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Doktorandin erhält ZONTA-Preis - Chemikerin engagiert sich sozial und beruflich

05.06.2008
Die Diplom-Chemikerin Julia Martynczuk der Leibniz Universität Hannover erhält den ZONTA-Preis für Nachwuchswissenschaftlerinnen. Die mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung wird jährlich vom ZONTA-Club Hannover verliehen und ist für Frauen bestimmt, die sich sowohl beruflich als auch sozial engagieren. ZONTA ist ein internationaler, überparteilicher und weltanschaulich neutraler Zusammenschluss berufstätiger Frauen, der bereits seit 1919 existiert.

Die Preisverleihung ist für Dienstag, 10. Juni im Hotel Loccumer Hof, um 19 Uhr Kurt-Schumacher-Str. 16, geplant. Anlässlich der Übergabe spricht die Diplom-Sozialwissenschaftlerin Helga Gotzmann, Gleichstellungsbeauftragte der Leibniz Universität, über "Frauen in der Wissenschaft - Strategien der Leibniz Universität Hannover". Die Laudatio für Julia Martynczuk hält Prof. Dr. Jürgen Caro, Geschäftsführender Leiter des Instituts für Physikalische Chemie und Elektrochemie.

Julia Martynczuk engagiert sich auf vielen Gebieten. Sie arbeitet seit 2006 als Doktorandin am Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie auf dem Gebiet der Materialforschung. Dabei entwickelt sie Materialien, die es gestatten, Sauerstoff aus Luft abzutrennen. Den Erfolg ihrer wissenschaftlichen Arbeit belegen Publikationen in weltweit führenden Fachjournalen sowie erste wissenschaftliche Preise.

Privat ist Julia Martynczuk in der christlichen Fokolar-Bewegung aktiv. Ihre Arbeit ist durch vier Schwerpunkte geprägt: Jugendarbeit, Wohltätigkeit, Völkerverständigung und Gewaltprävention. So leitete sie Jugendgruppen auf mehreren katholischen Weltjugendtagen, organisierte vier Benefizbälle zugunsten Jugendprojekten in Afrika und hat am Buch "Polnischsprachige Seelsorge in Deutschland 1945 - 2005" sowie an einer Kinderbibel Deutsch/Polnisch mitgeschrieben.

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»ZONTA-Preis

Außerdem bereitete Julia Martynczuk die Aufführung des Musicals "Streetlight" in Hannover anlässlich des UN-Gewaltpräventionsprojektes "Stark ohne Gewalt" vor. Darüber hinaus kümmert sie sich um die Betreuung und Integration ausländischer Doktorandinnen und Doktoranden und Masterstudierende. Das Preisgeld wird Julia Martynczuk für ihre sozialen Projekte verwenden.

Dr. Stefanie Beier | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

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