Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gay-Lussac-Humboldt-Forschungspreis für Prof. Jörg Rüpke

29.01.2008
Amtierender Universitätspräsident Prof. Jörg Rüpke erhält als einer von fünf deutschen Wissenschaftlern den Gay-Lussac-Humboldt-Forschungspreis
Jörg Rüpke, vorläufiger Leiter der Universität Erfurt, zählt zu den fünf deutschen Preisträgern des französisch-deutschen Gay-Lussac-Humboldt-Forschungspreises.

Der auf französischer Seite nach dem Naturwissenschaftler Gay Lussac benannte Preis wird in diesem Jahr zum 25. Mal verliehen und ehrt besondere Beiträge zur deutsch-französischen Zusammenarbeit in der Wissenschaft. Das Preisgeld von 25.000 Euro dient zur Intensivierung der Zusammenarbeit durch Aufenthalte an den Partnerinstituten.

In diesem Fall stammt der Vorschlag für den, überwiegend an Naturwissenschaftler verliehenen, Preis vom Centre Gustave Glotz der Université Paris I Sorbonne-Panthéon wie von der Ecole Pratique des Hautes Etudes. Der Preis ehrt eine ertragreiche Zusammenarbeit in einer Reihe von Forschungsprojekten zur Religionsgeschichte der antiken Mittelmeerwelt, die sowohl die direkte Zusammenarbeit von jüngeren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ermöglichten wie den Aufbau eines europäischen Forschungsnetzwerkes. Themen waren Opfer, Totenrituale, Vorhersehung/Divination wie Gottesvorstellungen. Zukünftig sollen Fragen der religiösen Kommunikation und der Repräsentation des Göttlichen in unterschiedlichen, sprachlichen wie bildlichen Medien im Zentrum stehen. Kontakte bestehen dabei auch mit dem Collège de France und Universitäten in Toulouse, Rennes und Strasbourg.

An der Universität Erfurt hat sich die deutsch-französische Kooperation in einer Reihe von Internationalen Ferienseminaren für Doktoranden, Kolloquien und Arbeitsaufenthalten von Doktoranden niedergeschlagen. Schon seit dem Jahr 2000 besteht ein entsprechender Kooperationsvertrag mit der Ecole Pratique des Hautes Etudes und ihrer Abteilung für Religionswissenschaft. Erfurter Doktoranden waren verschiedentlich an Tagungen des in Paris koordinierten Europäischen Doktorandennetzwerkes beteiligt.

... mehr zu:
»Naturwissenschaft

Prof. Myriam Wijlens, Niederländerin und Vizepräsidentin für Forschung und Internationales an der Universität Erfurt, sieht in der Auszeichnung eine Bestätigung der eingeschlagenen Internationalisierung von Lehre und Forschung: "Das neue Präsidium steht auch in seinen Personen für eine Ausrichtung der Universität Erfurt, die den Bologna-Prozess nicht als Formsache, sondern als Ermöglichung einer größeren europäischen und globalen Mobilität von Wissenschaftlern betrachtet. Die Komplexität der Probleme wie die Spezialisierung von Forschung macht internationale Zusammenarbeit unabdingbar." Mit Magisterprogrammen wie dem "Master of Public Policy", englischsprachigen Angeboten im BA-Bereich wie in kompletten Studiengängen (MA Religious Studies) und einem vielfältigen Angebot an Austauschprogrammen erweist sich die Universität Erfurt zunehmend für international orientierte deutsche Studierende attraktiv.

Weitere Informationen/Kontakt:
Prof. Dr. Jörg Rüpke; Tel. 0361-737-5000/ -4120

Jens Panse | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-erfurt.de

Weitere Berichte zu: Naturwissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Weniger Tierversuche absehbar: Multiorgan-Chip ausgezeichnet
18.10.2018 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

nachricht Ein Roboter, der Schienenbrüche erkennt: Auszeichnung für Projekt „Railcheck“
12.10.2018 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Auf dem Weg zu maßgeschneiderten Naturstoffen

Biotechnologen entschlüsseln Struktur und Funktion von Docking Domänen bei der Biosynthese von Peptid-Wirkstoffen

Mikroorganismen bauen Naturstoffe oft wie am Fließband zusammen. Dabei spielen bestimmte Enzyme, die nicht-ribosomalen Peptid Synthetasen (NRPS), eine...

Im Focus: Größter Galaxien-Proto-Superhaufen entdeckt

Astronomen enttarnen mit dem ESO Very Large Telescope einen kosmischen Titanen, der im frühen Universum lauert

Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Olga Cucciati vom Istituto Nazionale di Astrofisica (INAF) Bologna hat mit dem VIMOS-Instrument am Very Large...

Im Focus: Auf Wiedersehen, Silizium? Auf dem Weg zu neuen Materalien für die Elektronik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben zusammen mit Wissenschaftlern aus Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgarien) und Madrid (Spanien) ein neues, metall-organisches Material entwickelt, welches ähnliche Eigenschaften wie kristallines Silizium aufweist. Das mit einfachen Mitteln bei Raumtemperatur herstellbare Material könnte in Zukunft als Ersatz für konventionelle nicht-organische Materialien dienen, die in der Optoelektronik genutzt werden.

Bei der Herstellung von elektronischen Komponenten wie Solarzellen, LEDs oder Computerchips wird heutzutage vorrangig Silizium eingesetzt. Für diese...

Im Focus: Goodbye, silicon? On the way to new electronic materials with metal-organic networks

Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz (Germany) together with scientists from Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgaria) and Madrid (Spain) have now developed and characterized a novel, metal-organic material which displays electrical properties mimicking those of highly crystalline silicon. The material which can easily be fabricated at room temperature could serve as a replacement for expensive conventional inorganic materials used in optoelectronics.

Silicon, a so called semiconductor, is currently widely employed for the development of components such as solar cells, LEDs or computer chips. High purity...

Im Focus: Blauer Phosphor – jetzt erstmals vermessen und kartiert

Die Existenz von „Blauem“ Phosphor war bis vor kurzem reine Theorie: Nun konnte ein HZB-Team erstmals Proben aus blauem Phosphor an BESSY II untersuchen und über ihre elektronische Bandstruktur bestätigen, dass es sich dabei tatsächlich um diese exotische Phosphor-Modifikation handelt. Blauer Phosphor ist ein interessanter Kandidat für neue optoelektronische Bauelemente.

Das Element Phosphor tritt in vielerlei Gestalt auf und wechselt mit jeder neuen Modifikation auch den Katalog seiner Eigenschaften. Bisher bekannt waren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Natürlich intelligent

19.10.2018 | Veranstaltungen

Rettungsdienst und Feuerwehr - Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen, -Geräten und -Material

18.10.2018 | Veranstaltungen

11. Jenaer Lasertagung

16.10.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Entzündungsprozesse beeinträchtigen Nervenregeneration im Alter

19.10.2018 | Biowissenschaften Chemie

Auf dem Weg zu maßgeschneiderten Naturstoffen

19.10.2018 | Biowissenschaften Chemie

Magnetische Sensoren ermöglichen richtungsabhängige Temperaturmessung

19.10.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics