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Absolvent der FH Bonn-Rhein-Sieg erhält Journalistenpreis des Saarlandes

26.02.2008
Thomas Reintjes, Absolvent des Studienganges Technikjournalismus der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg, hat mit seinem Beitrag "Sehen und Verstehen: Computer lernen den Umgang mit Bildern" den Hauptpreis in der Kategorie Hörfunk gewonnen.

Thomas Reintjes wurde am 21. Februar 2008 der Hauptpreis für den Beitrag "Sehen und Verstehen: Computer lernen den Umgang mit Bildern" verliehen, der in der Sendung "Wissenschaft im Brennpunkt" des Deutschlandfunks vom 30. September 2007 ausgestrahlt wurde. Reintjes ist Absolvent des Studienganges Technikjournalismus der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg. Nach seinem Studium hat er mit zwei Kommilitonen "Viermann - Redaktion für Wissenschaft und Technik" gegründet.

Mit seiner Hörfunksendung entsprach Thomas Reintjes dem Ziel des Preises, in der breiten Öffentlichkeit das Interesse für Themen der Informatik zu wecken und das Bewusstsein für die Informatik als noch recht junge wissenschaftliche Disziplin zu schärfen.

Die Hauptpreise für die Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen waren jeweils mit 5.000 Euro dotiert. "Mit dem Journalistenpreis Informatik will die saarländische Landesregierung das Bewusstsein dafür schärfen, welche entscheidenden Impulse für Innovation und Wachstum von der Informatik ausgehen", sagte Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel bei der Preisverleihung.

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In der halbstündigen Hörfunksendung von Thomas Reintjes geht es darum, dass ein großer Teil der Bilder, die Menschen heute produzieren, digital sind. Die Computer, mit denen diese Bilder verarbeitet und gespeichert werden, haben jedoch einen riesigen Nachteil: Sie können im Gegensatz zum Menschen die Bilder nicht verstehen, sie sind blind für ihre Inhalte. Reintjes stellt in seinem Beitrag Forscher vor, die Rechnern beibringen, Bildinformationen inhaltlich zu verarbeiten.

Die Jury bewertete die Sendung wie folgt: "Der Beitrag vermittelt allgemein verständlich Forschungsergebnisse der Informatik und ihre Anwendungen und gibt Anstöße für eine gesellschaftskritische Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen der Informatik. Obwohl der Beitrag nicht die volle Bandbreite des Mediums Hörfunk ausschöpft, ist es dem Autor dennoch sehr gut gelungen, Fragestellungen in der Informatik sowie aktuelle Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit interessant zu vermitteln."

Eva Tritschler | idw
Weitere Informationen:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/673404/

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