Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

10 Millionen Euro - Förderung vereinbart

12.02.2008
Mit 10 Millionen Euro will das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) das Biotechnologisch-Biomedizinische Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig bis 2013 fördern. Das wurde jetzt in einer Zielvereinbarung zwischen SMWK und Universität Leipzig festgelegt.

Erstmalig wurde eine Zielvereinbarung zwischen der Universität Leipzig und dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zur Förderung der Biotechnologie abgeschlossen. Bis 2013 will das Wissenschaftsministerium zehn Millionen Euro für die Förderung konkreter Projekte aus dem Europäischen Strukturfond für regionale Entwicklung (EFRE) ausgeben.

"Mit den Fördermitteln sollte es gelingen, das Forschungsprofil des BBZ weiter zu schärfen und ein Technologieportal "Wirkstoffe und Zellen als Produkte und Instrumente" zu entwickeln" sagt die Vorstandssprecherin Professor Dr. Andrea Robitzki.

Im Fokus der Zielvereinbarung steht das Thema "THERANOSTIK - Therapie und Diagnostik der Zukunft mit Spezialisierung, Visualisierung und Miniaturisierung: Wirkstoffe und Zellen als Produkte und Instrumente". Die Koordination des Projektes erfolgt im Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum. Mit den hier zur Verfügung stehenden Technologielinien und -plattformen können Aufgabenstellungen bearbeitet werden, die sich von herkömmlichen Methoden und bisherigen Technologien unterscheiden. Verstärkt soll Know-how aus der Forschung und Anwendungen von komplexen methodischen Lösungen für Start-up-Unternehmen der Biotechnologie erbracht werden.

... mehr zu:
»BBZ »Biotechnologie »SMWK

"Die Zielvereinbarung bildet Fundament und Voraussetzung für die weitere zielgerichtete Förderung des BBZ an der Universität Leipzig durch das SMWK. Die Zielvereinbarung gibt den Weg frei, dem bislang sehr erfolgreichen Projekt Biotechnologie an der Universität Leipzig durch zusätzliche Fördermittel einen weiteren Schub verleihen zu können" so Staatssekretär Dr. Knut Nevermann, der für das Wissenschaftsministerium die Zielvereinbarung unterzeichnet hat. "Seit der Gründung des BBZ in Leipzig hat sich die wissenschaftliche Wettbewerbsfähigkeit des universitären Teils überaus positiv entwickelt und befindet sich weiter in einer Phase deutlichen Wachstums."

Die Vereinbarung definiert themengebundene Ziele, die bis 2013 zu erreichen sind. Mit der Durchführung von innovativen und kooperativen Verbundprojekten auf folgenden Gebieten soll in diesem Jahr begonnen werden:

· Forschung und Entwicklung und Validierung von Werkzeugen und Technologien für Hochdurchsatz-Screening / -Diagnostik und rationale Wirkstofffindung

· Entwicklung bioaktiver, intelligenter (Mikro) Implantate und Zelltransplantate zur Reparatur, Regeneration und Steuerung biologischer Prozesse

· genetische Neuprogrammierung von Zellen, Zelllinien und Stammzellen zur Behandlung von vererbten oder erworbenen Krankheiten

· Erforschung molekularer Ursachen und Entwicklung von Therapiestrategien für Infektionskrankheiten und Neurodegenerative Erkrankungen, insbesondere der Alzheimer-Krankheit.

"Mit seiner konsequenten Ausrichtung des BBZ auf die Entwicklung von Technologieplattformen wie Bioanalytik, Protein Engineering, Nanoelektronik und Zelltechnik sowie mit der Sicherung der Finanzierung war das BBZ sehr erfolgreich", lobt Uni-Rektor Professor Dr. Franz Häuser.

weitere Informationen:

Prof. Dr. Andrea Robitzki
Telefon: 0341 97-31240
E-Mail: andrea.robitzki@bbz.uni-leipzig.de

Dr. Bärbel Adams | idw
Weitere Informationen:
http://www.bbz.uni-leipzig.de

Weitere Berichte zu: BBZ Biotechnologie SMWK

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert 13 neue Graduiertenkollegs
13.05.2019 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Rechenzentrum in Windenergieanlage ausgezeichnet
25.04.2019 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quanten-Cloud-Computing mit Selbstcheck

Mit einem Quanten-Coprozessor in der Cloud stoßen Innsbrucker Physiker die Tür zur Simulation von bisher kaum lösbaren Fragestellungen in der Chemie, Materialforschung oder Hochenergiephysik weit auf. Die Forschungsgruppen um Rainer Blatt und Peter Zoller berichten in der Fachzeitschrift Nature, wie sie Phänomene der Teilchenphysik auf 20 Quantenbits simuliert haben und wie der Quantensimulator das Ergebnis erstmals selbständig überprüft hat.

Aktuell beschäftigen sich viele Wissenschaftler mit der Frage, wie die „Quantenüberlegenheit“ auf heute schon verfügbarer Hardware genutzt werden kann.

Im Focus: Self-repairing batteries

UTokyo engineers develop a way to create high-capacity long-life batteries

Engineers at the University of Tokyo continually pioneer new ways to improve battery technology. Professor Atsuo Yamada and his team recently developed a...

Im Focus: Quantum Cloud Computing with Self-Check

With a quantum coprocessor in the cloud, physicists from Innsbruck, Austria, open the door to the simulation of previously unsolvable problems in chemistry, materials research or high-energy physics. The research groups led by Rainer Blatt and Peter Zoller report in the journal Nature how they simulated particle physics phenomena on 20 quantum bits and how the quantum simulator self-verified the result for the first time.

Many scientists are currently working on investigating how quantum advantage can be exploited on hardware already available today. Three years ago, physicists...

Im Focus: Accelerating quantum technologies with materials processing at the atomic scale

'Quantum technologies' utilise the unique phenomena of quantum superposition and entanglement to encode and process information, with potentially profound benefits to a wide range of information technologies from communications to sensing and computing.

However a major challenge in developing these technologies is that the quantum phenomena are very fragile, and only a handful of physical systems have been...

Im Focus: A step towards probabilistic computing

Working group led by physicist Professor Ulrich Nowak at the University of Konstanz, in collaboration with a team of physicists from Johannes Gutenberg University Mainz, demonstrates how skyrmions can be used for the computer concepts of the future

When it comes to performing a calculation destined to arrive at an exact result, humans are hopelessly inferior to the computer. In other areas, humans are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

MS Wissenschaft startet Deutschlandtour mit Fraunhofer-KI an Bord

17.05.2019 | Veranstaltungen

Wie sicher ist autonomes Fahren?

16.05.2019 | Veranstaltungen

Chemie – das gemeinsame Element

16.05.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Integrierte Zuckermoleküle schonen Zellkulturen

17.05.2019 | Biowissenschaften Chemie

Erstmals Einsatz von gefäßschützendem Antikörper bei kardiogenem Schock

17.05.2019 | Biowissenschaften Chemie

Additive Maschinen lernen Superlegierungen kennen

17.05.2019 | Maschinenbau

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics