Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erfolgreiche Transfernetzwerke

25.04.2008
TU Berlin wird im Innovationswettbewerb "Wirtschaft trifft Wissenschaft" zweimal ausgezeichnet / 732.000 Euro Fördermittel von Bundesminister Tiefensee

Zwei Projekte der TU Berlin konnten sich jetzt beim bundesweiten Innovationswettbewerb "Wirtschaft trifft Wissenschaft" unter insgesamt 60 Antragstellern durchsetzen. Sie werden mit 249.000 Euro und in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) mit 483.000 Euro unterstützt.

Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb vom Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer Wolfgang Tiefensee. "Wirtschaft trifft Wissenschaft" ist Bestandteil der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Mit der Initiative sollen neue Ansätze für einen verbesserten Transfer wissenschaftlicher und technischer Innovationen in wirtschaftliche Anwendungen identifiziert und gefördert werden.

easy.going - Transfernetzwerk "Barrierefreie Mobilität"
Technische Universität Berlin und
Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik (ISST)
Prof. Dr.-Ing. Christine Ahrend, Dipl.-Ing. Wulf-Holger Arndt
Fördersumme: 483.000 Euro
Ziel des Vorhabens ist der Aufbau eines Netzwerks zum Transfer von Forschungsergebnissen im Themengebiet "Barrierefreie Mobilität". Kern der projektorientierten Arbeit ist die Entwicklung eines innovativen Transfermodells, das die Phasen Ideenfindung, Vorstudien, Konsolidierung und Umsetzung umfasst. Insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in unserer Gesellschaft ist die Barrierefreiheit einer der Schlüsselfaktoren zur Sicherung einer hohen Lebensqualität und selbstbestimmten Lebensweise.

Wesentliche Bestandteile des Prozesses sind die Vereinbarung konkreter Ziele, evaluierbare Prüfkriterien und die laufende Kontrolle der erreichten Ergebnisse.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind in den gesamten Prozess einbezogen. Sie liefern eigene Ideen, profitieren aber vor allem durch den stattfindenden Wissenstransfer. Einige Transfer-Instrumente werden speziell an die Bedürfnisse der KMU angepasst, wie die Definition einfacher Zielbereiche und einfacher Kennzahlen zur Erfolgskontrolle. Das Projekt hat eine Laufzeit von 36 Monaten.

Medilab V - Innovations- und Interaktionslabor
im Gesundheitswesen
Technische Universität Berlin
Prof. Dr. Wolfgang Friesdorf
Fördersumme: 249.000 Euro
Ziel des Vorhabens ist die Errichtung eines Medizinergonomischen Innovationslabors als Kommunikations-, Innovations- und Interaktionsplattform der regionalen Gesundheitswirtschaft von Berlin. Im Innovationslabor wird die gesamte Behandlungskette "medizinische Notfallrettung" von der Unfallstelle über die Notfallrettung, die OP und Intensivstation bis hinein in den Homecarebereich in realitätsnahen Versuchsumgebungen abgebildet.
Der Antragsteller bildet als Koordinationsstelle die Brücke zwischen den unterschiedlichen Interessentengruppen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und stellt Methoden und Werkzeuge zur Verfügung, die den Dialog aller Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette unterstützen werden.

Das Innovationslabor soll als Testumfeld für einen möglichst reibungslosen Transfer von universitären Produktideen in marktgerechte Lösungen den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zur Verfügung stehen und inter-aktive Entwicklungen aus interdisziplinärer Arbeit in realitätsnaher Laborumgebung erfahrbar machen.

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:

Prof. Dr. Wolfgang Friesdorf, Tel.: 314-79506, E-Mail: wfr@awb.TU-Berlin.DE,
Prof. Dr.-Ing. Christine Ahrend, Tel: 314-25145,
E-Mail: sekretariat@ivp.tu-berlin.de
Dipl.-Ing. Wulf-Holger Arndt, Tel.: 314-25230,
E-Mail: wulf-holger.arndt@tu-berlin.de

Dr. Kristina R. Zerges | idw
Weitere Informationen:
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/

Weitere Berichte zu: Innovationslabor KMU TransferNetzwerk

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Klimafreundliche Energie aus Abwärme
20.12.2019 | Technische Universität München

nachricht Der DPG-Technologietransferpreis 2020 geht an Orcan Energy für die Nutzung von Abwärme für die CO2-freie Stromerzeugung
16.12.2019 | Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultraschnelles Schalten eines optischen Bits: Gewinn für die Informationsverarbeitung

Wissenschaftler der Universität Paderborn und der TU Dortmund veröffentlichen Ergebnisse in Nature Communications

Computer speichern Informationen in Form eines Binärcodes, einer Reihe aus Einsen und Nullen – sogenannten Bits. In der Praxis werden dafür komplexe...

Im Focus: Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

Der Wasserrettungsdienst Halle (Saale) und das Fraunhofer Institut für Optronik,
Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik...

Im Focus: A step towards controlling spin-dependent petahertz electronics by material defects

The operational speed of semiconductors in various electronic and optoelectronic devices is limited to several gigahertz (a billion oscillations per second). This constrains the upper limit of the operational speed of computing. Now researchers from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg, Germany, and the Indian Institute of Technology in Bombay have explained how these processes can be sped up through the use of light waves and defected solid materials.

Light waves perform several hundred trillion oscillations per second. Hence, it is natural to envision employing light oscillations to drive the electronic...

Im Focus: Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201908258).

Neue Technologien werden die Nachfrage nach optischen Sensoren für eine Vielzahl von Anwendungen erhöhen, darunter auch die Kommunikation mithilfe von...

Im Focus: Einblicke in die Rolle von Materialdefekten bei der spin-abhängigen Petahertzelektronik

Die Betriebsgeschwindigkeit von Halbleitern in elektronischen und optoelektronischen Geräten ist auf mehrere Gigahertz (eine Milliarde Oszillationen pro Sekunde) beschränkt. Die Rechengeschwindigkeit von modernen Computern trifft dadurch auf eine Grenze. Forscher am MPSD und dem Indian Institute of Technology in Bombay (IIT) haben nun untersucht, wie diese Grenze mithilfe von Lichtwellen und Festkörperstrukturen mit Defekten erhöht werden könnte, um noch größere Rechenleistungen zu erreichen.

Lichtwellen schwingen mehrere hundert Trillionen Mal pro Sekunde und haben das Potential, die Bewegung von Elektronen zu steuern. Im Gegensatz zu...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungen

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Globale Datenbank für Karstquellenabflüsse

21.02.2020 | Geowissenschaften

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Langlebige Fachwerkbrücken aus Stahl einfacher bemessen

21.02.2020 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics