Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erfolgsbilanz für BioFuture-Preis des BMBF übertrifft Erwartungen

28.01.2002


Fünfte Ausschreibungsrunde bekannt gegeben

Catenhusen: "Höchstdotierter Preis für Nachwuchsgruppen in Deutschland brachte bereits 8 Firmengründungen hervor"

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Wolf-Michael Catenhusen, hat heute zur Eröffnung des BioFuture-Symposiums zur Begutachtung von wissenschaftlichen Nachwuchsgruppen aus dem Bereich der Biotechnologie in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eine positive Bilanz gezogen: "Der Wettbewerb BioFuture ist eine Erfolgsgeschichte. Mit den bislang bewilligten Projektmitteln in Höhe von 55 Mio. Euro hat der Wettbewerb des BMBF Spitzenforschung initiiert."

Der Wettbewerb gibt jüngeren, in der Forschung bereits erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, in Deutschland mit einer eigenen Arbeitsgruppe neue Forschungsansätze in den Biowissenschaften unabhängig zu bearbeiten, um sich wissenschaftlich weiter zu qualifizieren. Ziel des Wettbewerbs ist es,

  • die Chancen für den weiteren Berufsweg in Wissenschaft oder Wirtschaft in Deutschland zu verbessern und qualifizierte Forscherinnen und Forscher aus dem Ausland zurückzugewinnen bzw. anzuziehen sowie
  • mittelfristig eine Selbständigkeit im Wirtschaftssektor anzustreben (Unternehmer, Ausgründer).

"Der BioFuture-Preis wurde bislang an 38 hervorragende Forscherinnen und Forscher verliehen", teilte Catenhusen mit. "Aus ihm sind bereits acht Firmengründungen hervorgegangen und weitere sind in Vorbereitung. Von den bisherigen Gewinnerinnen und Gewinnern haben schon fünf Berufungen an deutsche Universitäten erhalten."

Weitere wissenschaftliche Auszeichnungen sind den Preisverleihungen aus den vergangenen vier BioFuture-Runden gefolgt: Beispielsweise erhielten BioFuture-Preisträger Dr. Vinkemeier den Young Investigator´s Award der EMBO. Und BioFuture-Preisträger Dr. Lendlein erhielt den Preis der Deutschen Chemiker und den Innovationspreis der Zenit.

Der Wettbewerb geht nun in seine fünfte Ausschreibungsrunde. Von der erneuten Ausschreibung wird ein hoher Zuwachs an Innovationspotenzial für Wissenschaft und Wirtschaft erwartet. Gleichzeitig soll die Bildung von Kompetenzzentren in wissenschaftlich und wirtschaftlich besonders aussichtsreichen Gebieten der Biotechnologie gefördert werden.

Es wird mit dem Start von zwölf weiteren BioFuture-Gruppen gerechnet. Im Zuge der aktuellen Ausschreibung wird dann der komplette Förderbetrag von 75 Mio. Euro ausgeschöpft sein.

Pressereferat (LS 13) | BMBF-Pressedienst
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de

Weitere Berichte zu: BMBF BioFuture-Preis Erfolgsbilanz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Acht Millionen Euro für die Forschung: Smarte Implantate sollen Knochen besser heilen
10.12.2019 | Universität des Saarlandes

nachricht German Design Award 2020 für Sensorschleuse Argus von dormakaba
09.12.2019 | dormakaba Deutschland GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochgeladenes Ion bahnt den Weg zu neuer Physik

In einer experimentell-theoretischen Gemeinschaftsarbeit hat am Heidelberger MPI für Kernphysik ein internationales Physiker-Team erstmals eine Orbitalkreuzung im hochgeladenen Ion Pr9+ nachgewiesen. Mittels einer Elektronenstrahl-Ionenfalle haben sie optische Spektren aufgenommen und anhand von Atomstrukturrechnungen analysiert. Ein hierfür erwarteter Übergang von nHz-Breite wurde identifiziert und seine Energie mit hoher Präzision bestimmt. Die Theorie sagt für diese „Uhrenlinie“ eine sehr große Empfindlichkeit auf neue Physik und zugleich eine extrem geringe Anfälligkeit gegenüber externen Störungen voraus, was sie zu einem einzigartigen Kandidaten zukünftiger Präzisionsstudien macht.

Laserspektroskopie neutraler Atome und einfach geladener Ionen hat während der vergangenen Jahrzehnte Dank einer Serie technologischer Fortschritte eine...

Im Focus: Highly charged ion paves the way towards new physics

In a joint experimental and theoretical work performed at the Heidelberg Max Planck Institute for Nuclear Physics, an international team of physicists detected for the first time an orbital crossing in the highly charged ion Pr⁹⁺. Optical spectra were recorded employing an electron beam ion trap and analysed with the aid of atomic structure calculations. A proposed nHz-wide transition has been identified and its energy was determined with high precision. Theory predicts a very high sensitivity to new physics and extremely low susceptibility to external perturbations for this “clock line” making it a unique candidate for proposed precision studies.

Laser spectroscopy of neutral atoms and singly charged ions has reached astonishing precision by merit of a chain of technological advances during the past...

Im Focus: Ultrafast stimulated emission microscopy of single nanocrystals in Science

The ability to investigate the dynamics of single particle at the nano-scale and femtosecond level remained an unfathomed dream for years. It was not until the dawn of the 21st century that nanotechnology and femtoscience gradually merged together and the first ultrafast microscopy of individual quantum dots (QDs) and molecules was accomplished.

Ultrafast microscopy studies entirely rely on detecting nanoparticles or single molecules with luminescence techniques, which require efficient emitters to...

Im Focus: Wie Graphen-Nanostrukturen magnetisch werden

Graphen, eine zweidimensionale Struktur aus Kohlenstoff, ist ein Material mit hervorragenden mechanischen, elektronischen und optischen Eigenschaften. Doch für magnetische Anwendungen schien es bislang nicht nutzbar. Forschern der Empa ist es gemeinsam mit internationalen Partnern nun gelungen, ein in den 1970er Jahren vorhergesagtes Molekül zu synthetisieren, welches beweist, dass Graphen-Nanostrukturen in ganz bestimmten Formen magnetische Eigenschaften aufweisen, die künftige spintronische Anwendungen erlauben könnten. Die Ergebnisse sind eben im renommierten Fachmagazin Nature Nanotechnology erschienen.

Graphen-Nanostrukturen (auch Nanographene genannt) können, je nach Form und Ausrichtung der Ränder, ganz unterschiedliche Eigenschaften besitzen - zum Beispiel...

Im Focus: How to induce magnetism in graphene

Graphene, a two-dimensional structure made of carbon, is a material with excellent mechanical, electronic and optical properties. However, it did not seem suitable for magnetic applications. Together with international partners, Empa researchers have now succeeded in synthesizing a unique nanographene predicted in the 1970s, which conclusively demonstrates that carbon in very specific forms has magnetic properties that could permit future spintronic applications. The results have just been published in the renowned journal Nature Nanotechnology.

Depending on the shape and orientation of their edges, graphene nanostructures (also known as nanographenes) can have very different properties – for example,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Analyse internationaler Finanzmärkte

10.12.2019 | Veranstaltungen

QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien

04.12.2019 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Arbeit

03.12.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

„Daten sind Macht“: be top Magazin mit neuer Ausgabe

11.12.2019 | Unternehmensmeldung

Rekordspende beim Rittal Cup: Kicken für den guten Zweck

11.12.2019 | Unternehmensmeldung

Hochgeladenes Ion bahnt den Weg zu neuer Physik

11.12.2019 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics