Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Rhein-Main Adaptronik ausgezeichnet

03.06.2008
Im Rahmen des 1. Clusterwettbewerbs des Landes Hessen prämierte am vergangenen Donnerstag der Hessische Wirtschaftsminister Alois Rhiel das Cluster Rhein-Main Adaptronik. Für den themenoffenen Wettbewerb konnten sich sowohl noch zu gründende Initiativen bewerben als auch bereits bestehende Cluster, die durch Professionalisierung und Weiterentwicklung des Clustermanagements neue Themen und Märkte erschließen wollen.

Rhein-Main Adaptronik will mit dem vorgestellten Konzept der "Aktions- und Integrationsplattform" die Schlüsseltechnologie Adaptronik für die Rhein-Main Region erschließen. Im Fokus stehen dabei vor allem die Automotive-Branche, der Maschinen- und Anlagenbau und die Automatisierungstechnik.

"Wachstum und regionale Wettbewerbsfähigkeit zeigen sich vor allem dort, wo Unternehmen in regionalen Clusternetzwerken kooperieren und dabei gemeinsam Ressourcen wie wissenschaftliche Einrichtungen, Bildungsstätten etc. nutzen." so Rhiel zu den Zielen des Clusterwettbewerbs. "Es ging um Sensibilisierung, um Motivation der Akteure vor Ort in den Unternehmen und Regionen des Landes".

Eine fachkundige Jury von Vertretern aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft und Wirtschaftsförderung wählte aus den eingereichten Wettbewerbsbeiträgen die zu prämierenden Konzepte aus. Die Auszeichnung ist mit einer Förderempfehlung für das Hessische Wirtschaftsministerium verbunden. Das Ministerium wird in den nächsten Jahren insgesamt bis zu 12,5 Mio. Euro für die Förderung von regionalen Wirtschaftsnetzwerken (Cluster) zur Verfügung stellen, davon bis zu 10 Mio. Euro aus Europäischen Mitteln.

... mehr zu:
»Adaptronik »Clusterwettbewerb

Mit dem ausgezeichneten Konzept strebt Rhein-Main Adaptronik den Ausbau der vorhandenen regionalen Stärke auf dem Gebiet der Adaptronik zur Entwicklungsführerschaft an: "Made in Rhein-Main - Distributed worldwide", so lauten Motto und Ziel des Clusters. Bereits im November letzten Jahres initiierte das Fraunhofer LBF in Darmstadt unter der Leitung von Prof. Holger Hanselka die Gründung des Vereins Rhein-Main Adaptronik e. V., der nun den organisatorischen Motor für das gleichnamige Cluster bildet.

Besonders vorteilhaft für das Netzwerk ist es, dass sich mit dem LBF-Kompetenzcenter Mechatronik/Adaptronik unter der Leitung von Dr. Tobias Melz eine der größten und erfahrensten Adaptronik Fachgruppen Europas für den Verein engagiert. Weiterhin profitiert der Verein von der Expertise und engagierten Mitwirkung von Unternehmen wie Adam Opel GmbH, Conti Tech Vibration Control GmbH, Freudenberg Forschungsdienste KG, Fludicon GmbH, Harmonic Drive AG, ISYS Adaptive Solutions GmbH, KSB AG, Mecatronix GmbH, Schenck RoTec GmbH, Stress and Strength GmbH, ts3 the smart systems solution gmbH, der TU Darmstadt, dem TÜV Hessen und weiteren Partnern.

"Adaptronik ist die Basis für eine Vielzahl attraktiver Produkt und Prozessinnovationen in den Bereichen Schwingungsminderung, Lärmreduktion, Formkontrolle sowie Leichtbau- und Zuverlässigkeitsoptimierung. Rhein-Main Adaptronik wird dazu beitragen, diese Potenziale schneller am Markt zu realisieren", sagte Dr. Ursula Eul, Vorstandsmitglied des Vereins und Strategisches Management am Fraunhofer LBF im Rahmen der Preisverleihung. "Der nächste große Meilenstein wird die Anbindung und enge Verzahnung des Clusters mit dem neu enstehenden Fraunhofer-Transferzentrum Adaptronik in Darmstadt Kranichstein sein", so Eul weiter.

"Die Plattform ermöglicht neue Geschäftskontakte und eröffnet über neue oder verbesserte Produkte den Zugang zu weiteren Märkten im globalen Wettbewerb. Die damit verbundenen Wertschöpfungspotenziale für Forschung, Entwicklung und Wirtschaft können gemeinsam besser erschlossen werden", erläuterte Dr. Ralf Michael Fuchs, Vorstandsmitglied bei Rhein-Main Adaptronik e. V. und Ge-schäftsführer der Schenck RoTec GmbH.

Kontakt:
Dr. Ursula Eul
Tel. +49 6151 705-262
info@rhein-main-adaptronik.com

Anke Zeidler-Finsel | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.lbf.fhg.de/
http://www.rhein-main-adaptronik.com

Weitere Berichte zu: Adaptronik Clusterwettbewerb

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht ESJET-Drucktechnologie für großflächige Displays ausgezeichnet
11.04.2019 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

nachricht BMBF fördert Innovationsraum NewFoodSystems
10.04.2019 | Max Rubner-Institut - Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neuer LED-Leuchtstoff spart Energie

Das menschliche Auge ist für Grün besonders empfindlich, für Blau und Rot hingegen weniger. Chemiker um Hubert Huppertz von der Universität Innsbruck haben nun einen neuen roten Leuchtstoff entwickelt, dessen Licht vom Auge gut wahrgenommen wird. Damit lässt sich die Lichtausbeute von weißen LEDs um rund ein Sechstel steigern, was die Energieeffizienz von Beleuchtungssystemen deutlich verbessern kann.

Leuchtdioden oder LEDs können nur Licht einer bestimmten Farbe erzeugen. Mit unterschiedlichen Verfahren zur Farbmischung lässt sich aber auch weißes Licht...

Im Focus: Münchner Lichtquanten-Destillerie

Garchinger Physiker entwickeln eine Technik, um reine einzelne Photonen zu extrahieren

Das Destillieren von Spirituosen steigert den Gehalt von Alkohol relativ zum Wasseranteil. Ähnlich wirkt eine Methode auf Lichtquanten, Photonen, die ein Team...

Im Focus: Energy-saving new LED phosphor

The human eye is particularly sensitive to green, but less sensitive to blue and red. Chemists led by Hubert Huppertz at the University of Innsbruck have now developed a new red phosphor whose light is well perceived by the eye. This increases the light yield of white LEDs by around one sixth, which can significantly improve the energy efficiency of lighting systems.

Light emitting diodes or LEDs are only able to produce light of a certain colour. However, white light can be created using different colour mixing processes.

Im Focus: Quantenmaterie fest und supraflüssig zugleich

Forscher um Francesca Ferlaino an der Universität Innsbruck und an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften haben in dipolaren Quantengasen aus Erbium- und Dysprosiumatomen suprasolide Zustände beobachtet. Im Dysprosiumgas ist dieser exotische Materiezustand außerordentlich langlebig, was die Tür für eingehendere Untersuchungen weit aufstößt.

Suprasolidität ist ein paradoxer Zustand, in dem die Materie sowohl supraflüssige als auch kristalline Eigenschaften besitzt. Die Teilchen sind wie in einem...

Im Focus: Quantum gas turns supersolid

Researchers led by Francesca Ferlaino from the University of Innsbruck and the Austrian Academy of Sciences report in Physical Review X on the observation of supersolid behavior in dipolar quantum gases of erbium and dysprosium. In the dysprosium gas these properties are unprecedentedly long-lived. This sets the stage for future investigations into the nature of this exotic phase of matter.

Supersolidity is a paradoxical state where the matter is both crystallized and superfluid. Predicted 50 years ago, such a counter-intuitive phase, featuring...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz: Lernen von der Natur

17.04.2019 | Veranstaltungen

Mobilität im Umbruch – Conference on Future Automotive Technology, 7.-8. Mai 2019, Fürstenfeldbruck

17.04.2019 | Veranstaltungen

Augmented Reality und Softwareentwicklung: 33. Industrie-Tag InformationsTechnologie (IT)²

17.04.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neuer LED-Leuchtstoff spart Energie

24.04.2019 | Energie und Elektrotechnik

Control 2019: Fraunhofer IPT stellt High-Speed-Mikroskop mit intuitiver Gestensteuerung vor

24.04.2019 | Messenachrichten

Warum der moderne Mensch aus Afrika kommt

24.04.2019 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics