Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Auf Vorschlag aus Leipzig: Humboldt-Preis für Bernd A. Berg

05.06.2008
Der deutsch-amerikanische Wissenschaftler Bernd A. Berg hat auf einen entsprechenden Vorschlag aus Leipzig hin einen Humboldt-Forschungspreis der Alexander-von-Humboldt-Stiftung erhalten.

Vorgeschlagen hatte ihn Professor Wolfhard Janke vom Institut für Theoretische Physik an der Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig. Berg ist in Leipzig kein Unbekannter: Bereits 2005 war er als Leibniz-Professor hier zu Gast. Den Humboldt-Forschungspreis wird er dazu nutzen, in diesem und dem kommenden Jahr in der sächsischen Hochschulmetropole an einem Forschungsprojekt zu arbeiten.

Der am 23. August 1949 in Delmenhorst geborene Berg promovierte 1977 an der Freien Universität Berlin. Nach Stationen an der FU, in Hamburg und am europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf ging er 1985 an die Florida State University in Tallahassee. Berg ist verheiratet und hat einen Sohn. Das Preisgeld in Höhe von 60.000 Euro, das mit dem Humboldt-Forschungspreis verbunden ist, ermöglicht ihm einen bis zu einjährigen Forschungsaufenthalt in Deutschland.

Er will in Leipzig an Computersimulationen von komplexen Systemen arbeiten, wobei ein Schwerpunkt biologisch motivierte Fragestellungen sein werden. Ein wichtiges Beispiel dafür sind die Eigenschaften von gewöhnlichem Wasser, das zwar weltweit seit langem untersucht wird, bei dem aber viele Grundlagenprobleme noch immer ungelöst sind. Berg wird seinen Aufenthalt am Institut für Theoretische Physik (ITP) und dem Naturwissenschaftlich-Theoretischen Zentrum (NTZ) der Universität Leipzig verbringen.

... mehr zu:
»Physik

Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung würdigte mit der Vergabe des Forschungspreises die herausragende internationalen Bekanntheit Bergs für dessen Beiträge zur rechnergestützten Physik. In der Laudatio der Stiftung zur Preisverleihung heißt es, dass seine Arbeiten für eine ganze Reihe von Fachgebieten von der Hochenergiephysik bis hin zur Biophysik bedeutende Beiträge geleistet habe.

Herausgehoben wurden dabei vor allem seine Studien zu numerischen Monte-Carlo-Simulationsverfahren, die er maßgeblich weiterentwickelt hat. Jörg Aberger

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Wolfhard Janke
Telefon: 0341 97-32725
E-Mail: janke@itp.uni-leipzig.de

Sandra Hasse | Universität Leipzig
Weitere Informationen:
http://www.physik.uni-leipzig.de/~janke/CompPhys07
http://www.uni-leipzig.de/presse

Weitere Berichte zu: Physik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht ESJET-Drucktechnologie für großflächige Displays ausgezeichnet
11.04.2019 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

nachricht BMBF fördert Innovationsraum NewFoodSystems
10.04.2019 | Max Rubner-Institut - Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Explosion on Jupiter-sized star 10 times more powerful than ever seen on our sun

A stellar flare 10 times more powerful than anything seen on our sun has burst from an ultracool star almost the same size as Jupiter

  • Coolest and smallest star to produce a superflare found
  • Star is a tenth of the radius of our Sun
  • Researchers led by University of Warwick could only see...

Im Focus: Neues „Baustein-Konzept“ für die additive Fertigung

Volkswagenstiftung fördert Wissenschaftler aus dem IPF Dresden bei der Erkundung eines innovativen neuen Ansatzes im 3D-Druck

Im Rahmen Ihrer Initiative „Experiment! - Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen“
fördert die VolkswagenStiftung ein Projekt, das von Herrn Dr. Julian...

Im Focus: Vergangenheit trifft Zukunft

autartec®-Haus am Fuß der F60 fertiggestellt

Der Hafen des Bergheider Sees beherbergt seinen ersten Bewohner. Das schwimmende autartec®-Haus – entstanden im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung...

Im Focus: Hybrid-Neuronen-Netzwerke mit 3D-Lithografie möglich

Netzwerken aus wenigen Neuronenzellen können gezielt künstliche dreidimensionale Strukturen vorgegeben werden. Sie werden dafür elektronisch verschaltet. Dies eröffnet neue Möglichkeiten, Fehler in neuralen Netzwerken besser zu verstehen und technische Anwendungen mit lebenden Zellen gezielter zu steuern. Dies stellt ein Team aus Forschenden aus Greifswald und Hamburg in einer Publikation in der Fachzeitschrift „Advanced Biosystems“ vor.

Eine der zentralen Fragen der Lebenswissenschaften ist, die Funktionsweise des Gehirns zu verstehen. Komplexe Abläufe im Gehirn ermöglichen uns, schnell Muster...

Im Focus: Was geschieht im Körper von ALS-Patienten?

Wissenschaftler der TU Dresden finden Wege, um das Absterben von Nervenzellen zu verringern und erforschen Therapieansätze zur Behandlung von ALS

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine unheilbare Erkrankung des zentralen Nervensystems. Nicht selten verläuft ALS nach der Diagnose innerhalb...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz: Lernen von der Natur

17.04.2019 | Veranstaltungen

Mobilität im Umbruch – Conference on Future Automotive Technology, 7.-8. Mai 2019, Fürstenfeldbruck

17.04.2019 | Veranstaltungen

Augmented Reality und Softwareentwicklung: 33. Industrie-Tag InformationsTechnologie (IT)²

17.04.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Irdischer Schutz für außerirdisches Metall

18.04.2019 | Verfahrenstechnologie

Erster astrophysikalischer Nachweis des Heliumhydrid-Ions

18.04.2019 | Physik Astronomie

Radioteleskop LOFAR blickt tief in den Blitz

18.04.2019 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics