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Schnell und automatisch von 2D zu 3D

05.03.2008
Forscherteam der TU Berlin gewinnt beim Gründerwettbewerb - Mit Multimedia erfolgreich starten

Für ihre Geschäftsidee im Bereich der 3D-Technologie werden am heutigen Mittwoch, dem 5. März 2008, Wissenschaftler der TU Berlin mit dem Gründerpreis "Mit Multimedia erfolgreich starten" auf der Cebit ausgezeichnet.

Die Unternehmensgründer der TU Berlin haben ein automatisches Konvertierungsverfahren entwickelt, durch das sich 2D-Formate in 3D beschleunigt umwandeln lassen. Mit dieser Innovation verfügen sie über einen enormen technologischen Vorsprung gegenüber aktuellen Dienstleistern für die 2D/3D-Konvertierung von Filmen.

Vergeben wird der mit 25.000 Euro dotierte Preis durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Zusätzlich wird die Ausgründung aus der TU Berlin mit einem Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro ausgezeichnet, den die LOEWE AG zu dem Schwerpunktthema "Multimedia in der Unterhaltungselektronik" ausgelobt hatte.

imcube Media heißt das Unternehmen, das Dr.-Ing. Matthias Kunter, Dipl.-Ing. Sebastian Knorr und Prof. Dr.-Ing Thomas Sikora von der TU Berlin gemeinsam mit dem Juristen Prof. Dr. Walter Rust von der Anwaltskanzlei Mock zurzeit gründen. Dabei geht es um den Aufbau eines professionellen Dienstleistungsservices für die Konvertierung herkömmlicher zweidimensionaler Filme in dreidimensionale bzw. stereoskopische Filme hoher Qualität. Die rasante Entwicklung der 3D-Technologie führt derzeit zu einer verstärkten Nachfrage nach Spielen, Filmen, Präsentationen und interaktiven Inhalten in 3D-Format.

Viele Filmproduktionsstudios kündigten bereits an, all ihre zukünftigen Filme in 3D zu produzieren. Die großen Kinobetreiber rüsten derzeit etwa ein Drittel ihrer Kinosäle mit 3D-Leinwänden aus. Filme wie "Star Wars", deren Einspielergebnisse bei mehr als 700 Mio. € liegen, werden als Neuauflage in 3D noch einmal viele Besucher in die Kinos locken. Die Konvertierung eines Films von 2D in 3D ist jedoch momentan nur mit einem enormen manuellen Aufwand möglich und somit mit hohen Kosten verbunden. Die Unternehmensgründer der TU Berlin haben ein automatisches Konvertierungsverfahren entwickelt, das diesen Prozess erheblich beschleunigt.

Entwickelt hat sich die Geschäftsidee von imcube Media aus laufenden Forschungsarbeiten am Fachgebiet Nachrichtenübertragung von Prof. Dr. Thomas Sikora im Institut für Telekommunikationssysteme. Dr.-Ing. Matthias Kunter und Dipl.-Ing. Sebastian Knorr, die das Forschungskernteam des neuen Unternehmens bilden, beschäftigen sich als Wissenschaftliche Mitarbeiter im Rahmen ihrer Promotionsarbeiten schon seit vielen Jahren mit der 3D-Bildsignalverarbeitung.

Die Förderung von Unternehmensgründungen durch Studierenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist der TU Berlin ein wichtiges Anliegen. Auch das Team von imcube Media wird bei ihrem Gründungsvorhaben umfangreich durch den Servicebereich Kooperationen Patente Lizenzen (KPL) der TU Berlin unterstützt und beraten. Seit November 2007 werden sie durch das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi)gefördert.

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern: Dr.-Ing. Matthias Kunter, Tel.: 030/314-24571, E-Mail: kunter@nue.tu-berlin.de, Dipl.-Ing. Sebastian Knorr, Tel.: 030/314-28501, E-Mail: knorr@nue.tu-berlin.de, Institut für Telekommunikations-systeme der TU Berlin, Tel.: 030/314-25093

Dr. Kristina R. Zerges | idw
Weitere Informationen:
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/

Weitere Berichte zu: 3D-Technologie Konvertierung Unternehmensgründer

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