Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ausschreibung des Medida-Prix 2008

30.01.2008
Der Medida-Prix ist mit 100.000 Euro Preisgeld der höchstdotierte Medienpreis im deutschsprachigen Raum.

Er zeichnet Hochschulprojekte in Lehre und Forschung aus, die auf besonders innovative Weise den Einsatz von digitalen Medien mit fortschrittlichen Lehrmethoden verbinden. Unter der Leitung des E-Learning-Experten Peter Baumgartner von der Donau-Universität Krems wird der Medida-Prix ab 2008 besonders Initiativen im Bereich freier Bildungsressourcen berücksichtigen. Projekte können bis 31. März eingereicht werden.

Zentrales Element des Medida-Prix ist die qualitative Verbesserung der Lehre durch die nachhaltige Integration digitaler Medien in den Hochschulalltag. In den vergangenen Jahren standen zahlreiche Bottom-Up-Initiativen von HochschullehrerInnen, aber auch Projekte zur Verankerung von E-Learning-Strategien seitens der Hochschulleitung im Mittelpunkt der inhaltlichen Ausrichtung des Preises. Ab 2008 werden zusätzlich Initiativen im Fokus stehen, die sich dem Bereich Open Educational Resources widmen.

"Wir möchten ab diesem Jahr insbesondere Projekte und Initiativen zum Austausch von Lehr- und Lerninhalten berücksichtigen und damit dem weltweiten Trend zum Austausch von freien Bildungsressourcen auch in den deutschsprachigen Ländern zum Durchbruch verhelfen", erklärt der Leiter des Medida-Prix, Univ.-Prof. Dr. Peter Baumgartner.

Mit Ende letzten Jahres ist das Organisationsbüro des Medida-Prix nach Krems übersiedelt und E-Learning-Experte Peter Baumgartner hat die wissenschaftliche Leitung des renommierten Preises inne. Initiiert wurde die Auszeichnung durch die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW), die seit dem Jahr 2000 jährlich den mit 100.000 Euro höchstdotierten Medienpreis im deutschsprachigen Raum an Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vergibt.

Preisverleihung in Wien durch Wissenschaftsminister Hahn

Dass im Kontext der Neuen Medien an den Hochschulen vieles in Bewegung ist, zeigen die Zahl der Einreichungen und das Interesse am Preis. Im Vorjahr hatten die GutachterInnen insgesamt 115 Projekte zu sichten.

Der Medida-Prix 2008 wird durch Wissenschaftsminister Johannes Hahn verliehen, nachdem Deutschland die Schirmherrschaft über den Preis im Vorjahr innehatte. Am 18. September 2008 erfolgt die feierliche Preisverleihung in Wien.

Einreichungen bis 31. März 2008

Didaktisch innovative Projekte mit dem Ziel der Qualitätssicherung und nachhaltigen Verankerung von digitalen Medien in der Hochschullehre können von Teams oder Organisationseinheiten von Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bis 31. März 2008 eingereicht werden. Eine Zusammenarbeit mit Institutionen außerhalb dieser Bildungseinrichtungen ist möglich und erwünscht.

Ingrid Ladner | idw
Weitere Informationen:
http://www.medidaprix.org

Weitere Berichte zu: MEDIDA-PRIX Medienpreis Verankerung Wissenschaftsminister

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Ein Roboter, der Schienenbrüche erkennt: Auszeichnung für Projekt „Railcheck“
12.10.2018 | Fachhochschule St. Pölten

nachricht Jenaer Forscherteam für 
Diagnose-Ansatz bei Krebs-Operationen für Preis nominiert
09.10.2018 | Leibniz-Institut für Photonische Technologien e. V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Auf Wiedersehen, Silizium? Auf dem Weg zu neuen Materalien für die Elektronik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben zusammen mit Wissenschaftlern aus Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgarien) und Madrid (Spanien) ein neues, metall-organisches Material entwickelt, welches ähnliche Eigenschaften wie kristallines Silizium aufweist. Das mit einfachen Mitteln bei Raumtemperatur herstellbare Material könnte in Zukunft als Ersatz für konventionelle nicht-organische Materialien dienen, die in der Optoelektronik genutzt werden.

Bei der Herstellung von elektronischen Komponenten wie Solarzellen, LEDs oder Computerchips wird heutzutage vorrangig Silizium eingesetzt. Für diese...

Im Focus: Goodbye, silicon? On the way to new electronic materials with metal-organic networks

Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz (Germany) together with scientists from Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgaria) and Madrid (Spain) have now developed and characterized a novel, metal-organic material which displays electrical properties mimicking those of highly crystalline silicon. The material which can easily be fabricated at room temperature could serve as a replacement for expensive conventional inorganic materials used in optoelectronics.

Silicon, a so called semiconductor, is currently widely employed for the development of components such as solar cells, LEDs or computer chips. High purity...

Im Focus: Blauer Phosphor – jetzt erstmals vermessen und kartiert

Die Existenz von „Blauem“ Phosphor war bis vor kurzem reine Theorie: Nun konnte ein HZB-Team erstmals Proben aus blauem Phosphor an BESSY II untersuchen und über ihre elektronische Bandstruktur bestätigen, dass es sich dabei tatsächlich um diese exotische Phosphor-Modifikation handelt. Blauer Phosphor ist ein interessanter Kandidat für neue optoelektronische Bauelemente.

Das Element Phosphor tritt in vielerlei Gestalt auf und wechselt mit jeder neuen Modifikation auch den Katalog seiner Eigenschaften. Bisher bekannt waren...

Im Focus: Chemiker der Universitäten Rostock und Yale zeigen erstmals Dreierkette aus gleichgeladenen Ionen

Die Forschungskooperation zwischen der Universität Yale und der Universität Rostock hat neue wissenschaftliche Ergebnisse hervorgebracht. In der renommierten Zeitschrift „Angewandte Chemie“ berichten die Wissenschaftler über eine Dreierkette aus Ionen gleicher Ladung, die durch sogenannte Wasserstoffbrücken zusammengehalten werden. Damit zeigen die Forscher zum ersten Mal eine Dreierkette aus gleichgeladenen Ionen, die sich im Grunde abstoßen.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Professoren Mark Johnson, einem weltbekannten Cluster-Forscher, und Ralf Ludwig aus der Physikalischen Chemie der...

Im Focus: Storage & Transport of highly volatile Gases made safer & cheaper by the use of “Kinetic Trapping"

Augsburg chemists present a new technology for compressing, storing and transporting highly volatile gases in porous frameworks/New prospects for gas-powered vehicles

Storage of highly volatile gases has always been a major technological challenge, not least for use in the automotive sector, for, for example, methane or...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

11. Jenaer Lasertagung

16.10.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2018

16.10.2018 | Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz in der Medizin

16.10.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Sinneswahrnehmung ist keine Einbahnstraße

17.10.2018 | Biowissenschaften Chemie

Space Farming dank Pflanzenhormon Strigolacton

17.10.2018 | Agrar- Forstwissenschaften

Oberflächen mit flexiblen und handlichen Plasmaquellen aktivieren

17.10.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics