Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schlussspurt im Innovationswettbewerb für Medizintechnik

05.06.2001


Der Wettbewerb um den Innovationspreis für die Medizintechnik geht in seine letzte Runde. Bis zum 31.07.2001 sind Forschungseinrichtungen an den Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Kliniken und der Industrie aufgerufen Anträge einzureichen. Den Gewinnern des Wettbewerbs wird mit einem Preisgeld bis zu 500.000 Mark die Möglichkeit gegeben, eine neue Idee innerhalb der Medizintechnik mit einem Schlüsselexperiment zu belegen und damit auf schnelle Weise zu realisieren. Das Forschungsministerium stellt für den Wettbewerb im Jahr 2001 insgesamt 3 Millionen Mark zur Verfügung.

Die ausgewählten Gewinner sollen mit einem Schlüsselexperiment die Machbarkeit eines neuen Verfahrens oder einer neuen Technik für die medizinische Versorgung nachweisen. Nach spätestens drei Jahren soll die Prüfung der Idee auf Realisierbarkeit abgeschlossen sein und die weitere Entwicklung und Vermarktung durch die Industrie erfolgen.

Das BMBF leistet mit diesem Ansatz einen Beitrag zur Lösung von wichtigen medizinischen Problemen, um damit den betroffenen Menschen eine Perspektive auf mehr Lebensqualität geben zu können. Zusätzlich werden die Stärken Deutschlands auf dem Gebiet der Medizintechnik gesichert und ausgebaut. Technik in der Medizin bedeutet dabei nicht nur "Apparatemedizin". Im Mittelpunkt all dieser technologischen Entwicklungen steht die konkrete Hilfe für den Patienten. Die unterschiedlichen Ansätze, die 1999 bzw. 2000 zum Wettbewerb eingereicht wurden, zeigen, dass Medizintechnik in vielfältiger Weise einen wichtigen Beitrag zur Diagnostik und Behandlung von Krankheiten leistet. Davon profitiert einerseits der Patient, andererseits können Beiträge zur Kostensenkung geleistet werden.

Im letzten Jahr reichten die Gewinner-Themen von vielversprechenden Ansätzen in der medizinischen Bildgebung über Implantate für Herz- oder Schmerzpatienten bis hin zu einem neuartigen Ansatz zur Heilung des Grauen Stars.

Auch in diesem Jahr werden die Sieger von einer international besetzten Expertenjury an Hand der eingereichten Antragsskizzen ausgewählt. Die öffentliche Präsentation der Gewinner des Innovationswettbewerbs 2001 ist auf der Medica im November 2001 in Düsseldorf geplant.

Weitergehende Informationen können bezogen werden beim DLR
Projektträger des BMBF


- Gesundheitsforschung -
Südstr. 125
53175 Bonn

Tel. (02 28) 38 21 226
Fax (02 28) 38 21 257

| Pressereferat (LS 13)
Weitere Informationen:
http://www.dlr.de/PT

Weitere Berichte zu: Innovationswettbewerb Medizintechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Künstliche Intelligenz erobert die Fahrzeugentwicklung
21.09.2018 | Technische Universität Berlin

nachricht Preis für Arbeit über autonomes Fahren
11.09.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen

Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) vom 12. bis 15. September in Münster stellten Gefäßspezialisten aus ganz Deutschland die neuesten Therapien bei Gefäßerkrankungen vor. Vor allem in den Bereichen periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) und venöse Verschlusskrankheiten wie die Tiefe Venenthrombose (TVT) gibt gute Neuigkeiten für die Patienten. Viele der 720 Gefäßspezialisten, die an der Jahrestagung teilnahmen, stellten neueste Studienergebnisse vor.

Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Gefäßerkrankungen, allein rund fünf Millionen unter der „Schaufensterkrankheit“, medizinisch periphere...

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Mit traditionellen Methoden gegen extreme Trockenheit

24.09.2018 | Geowissenschaften

Europäische Spitzenforschung auf der EuMW

24.09.2018 | Messenachrichten

Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen

24.09.2018 | Medizintechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics