prof. Christiane Becker from the Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) has now patented a sophisticated new solution to this problem.

"It is not enough simply to bring more light into the cell," says Christiane Becker. Such surface structures can even ultimately reduce the efficiency by...

Im Focus: Mit Nano-Lenkraketen Keime töten

Wo Antibiotika versagen, könnten künftig Nano-Lenkraketen helfen, multiresistente Erreger (MRE) zu bekämpfen: Dieser Idee gehen derzeit Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der Medizinischen Hochschule Hannover nach. Zusammen mit einem führenden US-Experten tüfteln sie an millionstel Millimeter kleinen Lenkraketen, die antimikrobielles Silber zielsicher transportieren, um MRE vor Ort zur Strecke zu bringen.

In deutschen Krankenhäusern führen die MRE jährlich zu tausenden, teils lebensgefährlichen Komplikationen. Denn wer sich zum Beispiel nach einer Implantation...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Internationale Experten der Orthopädietechnik tagen in Göttingen

19.09.2018 | Veranstaltungen

Von den Grundlagen bis zur Anwendung - Internationale Elektrochemie-Tagung in Ulm

18.09.2018 | Veranstaltungen

Unbemannte Flugsysteme für die Klimaforschung

18.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Fester Platz im Unternehmen - 36 Auszubildende und Studierende der Friedhelm Loh Group erhalten Zeugnisse

19.09.2018 | Unternehmensmeldung

Virtual Reality ohne Kopfschmerz oder Simulationsübelkeit

19.09.2018 | Informationstechnologie

Kaiserslauterer Architekten setzen Holzkuppel dank Software einfach wie Puzzle zusammen

19.09.2018 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics