Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

SATW Transferkolleg 2008: Forschung und Industrie inspirieren sich gegenseitig

03.04.2008
Das SATW Transferkolleg 2008 ist lanciert. Es widmet sich in diesem Jahr der industriellen Photonik. Fachleute aus Wissenschaft und Industrie werden von der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) dazu aufgefordert, innovative Produktideen zu entwickeln. Die besten Ideen erhalten Unterstützung bei der Weiterentwicklung.

Zum fünften Mal startet die SATW einen Ideenfindungsprozess für Fachleute aus Wissenschaft und Industrie. Das so genannte SATW Transferkolleg fördert den Wissensaustausch zwischen Hochschule und Wirtschaft und macht Forschungserkenntnisse, die ein Marktpotenzial haben, in einer frühen Phase sichtbar. In diesem Jahr steht das Transferkolleg unter dem Thema "Industrial Photonics".

Ideen mit Marktpotenzial prämiert

Beim Transferkolleg arbeiten im Idealfall ein Hochschulforscher und ein Produktentwickler aus der Industrie zusammen. Sie generieren gemeinsam eine Idee für ein neues, marktfähiges Produkt und reichen diese bis zum 31. Juli 2008 bei der SATW ein. Bei Bedarf unterstützt die SATW das Finden eines geeigneten Partners. Akzeptierte Projektideen erhalten einen Unterstützungsbeitrag von 16'000 Schweizer Franken. Mit diesem Beitrag können die Projektpartner die Machbarkeit ihrer Idee testen. Im November 2008 nehmen die Projektpartner an einem zweitägigen Workshop teil. Sie evaluieren dabei die Zukunftschancen ihrer Projektidee unter der Leitung ausgewiesener Innovationsspezialisten und erarbeiten geeignete Massnahmen für die Weiterführung. Informationen zur Projekteingabe und zum Ablauf des SATW Transferkolleg 2008 finden Interessierte auf der Website der SATW (www.satw.ch).

... mehr zu:
»Photon »Photonik »SATW

Unterstützung aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft

Das SATW Transferkolleg erhält breite Unterstützung. Die Förderagentur für Innovation des Bundes (KTI) beteiligt sich mit einem wesentlichen finanziellen Beitrag. Fachlich geführt wird das Transferkolleg von Dr. Hans-Rudolf Zeller (Präsident), Prof. Oreste Ghisalba (Novartis Pharma AG), Dr. Karl Knop (CSEM), Prof. Hans Melchior (ETH Zürich) und Prof. Klaus Ragaller (ehemals ABB). Die Projektleitung liegt dieses Jahr bei Dr. Christoph Harder (Swisslasernet).

Zukunftstechnologie Photonik

Die Elektronik hat in den letzten 50 Jahren unsere Lebensweise revolutioniert. Die so genannte Photonik steht erst am Anfang der kommerziellen Entwicklung. Sie bezeichnet die Nutzung der Elektronen und der Photonen zusammen. Diese gemeinsame Nutzung ist schwieriger zu beherrschen. Zum Fortschritt der Photonik haben künstlich hergestellte Materialien (Nano- und Biotechnologie), die die Elektronen und die Photonen miteinander stark verbinden oder auch stark voneinander isolieren, wesentlich beigetragen. Photonik hat die Lebensqualität bereits verbessert, am sichtbarsten durch elektro-optische Internetverbindungen, Solarzellen und Beleuchtungsdioden. Viele mögliche Anwendungen in der Medizin, Informationsübertragung und Energiegewinnung gibt es noch zu entdecken und zu nutzen.

Dr. Béatrice Miller | idw
Weitere Informationen:
http://www.satw.ch
http://www.satw.ch/taetigkeiten/projekte/transferkolleg/2008

Weitere Berichte zu: Photon Photonik SATW

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Schönheit der organischen Form in 3D
12.07.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

nachricht Infektionen und Krebs: Welche Rolle spielen spezielle weiße Blutkörperchen?
06.07.2018 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Optische Kontrolle von Herzfrequenz oder Insulinsekretion durch lichtschaltbaren Wirkstoff

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umweltressourcen nachhaltig nutzen

17.07.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Textilien 4.0: Smarte Kleidung und Wearables als Innovation

17.07.2018 | Innovative Produkte

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics