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Erfolg durch Kooperation

01.06.2001

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat anlässlich des 8. Innovationstages der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen eine Analyse der Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Rahmen des BMWi-Förderprogramms PRO INNO veröffentlicht.

Danach bietet die breite und differenzierte Forschungsinfrastruktur in Deutschland auf praktisch allen Wissens- und Technologiefeldern leistungsfähige Potenziale. Die Förderbeispiele zeigen, dass es möglich ist, durch kooperative Ansätze rascher neues technologisches Wissen in neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen umzusetzen. Die staatlichen Fördermittel wirken dabei als wirksamer Anreiz und Anschubfinanzierung für ein kooperatives Verhalten im sensiblen wettbewerbsorientierten FuE-Bereich.

Dass ca. 50 Prozent der gestellten PRO-INNO-Förderanträge die Kooperation mit Forschungseinrichtungen betreffen, spricht für die starke Akzeptanz einer solchen Zusammenarbeit auf Seiten der KMU. Die Mitwirkung der Forschungseinrichtungen bei der Antragstellung steigert übrigens auch die Qualität der Projektanträge, vermindert spürbar den Bedarf der KMU an externer Beratung durch Dritte und verkürzt die Bearbeitungszeiten der Anträge.

Den größten Zuspruch unter den verschiedenen Kooperationsformen hat die Variante gefunden, bei der ein oder mehrere KMU gleichberechtigt mit Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten. 35 Prozent der Anträge entfielen auf diese Variante. Der Vorteil dieser Projektform für die KMU liegt in ihrer deutlich stärkeren Einbindung in die Produktentwicklung gegenüber einfachen Auftragsforschungsprogrammen und in der administrativ getrennten Förderung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Das KMU ist dabei nicht nur Auftraggeber, sondern muss auch eigene FuE-Arbeiten in spürbarem Umfang von mindestens 50 Prozent leisten.

Eine ausgeprägte Marktwirksamkeit der Projekte und damit schnelle Umsetzung von Forschungsergebnissen wird dadurch unterstützt, dass Forschungseinrichtungen nur gefördert werden, wenn auch das/die KMU gefördert und konkrete Kooperationsverträge mit einer konkret geregelten Vermarktung der Ergebnisse abgeschlossen werden.

Bei den Forschungseinrichtungen wird zweifellos die Ausrichtung ihrer Arbeiten auf konkrete Markterfordernisse gestärkt. Damit werden die Chancen für einen ergebnisorientierten und direkten Technologietransfer ausgebaut. Dabei ist zumindest bei PRO INNO auffällig, dass die Bereitschaft der Forschungseinrichtungen auf KMU zuzugehen und Lösungen für deren Probleme zu erarbeiten in dem Maße wächst, wie eine öffentliche Grundfinanzierung abnimmt oder gar nicht vorhanden ist.

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Weitere Informationen:
http://www.bmwi.de/Homepage/download/technologie/ProInno-Analyse.pdf

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