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Umweltpreis des BDI für biologisch abbaubares Komplexiermittel

12.06.2002


Auszeichnung für das biologisch abbaubare Baypure® CX 100
Bayer erhält Umweltpreis des BDI
Komplexiermittel trägt zur Entlastung der Gewässer bei


Die Bayer AG erhielt am 11. Juni 2002 den Umweltpreis des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Die aus namhaften Persönlichkeiten zusammengesetzte Jury zeichnete Bayer damit für die Entwicklung von Baypure® CX 100 aus, einer umweltfreundlichen Alternative zu klassischen Komplexiermitteln. Diese kommen in vielen Produkten des täglichen Bedarfs zum Einsatz, beispielsweise in Wasch- und Geschirrspülmitteln, Fenster- und Bodenreinigern, in Haarshampoos oder Körperlotionen und selbst bei der Herstellung von Textilien, der Tageszeitung oder beim Autowaschen spielen sie eine entscheidende Rolle. Wegen der guten biologischen Abbaubarkeit trägt Baypure® CX 100 zur Entlastung der Gewässer bei und ist damit herkömmlichen Produkten überlegen. Der Umweltpreis des BDI wurde zum siebten Mal an Unternehmen verliehen, die besondere unternehmerische Leistungen auf dem Gebiet des Umweltschutzes unternommen haben.

Ansprachen von Bundeskanzler Gerhard Schröder und dem Ministerpräsident von Spanien, José Maria Aznar, gingen der Preisverleihung voraus.

Dr. Martin Wienkenhöver, Leiter des Geschäftsbereiches Chemikalien der Bayer AG, nahm den bedeutenden nationalen Umweltpreis entgegen. "Die Auszeichnung ist für alle Mitarbeiter eine große Ehre", betonte Wienkenhöver. "Sie wird Ansporn für weitere Entwicklungen umweltverträglicher Produkte von Bayer sein."

Die Bayer-Chemiker haben sich bei der Entwicklung der Baypure®-Pro-duktgruppe von der Natur inspirieren lassen und biologische Vorgänge in einer Muschel chemisch nachgebaut. Metallionen, die chemische Formulierungen zersetzen, werden unschädlich gemacht. Solche Zersetzungsprozesse werden sichtbar, wenn Cremes ranzig werden oder Papier und Baumwolle nicht den gewünschten Weißegrad haben. In Wasch- und Reinigungsmitteln erhöht Baypure® die Säuberungskraft, weil es das Wasser enthärtet, und in Abwasserleitungen kann es gar dazu beitragen, hartnäckige Verkrustungen aufzulösen. Der besondere, von den Juroren des BDI gewürdigte Vorteil jedoch ist die Umweltfreundlichkeit: Ob beim Spülen und Waschen oder Duschen,- das Produkt landet nach fast allen Anwendungen im Abwasser, wo es aufgrund seiner Struktur biologisch besonders schnell abgebaut werden kann. Bedenkt man weiterhin, dass 40 Prozent aller Haushalte in der europäischen Gemeinschaft noch nicht an Kläranlagen angeschlossen sind, wird die zusätzliche Bedeutung von Baypure® CX 100 sichbar.

Das war für die strengen amerikanischen Behörden bereits im Vorjahr ein Grund, Baypure® auszuzeichnen: Die US-Umweltbehörde verlieh Bayer für sein Produkt im Juni 2001 den "Presidential Green Chemistry Award". Dieser begehrte Preis war 1995 vom damaligen US-Präsidenten Bill Clinton ins Leben gerufen worden, um den industriellen Umweltschutz zu fördern. Auch in Europa gab es schon Auszeichnungen: So wurden beispielsweise die dänischen Ökowaschmittel GRØN Linie Color Maskin Vask und Ultra Maskin Vask, die unter anderem auf Baypure® basieren, als europaweit erste Waschmittel mit der "EU-Umwelt-Blume" ausgezeichnet. Die "EU-Blume" wird seit 1992 von der europäischen Kommission an besonders umweltverträgliche Produkte des täglichen Gebrauchs vergeben.

Baypure® CX 100 ist aber nicht nur während und nach seiner Verwendung umweltfreundlich: Schon bei der Herstellung des Produktes am Standort Leverkusen wird auf eine umweltgerechte Produktion geachtet. So wird Wert gelegt auf geschlossene Stoffströme innerhalb der Produktionsanlage. Überschüssige Rohstoffe und anfallende Prozesswässer werden in den Herstellungsprozess zurückgeführt. Damit ist der gesamte Lebensweg von Baypure® CX 100 von der Herstellung über den Gebrauch bis zum biologischen Abbau in der Kläranlage auf ein Optimum an Umweltverträglichkeit ausgelegt.

Zukunftsgerichtete Aussagen

 

Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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