Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Belgische Polymergesellschaft ehrt Chemiker der Uni Jena

28.05.2010
Prof. Dr. Ulrich S. Schubert mit internationalem Preis ausgezeichnet
Jena (28.05.10) Prof. Dr. Ulrich S. Schubert von der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist mit dem „International BPG Award 2010“ ausgezeichnet worden.

Dem Inhaber des Lehrstuhls für Organische und Makromolekulare Chemie wurde der Preis während des Treffens der Belgischen Gesellschaft für Polymerwissenschaften (Belgian Polymer Group, BPG) am 26. Mai in Blankenberge (Belgien) überreicht.

Mit dem Preis zeichnet die BPG alle zwei Jahre Wissenschaftler aus, die herausragende Beiträge zur Polymerwissenschaft geleistet haben und besondere Kooperationen mit belgischen Forschungsgruppen pflegen.

„Ich fühle mich sehr geehrt, dass nach dem Piet Lemstra Innovation Award 2009 des Dutch Polymer Institute nun eine weitere führende europäische Polymerinstitution unsere Forschungsaktivitäten mit einem hoch angesehenen Preis ehrt“, freut sich der Preisträger, der damit auch die intensive Kooperation mit belgischen Kollegen gewürdigt sieht. Im Anschluss an die Preisverleihung hielt der 40-Jährige einen Plenarvortrag über seine aktuelle Forschungsarbeit, die derzeit vor allem im Bereich photonischer Nanomaterialien und polymerer Nanocontainer für Anwendungen in der Medizin und Diagnostik angesiedelt ist.

Mit dem „International BPG Award 2010“ werden die international hoch angesehenen Arbeiten von Prof. Schubert ausgezeichnet – in den weltweiten Rankings gehört er sowohl in der Chemie wie auch in den Materialwissenschaften zu den meist zitierten Wissenschaftlern. Erst vor kurzem konnte er mit dem von ihm koordinierten Schwerpunktantrag über „Selbstheilende Materialien“ bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) einen erneuten Erfolg erzielen: Die DFG wird diese Forschungsrichtung in Deutschland mit zwei Millionen Euro jährlich fördern.

Kontakt:
Prof. Dr. Ulrich S. Schubert
Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Humboldtstraße 10, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 948200
E-Mail: ulrich.schubert[at]uni-jena.de

Dr. Ute Schönfelder | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht ER-C Synergy Grant: 12 Millionen Euro für die Erforschung von „magischen“ 3D-Nanostrukturen
11.10.2019 | Forschungszentrum Jülich

nachricht 6G und modernste Radare – 6,5 Millionen Euro für Terahertz-Integrationszentrum
10.10.2019 | Universität Duisburg-Essen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Controlling superconducting regions within an exotic metal

Superconductivity has fascinated scientists for many years since it offers the potential to revolutionize current technologies. Materials only become superconductors - meaning that electrons can travel in them with no resistance - at very low temperatures. These days, this unique zero resistance superconductivity is commonly found in a number of technologies, such as magnetic resonance imaging (MRI).

Future technologies, however, will harness the total synchrony of electronic behavior in superconductors - a property called the phase. There is currently a...

Im Focus: Ultraschneller Blick in die Photochemie der Atmosphäre

Physiker des Labors für Attosekundenphysik haben erkundet, was mit Molekülen an den Oberflächen von nanoskopischen Aerosolen passiert, wenn sie unter Lichteinfluss geraten.

Kleinste Phänomene im Nanokosmos bestimmen unser Leben. Vieles, was wir in der Natur beobachten, beginnt als elementare Reaktion von Atomen oder Molekülen auf...

Im Focus: Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Wie kommt es, dass manche Neutronensterne zu den stärksten Magneten im Universum werden? Eine mögliche Antwort auf die Frage nach der Entstehung dieser sogenannten Magnetare hat ein deutsch-britisches Team von Astrophysikern gefunden. Die Forscher aus Heidelberg, Garching und Oxford konnten mit umfangreichen Computersimulationen nachvollziehen, wie sich bei der Verschmelzung von zwei Sternen starke Magnetfelder bilden. Explodieren solche Sterne in einer Supernova, könnten daraus Magnetare entstehen.

Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Im Focus: How Do the Strongest Magnets in the Universe Form?

How do some neutron stars become the strongest magnets in the Universe? A German-British team of astrophysicists has found a possible answer to the question of how these so-called magnetars form. Researchers from Heidelberg, Garching, and Oxford used large computer simulations to demonstrate how the merger of two stars creates strong magnetic fields. If such stars explode in supernovae, magnetars could result.

How Do the Strongest Magnets in the Universe Form?

Im Focus: Wenn die Erde flüssig wäre

Eine heisse, geschmolzene Erde wäre etwa 5% grösser als ihr festes Gegenstück. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung von Forschenden der Universität Bern. Der Unterschied zwischen geschmolzenen und festen Gesteinsplaneten ist wichtig bei die Suche nach erdähnlichen Welten jenseits unseres Sonnensystems und für das Verständnis unserer eigenen Erde.

Gesteinsplaneten so gross wie die Erde sind für kosmische Massstäbe klein. Deshalb ist es ungemein schwierig, sie mit Teleskopen zu entdecken und zu...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Bildung.Regional.Digital: Tagung bietet Rüstzeug für den digitalen Unterricht von heute und morgen

10.10.2019 | Veranstaltungen

Zukunft Bau Kongress 2019 „JETZT! Bauen im Wandel“

10.10.2019 | Veranstaltungen

Aktuelle Trends an den Finanzmärkten im Schnelldurchlauf

09.10.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer IZM setzt das E-Auto auf die Überholspur

11.10.2019 | Energie und Elektrotechnik

IVAM-Produktmarkt auf der COMPAMED 2019: Keine Digitalisierung in der Medizintechnik ohne Mikrotechnologien

11.10.2019 | Messenachrichten

Kryptografie für das Auto der Zukunft

11.10.2019 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics