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Umweltpreise 2001 der Sparkassenstiftung vergeben

12.12.2001


Die Natur verstehen und schützen

Die Gewinner der Umweltpreise für das Jahr 2001 stehen fest. Der Stiftungsrat der Sparkassenstiftung hat sich für zwei Doktorarbeiten und eine Diplomarbeit entschieden.

Der erste Preis und damit 3.500 Euro gehen an Stefan Norra. In seiner Doktorarbeit untersucht er umfassend die Verteilung natürlicher Elemente und ihrer flächenhaften Veränderungen in Böden, Pflanzen und Stäuben der Stadt Karlsruhe. Die Arbeit gibt Aufschluss darüber, inwieweit die Veränderungen natürlicher Herkunft sind oder durch eine bestimmte Nutzung verursacht werden. Dies ist Norra vor allem gelungen, indem er Veränderungen des Gehalts verschiedener natürlicher Isotope von Kohlenstoff, Schwefel und Stickstoff in deren häufigsten Verbindungen feststellte.

Mit dem 2. Preis und 2.000 Euro zeichnet die Sparkassenstiftung die Doktorarbeit von Gerd Ohlenbusch aus. Er hat die Bindung und den Austausch von Phenolen (aromatischen Verbindungen) zwischen gelöstem organischem Material und den wässrigen Lösungen untersucht. Dafür hat er eine Methode entwickelt, welche die Abschätzungen über das toxikologische Gefährdungspotenzial von Schadstoffen wie Pflanzenschutzmittel und Mineralölbestandteile verbessert.

Daneben prämiert die Stiftung zum ersten Mal einen eigenen Preis für eine Diplomarbeit: Die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an Thomas Schneider, der einen verbesserten Abgassensor für die Lambda- Sonde zur Gemischregelung in Magermotoren entwickelt hat. Dieser kann die Abgasemission und den Kraftstoffverbrauch weiter reduzieren.

Schließlich fördert die Sparkassenstiftung ein Projekt: Mit 2.500 Euro beteiligt sie sich an den Kosten für eine aufwändige Analytik. Mit deren Hilfe untersucht Sonja Zimmermann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zoologischen Institut, für ihre Doktorarbeit die Aufnahme von Spuren der Platingruppenelemente durch im Wasser lebende Organismen. Der Dreiwege-Katalysator der Autos ist Ursache für die Emission von Spuren dieser Elementengruppe in die Umwelt.

Presse und Kommunikation | Presseinformation

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