Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

185.000 Euro zur Förderung von Geschäftsstellen gemeinnütziger Stiftungen vergeben

22.11.2002


Wettbewerb entschieden: Initiative Bürgerstiftungen zeichnet Preisträger aus.



Die Gewinner des Wettbewerbs zur Geschäftsstellenförderung von Bürgerstiftungen stehen fest. Die Initiative Bürgerstiftung zeichnet heute die Preisträger im Rahmen eines Festaktes im Französischen Dom in Berlin aus. Sie erhalten Fördergelder von insgesamt 185.000 Euro. Damit sollen vor allem Personalstellen geschaffen und erhalten werden. An dem von der Initiative Bürgerstiftungen ausgeschriebenen Wettbewerb konnten sich gemeinnützige Stiftungen mit einem Plan zum Auf- und Ausbau ihrer Geschäftsstelle bewerben. Die Jury entschied sich für die Konzepte der Bürgerstiftungen Ahrensburg, Berlin, Fürstenfeldbruck, Hannover, Nienburg, Nürnberg und Wismar.

... mehr zu:
»Bürgerstiftung


Partner und Förderer des Wettbewerbs sind die Bertelsmann Stiftung, der Bundesverband Deutscher Stiftungen, die Klaus Tschira Stiftung, die Körber Stiftung, die Charles Stewart Mott Foundation (USA) sowie das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Ju­gend. Sie stellen für das Förderprogramm insgesamt 350.000 Euro bereit.

Zu der Jury gehörten Dr. h.c. Klaus Tschira, Klaus Tschira Stiftung (Vorsitzender), Dr. Konrad Deufel, Deutscher Verein, Winfried Ripp, Bürgerstiftung Dresden, Dr. Klaus Rollin, Bürgerstiftung Hamburg, Marlehn Thieme, Deutsche Bank, Nikolaus Turner, Vorsitzender des Arbeitskreises Bürgerstiftungen, Dr. Gerd Wixforth, Stadt Stiftung Gütersloh, und Dr. Jan Krönig, McKinsey & Company. Auch 2003 schreibt die Initiative Bürgerstiftungen wieder einen Wettbewerb aus.

Die Initiative Bürgerstiftung wurde im Dezember 2001 von der Bertelsmann Stiftung, der Körber-Stiftung, der Klaus Tschira Stiftung und dem Bundesverband Deutscher Stiftungen gegründet. Mit diesem Kompetenzzentrum wollen die Projektpartner die Arbeit der inzwi­schen über 45 Bürgerstiftungen und zahlreichen Gründungsinitiativen in Deutschland fördern, professionalisieren und die Idee der Bürgerstiftung in Deutschland bekannt machen.

Die ersten beiden deutschen Bürgerstiftungen, die "Stadt Stiftung Gütersloh" und die "Bür­gerstiftung Hannover", wurden in der zweiten Hälfte der 90er Jahre nach dem Konzept der US-amerikanischen Community Foundations gegründet. Bürgerstiftungen zeichnen sich durch verschiedene Merkmale aus: Sie fördern ihre Projekte in einem geografisch klar defi­nierten Raum, sie bündeln die Anliegen mehrerer Stifter, und sie sind am Aufbau des Stiftungsvermögens ausgerichtet. Weitere Charakteristika sind ihre organisatorische Selbststän­digkeit sowie ihre politische Unabhängigkeit.


Rückfragen an:
Dr. Alexandra Schmied
Telefon: 030-89745240

Julia Schormann | idw
Weitere Informationen:
http://www.buergerstiftungen.de/initiative

Weitere Berichte zu: Bürgerstiftung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Künstliche Intelligenz erobert die Fahrzeugentwicklung
21.09.2018 | Technische Universität Berlin

nachricht Preis für Arbeit über autonomes Fahren
11.09.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics