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BMBF fördert im InnoProfile-Programm die Einrichtung einer Nachwuchsforschungsgruppe an der BTU Cottbus mit 2,5 Mio. Euro

17.12.2007
Innovatives Forschungsvorhaben zu flexiblen Fertigungstechnologien für Bauteile aus wölbstrukturierten Blechen

Das Bundesforschungsministerium (BMBF) vergibt 2,5 Millionen Euro an die BTU, um dort eine Nachwuchsforschergruppe einzurichten. Die jungen Wissenschaftler werden mit dem Team von Prof. Vesselin Michailov (Leitung), Prof. Bernd Viehweger und Prof. Christoph Leyens im Leichtbauzentrum Panta Rhei der BTU die Grundlagen schaffen, um bestehende Basistechnologien im Bereich der Blechstrukturierung zu einer regionalen und nationalen Technologieplattform für die Entwicklung von hochwertigen Leichtbauprodukten zu erweitern.

Das Forschungsprojekt steht unter anderem im Kontext der für die Mobilbranche sehr wichtigen Frage, wie Fahrzeuge leichter werden können und somit weniger Kraftstoff verbrauchen, zugleich aber auch nichts an ihrer Stabilität bzw. Steifigkeit und Gebrauchseigenschaften einbüßen.

Ab 1. April 2008 startet die Nachwuchsforschungsgruppe unter dem Projektnamen: "Inno Structure". Die Gruppe erhält in den kommenden fünf Jahren 2,5 Millionen Euro Fördermittel für das hoch innovative Forschungsvorhaben. Mit 2 Millionen Euro werden bis zu 12 Mitarbeiterstellen für fünf Jahre finanziert und ca. 500.000 Euro sind für wissenschaftliche Geräte geplant.

Die nachhaltige Umsetzung der Projektergebnisse wird durch den Aufbau eines Forschungs- und Ausbildungsprofils für Studierende und Industriefachkräfte erfolgen und durch intensiven Wissensaustausch mit Unternehmen gesichert. Mit der Einrichtung der Nachwuchsforschungsgruppe werden gute Entwicklungschancen für einen talentierten, wissenschaftlichen Nachwuchs geschaffen, der eine technologische Weiterentwicklung von Unternehmen der Region ermöglicht und Ausgründungen erleichtert.

Mit dem Programm "InnoProfile" fördert das Bundesforschungsministerium innovative Forschungsvorhaben in den neuen Ländern, die die Zusammenarbeit zwischen Forschern und Unternehmen stärken sollen und neue Möglichkeiten für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Region eröffnen. Zwei Cottbuser Wissenschaftlerteams gehören zu den Gewinnern der dritten Ausschreibungsrunde, die sich gegen 80 andere Bewerber erfolgreich durchgesetzt haben. Ihre Vorhaben zählen zu den 10 ausgewählten Projekten des bundesweiten Wettbewerbs.

Margit Anders | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-cottbus.de

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