Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fördermittel für die Forschung

20.12.2002


Prof. Dr. Manfred Nietert bei einer Demonstration im Labor für Biomechanik


Prof. Dr. Joaquin Diaz (2. von rechts) mit einer Bauinformatik-Arbeitsgruppe.


Fünf Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Fachhochschule Gießen-Friedberg werden vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) gefördert. Das HMWK hat den Forscherteams der Hochschule Finanzmittel in Höhe von rund 250.000 Euro überwiesen.


Die geförderten Vorhaben laufen an den Fachbereichen Bauingenieurwesen (B), Elektro– und Informationstechnik (EI), Krankenhaus- und Medizintechnik, Umwelt und Biotechnologie (KMUB) sowie Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik (MNI).

An der Schnittstelle von Umwelt- und Messtechnik ist die Entwicklung eines Handmessgeräts angesiedelt, das zur „Bestimmung der Isopropylalkoholkonzentration im Feuchtwasser von Druckmaschinen“ dienen soll. Dabei kooperieren die Professoren Dr. Eduard Alter vom Zentrum für Umwelttechnolgie der FH und Dr. Andreas Slemeyer vom Fachbereich EI.


Kooperativ ist auch ein gefördertes Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Mikroelektronik und Bildverarbeitung angelegt. Es trägt den Titel „Integrierte CMOS-Bildsensoren“ und wird geleitet von den Professoren Dr. Werner Bonath und Dr. Ubbo Ricklefs (beide EI).

Im Labor für Biomechanik am Fachbereich KMUB befasst sich ein von Prof. Dr. Manfred Nietert geleitetes Team seit einigen Jahren mit Projekten auf dem Feld der Orthopädie- und Rehatechnik. Mit Unterstützung des Ministeriums werden dort „Virtuelle Instrumente für Studierende“ konzipiert. Aktueller Anwendungsfall ist ein Gehsimulator.

Die „Umwandlung von Tiermehl in Rohöl und Aktivkohle“ stellt derzeit einen Forschungsschwerpunkt des Labors für Entsorgungstechnik am Fachbereich MNI dar. Hier fördert das HMWK ein von Prof. Dr. Ernst Stadlbauer geleitetes Team, das an der Entwicklung eines „kontinuierlichen Katalysereaktors“ arbeitet.

Auf Anwendungen der Bauinformatik konzentriert sich eine Arbeitsgruppe, die von Prof. Dr. Joaquin Diaz (Fachbereich B) geleitet wird. Im konkreten Fall geht es um ein System zum „Dynamischen Workflowmanagement für die Bauplanung“.

Für alle genannten Projekte gilt, dass weitere Partner zusätzliche Finanzmittel beisteuern. Dabei handelt es sich um Kooperationen mit der Industrie oder mit Forschungsförderinstitutionen.

Pressestelle | Fachhochschule Gießen-Friedberg

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Das Stromnetz fit für E-Mobilität machen
21.10.2019 | Universität Passau

nachricht Wie ein infizierter Knochen besser heilt
16.10.2019 | Klinikum der Ruhr-Universität Bochum - Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hohlraum vermittelt starke Wechselwirkung zwischen Licht und Materie

Forschern ist es gelungen, mithilfe eines mikroskopischen Hohlraumes eine effiziente quantenmechanische Licht-Materie-Schnittstelle zu schaffen. Darin wird ein einzelnes Photon bis zu zehn Mal von einem künstlichen Atom ausgesandt und wieder absorbiert. Das eröffnet neue Perspektiven für die Quantentechnologie, berichten Physiker der Universität Basel und der Ruhr-Universität Bochum in der Zeitschrift «Nature».

Die Quantenphysik beschreibt Photonen als Lichtteilchen. Will man ein einzelnes Photon mit einem einzelnen Atom interagieren lassen, stellt dies aufgrund der...

Im Focus: A cavity leads to a strong interaction between light and matter

Researchers have succeeded in creating an efficient quantum-mechanical light-matter interface using a microscopic cavity. Within this cavity, a single photon is emitted and absorbed up to 10 times by an artificial atom. This opens up new prospects for quantum technology, report physicists at the University of Basel and Ruhr-University Bochum in the journal Nature.

Quantum physics describes photons as light particles. Achieving an interaction between a single photon and a single atom is a huge challenge due to the tiny...

Im Focus: Freiburger Forschenden gelingt die erste Synthese eines kationischen Tetraederclusters in Lösung

Hauptgruppenatome kommen oft in kleinen Clustern vor, die neutral, negativ oder positiv geladen sein können. Das bekannteste neutrale sogenannte Tetraedercluster ist der weiße Phosphor (P4), aber darüber hinaus sind weitere Tetraeder als Substanz isolierbar. Es handelt sich um Moleküle aus vier Atomen, deren räumliche Anordnung einem Tetraeder aus gleichseitigen Dreiecken entspricht. Bisher waren neben mindestens sechs neutralen Versionen wie As4 oder AsP3 eine Vielzahl von negativ geladenen Tetraedern wie In2Sb22– bekannt, jedoch keine kationischen, also positiv geladenen Varianten.

Ein Team um Prof. Dr. Ingo Krossing vom Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Universität Freiburg ist es gelungen, diese positiv geladenen...

Im Focus: Die schnellste Ameise der Welt - Wüstenflitzer haben kurze Beine, aber eine perfekte Koordination

Silberameisen gelten als schnellste Ameisen der Welt - obwohl ihre Beine verhältnismäßig kurz sind. Daher haben Forschende der Universität Ulm den besonderen Laufstil dieses "Wüstenflitzers" auf einer Ameisen-Rennstrecke ergründet. Veröffentlicht wurde diese Entdeckung jüngst im „Journal of Experimental Biology“.

Sie geht auf Nahrungssuche, wenn andere Siesta halten: Die saharische Silberameise macht vor allem in der Mittagshitze der Sahara und in den Wüsten der...

Im Focus: Fraunhofer FHR zeigt kontaktlose, zerstörungsfreie Qualitätskontrolle von Kunststoffprodukten auf der K 2019

Auf der K 2019, der Weltleitmesse für die Kunststoff- und Kautschukindustrie vom 16.-23. Oktober in Düsseldorf, demonstriert das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR das breite Anwendungsspektrum des von ihm entwickelten Millimeterwellen-Scanners SAMMI® im Kunststoffbereich. Im Rahmen des Messeauftritts führen die Wissenschaftler die vielseitigen Möglichkeiten der Millimeterwellentechnologie zur kontaktlosen, zerstörungsfreien Prüfung von Kunststoffprodukten vor.

Millimeterwellen sind in der Lage, nicht leitende, sogenannte dielektrische Materialien zu durchdringen. Damit eigen sie sich in besonderem Maße zum Einsatz in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

13. Aachener Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung – »Collaborate to Innovate: Making the Net Work«

22.10.2019 | Veranstaltungen

Serienfertigung von XXL-Produkten: Expertentreffen in Hannover

22.10.2019 | Veranstaltungen

Digitales-Krankenhaus – wo bleibt der Mensch?

21.10.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

13. Aachener Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung – »Collaborate to Innovate: Making the Net Work«

22.10.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Studenten entwickeln einen Koffer, der automatisch auf Schritt und Tritt folgt

22.10.2019 | Innovative Produkte

Chemikern der Universität Münster gelingt Herstellung neuartiger Lewis-Supersäuren auf Phosphor-Basis

22.10.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics