Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bundesbauminister Bodewig ehrte Preisträger des "EU-Wettbewerbs für ökologische Stadtsanierung"

08.07.2002


Bundesbauminister Kurt Bodewig hat heute die Preise für die besten Konzepte eines europäischen Wettbewerbs zur ökologischen Stadtsanierung verliehen. Der Wettbewerb dient der Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Planungen für eine Wiederbelebung brachliegender Innenstadtbereiche in sieben europäischen Städten. Ziel ist es, bei der Modernisierung von Altbauten und der Errichtung von Neubauten in diesen Bereichen energetisch vorbildliche Lösungen zu verwirklichen. Dabei sollen so weit wie möglich erneuerbare Energien genutzt werden.

Bodewig begrüßte den Wettbewerb. Er sporne die Kommunen an, sich den aktuellen Herausforderungen zu stellen und die Städte an die Bedürfnisse der Zukunft anzupassen. "Die Bundesregierung hat in dieser Legislaturperiode umfassende Maßnahmen ergriffen, um Energieeinsparung und Stadtsanierung zu forcieren. Damit sind auch erhebliche Impulse für die Baukonjunktur ausgelöst worden", betonte Bodewig.

Der Bundesbauminister hob dabei die Energieeinsparverordnung, das KfW-CO2- Gebäudesanierungsprogramm, das Programm "Stadtumbau Ost" und die Deutsche Energie-Agentur (dena) heraus.

Die Energieeinsparverordnung ist im Februar dieses Jahres in Kraft getreten. Sie wird maßgeblich zur Erschließung von Energieeinsparpotenzialen beitragen, unter anderem durch Vorschriften zur Erneuerung von rund zwei Millionen alter Heizkessel bis zum Jahr 2006 sowie durch Einführung von Energieverbrauchszahlen für Altbauten (auf freiwilliger Basis). Bei Neubauten senkt sie den durchschnittlichen Heizenergiebedarf auf umgerechnet sieben Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr. Insgesamt können bei neuen Wohngebäuden jährlich umgerechnet rund 90 Millionen Liter Heizöl eingespart werden.

Im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms der KfW werden flankierend zur Verordnung besonders emissionsmindernde Maßnahmenpakete aus Heizungserneuerung und Verbesserung der Wärmedämmung gefördert. Hierfür wurden insgesamt rund 1 Milliarde Euro bereitgestellt.

Durch das Programm "Stadtumbau Ost" werden die Aufwertung städtebaulich wertvoller Quartiere sowie der Rückbau leerstehender, langfristig nicht mehr benötigter Wohngebäude in den neuen Bundesländern gefördert. Insgesamt stehen für das Programm bis 2009 2,7 Milliarden Euro zur Verfügung, wovon der Bund allein 1,1 Milliarden trägt.

Zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit und der internationalen Zusammenarbeit - unter anderem im Bereich des energiesparenden Bauens - wurde die Deutsche Energieagentur (dena) in Berlin gegründet.

Bürgerservice | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.bmvbw.de/Energieeinsparverordnung-.658.htm
http://kfw.de/de/unsere%20kreditprogramme/kreditprogrammederkfw/bauenmodernisierenundenergiesparen/kfw-co2-ge74/inhalt.jsp
http://www.bmvbw.de/Stadtumbau-Ost-.753.htm

Weitere Berichte zu: Energieeinsparverordnung Stadtsanierung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Innovative Werkstoffe für Rotorblätter
26.03.2019 | Leibniz Universität Hannover

nachricht Haensel AMS und Universität Amsterdam starten Innovationswettbewerb für Dynamic Pricing
21.03.2019 | Haensel AMS GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Saxony5 und Industrie 4.0 Modellfabrik präsentieren sich auf Hannover Messe

Vom 1. bis 4. April 2019 ist die HTW Dresden mit der Industrie 4.0 Modellfabrik und dem Projekt Saxony5 auf der Hannover Messe vertreten. Am Gemeinschaftstand der sächsischen Hochschulen für angewandte Forschung (HAW) „Forschung für die Zukunft“ stellen die Dresdner Forscher aktuelle Projekte zum kollaborativen Arbeiten und deren Anwendungen in der Industrie vor.

Virtuell können die Besucher von Hannover aus auf dem Tablet ihre Züge gegen den kollaborativen Roboter YuMi, der in der Modellfabrik in Dresden steht, setzen....

Im Focus: Hochdruckwasserstrahlen zum flächigen Materialabtrag von hochfesten Werkstoffen erprobt

Beim Fräsen hochfester Werkstoffe wie Oxidkeramik oder Sondermetalle – und besonders bei der Schruppbearbeitung – verschleißen Werkzeuge schnell. Für Unternehmen ist die Bearbeitung dieser Werkstoffe deshalb mit hohen Kosten verbunden. Im Projekt »HydroMill« hat das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen mit seinen Projektpartnern nun gezeigt, dass sich der Hochdruckwasserstrahl zum flächigen Materialabtrag von hochfesten Werkstoffen eignet. War der Einsatz von Wasserstrahlen bislang auf die Schneidbearbeitung beschränkt, zeigen die Projektergebnisse, wie sich hochfeste Werkstoffe kosten- und ressourcenschonender als bisher flächig abtragen lassen.

Diese neue und zur konventionellen Schruppbearbeitung alternative Anwendung der Wasserstrahlbearbeitung untersuchten die Aachener Ingenieure gemeinsam mit...

Im Focus: Die Zähmung der Lichtschraube

Wissenschaftler vom DESY und MPSD erzeugen in Festkörpern hohe-Harmonische Lichtpulse mit geregeltem Polarisationszustand, indem sie sich die Kristallsymmetrie und attosekundenschnelle Elektronendynamik zunutze machen. Die neu etablierte Technik könnte faszinierende Anwendungen in der ultraschnellen Petahertz-Elektronik und in spektroskopischen Untersuchungen neuartiger Quantenmaterialien finden.

Der nichtlineare Prozess der Erzeugung hoher Harmonischer (HHG) in Gasen ist einer der Grundsteine der Attosekundenwissenschaft (eine Attosekunde ist ein...

Im Focus: The taming of the light screw

DESY and MPSD scientists create high-order harmonics from solids with controlled polarization states, taking advantage of both crystal symmetry and attosecond electronic dynamics. The newly demonstrated technique might find intriguing applications in petahertz electronics and for spectroscopic studies of novel quantum materials.

The nonlinear process of high-order harmonic generation (HHG) in gases is one of the cornerstones of attosecond science (an attosecond is a billionth of a...

Im Focus: Magnetische Mikroboote

Nano- und Mikrotechnologie sind nicht nur für medizinische Anwendungen wie in der Wirkstofffreisetzung vielversprechende Kandidaten, sondern auch für die Entwicklung kleiner Roboter oder flexibler integrierter Sensoren. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) haben mit einer neu entwickelten Methode magnetische Mikropartikel hergestellt, die den Weg für den Bau von Mikromotoren oder die Zielführung von Medikamenten im menschlichen Körper, wie z.B. zu einem Tumor, ebnen könnten. Die Herstellung solcher Strukturen sowie deren Bewegung kann einfach durch Magnetfelder gesteuert werden und findet daher Anwendung in einer Vielzahl von Bereichen.

Die magnetischen Eigenschaften eines Materials bestimmen, wie dieses Material auf das Vorhandensein eines Magnetfeldes reagiert. Eisenoxid ist der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Größte nationale Tagung 2019 für Nuklearmedizin in Bremen

21.03.2019 | Veranstaltungen

6. Magdeburger Brand- und Explosionsschutztage vom 25. bis 26.3. 2019

21.03.2019 | Veranstaltungen

Teilchenphysik trifft Didaktik und künstliche Intelligenz in Aachen

20.03.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Saxony5 und Industrie 4.0 Modellfabrik präsentieren sich auf Hannover Messe

26.03.2019 | HANNOVER MESSE

Laserbearbeitung ist Kopfsache – LZH auf der Hannover Messe 2019

26.03.2019 | HANNOVER MESSE

3D-Druck im Prismaformat

26.03.2019 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics