Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Autobauer räumen beim ÖkoGlobe ab

18.10.2012
So viele ÖkoGlobes wie noch nie gingen in diesem Jahr an Autobauer: Für ihre Innovationen zur nachhaltigen Mobilität wurden jetzt in Köln sieben Herstellerfirmen ausgezeichnet, nämlich BMW, Daimler, Ford, Renault, Toyota, Volkswagen und Volvo.
Auslober des international anerkannten Umweltpreises waren das ÖkoGlobe-Institut der Universität Duisburg-Essen (UDE), die DEVK-Versicherungen und der TÜV-Rheinland. Schirmherr ist der Bundesumweltminister.

Über 110 Vorschläge gingen in den verschiedenen Kategorien ein. Beherrschende Themen waren Elektromobilität und Hybridfahrzeuge, Weiterentwicklungen bei Verbrennungsmotoren und im Leichtbau. Eine Innovationsfülle, denen Nachhaltigkeits-Investitionen auf breiter Linie vorausgegangen sind. „Dies ist das deutliche Zeichen, dass Nachhaltigkeit zum wichtigsten Innovationsthema der Autobauer geworden ist“, so Prof. Ferdinand Dudenhöffer, der Sprecher der ÖkoGlobe-Jury

Die Preisträger im Einzelnen
Mit der größten Elektrofahrzeug-Flotte hat Renault intensiv in die Mobilität von morgen investiert. Neben dem Spaßfahrzeug Twizy bietet die Firma das Nutzfahrzeug Kangoo, die Limousine Renault Fluence und ab Frühjahr 2013 den Renault ZOE als batteriebetriebene Fahrzeuge. Somit hat Renault das breiteste Angebot an Elektrofahrzeugen in Europa. Mit der Zero-Emission-Strategie schlägt Renault für seine Z.E.-Modelle einen neuen Vertriebsweg ein. „Elektromobilität und Infrastruktur für jeden Bedarf“ lautet das Motto.

Während die Kunden das Elektroauto konventionell kaufen, leasen oder finanzieren können, unterzeichnen sie einen getrennten Mietvertrag für die Lithium-Ionen-Akkus und spezielle Mobilitätsdienstleistungen. Der Kunde verfügt dadurch stets über eine einsatzfähige Batterie. Dies macht Elektromobilität noch attraktiver. Die Jury hat dieses Engagement von Renault zum Umstieg in neue Antriebe mit der Auszeichnung durch einen ÖkoGlobe gewürdigt. Der Renault Deutschland Vorstandsvorsitzender Achim Schaible hat den ÖkoGlobe entgegengenommen.

ÖkoGlobes gingen auch an Toyota für seinen Prius-Plug-in und Volvo für den Volvo V60 Plug-in-Hybrid. Beide Autobauer haben nahezu zeitgleich die wichtige Zwischenschritt-Technologie der Plug-In Hybride in den Markt gebracht. Die rein elektrische Reichweite des Toyota Prius-Plug-in beträgt 25 km. Beim Volvo ist die elektrische Reichweite auf 50 km ausgelegt. Obgleich in vielen Ländern, und dazu zählt auch Deutschland, sich Elektrofahrzeuge und Plug-In Hybride in nur sehr kleinen Stückzahlen verkaufen, sind die Fahrzeuge für die Mobilität von morgen von Bedeutung. Die ÖkoGlobes belegen, dass das Fahrzeugangebot für elektrisches Fahren mittlerweile vorhanden ist. „Die politischen Rahmenbedingungen, die Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen können fehlen bedauerlicherweise“, so Prof. Dudenhöffer.

Emissionsfrei fahren mit Brennstoffzellenantrieb

In der Kategorie Konzeptfahrzeug ging es darum, Technologien darzustellen, die in 20 und mehr Jahren in die Serien gehen können. Den ÖkoGlobe dieser Kategorie erhielt die Daimler AG für das Forschungsfahrzeug F 125!. Es demonstriert, wie in Zukunft emissionsfreies Fahren mit einem Brennstoffzellenfahrzeug nachhaltig und komfortabel umgesetzt werden kann. Dank einer besonders leistungsfähigen kompakten Lithium-Schwefel Batterie in Kombination mit einem Wasserstoffspeicher hat der F 125! eine Reichweite bis zu 1.000 km. Die Batterie kann induktiv geladen werden.

Der ÖkoGlobe für nachhaltige Antriebe ging in diesem Jahr an Ford. Mittlerweile hat der neue 1,0 Liter Ecoboost-Dreizylinder-Motor eine ganze Reihe von Auszeichnungen. Das Aggregat wird seit März 2012 im Ford Focus angeboten und kommt später neben Fiesta und Ka auch im Ford Mondeo zum Einsatz. Dies ist eine Neuausrichtung für Verbrennungsmotoren. Noch nie sind Drei-Zylinder in Kompakt- und Mittelklasse-Fahrzeugen angeboten worden. Zusammen mit dem serienmäßig verbauten Start-Stopp-System erreicht der Ecoboost im Ford Focus einen kombinierten Verbrauch von 4,8 l/100 km bei 109 g CO2 pro Kilometer (74 kW-Variante). Somit erzielt er im Kompakt-Segment Verbrauchs- und Emissions-Bestwerte und unterbietet vergleichbare konventionelle Benziner mit 1,6 Liter Hubraum um bis zu 20 Prozent.

Das CarSharing-System DriveNow erhielt ebenfalls einen ÖkoGlobe. Eingesetzt wird es bereits in Großstädten wie München und Berlin. Das CarSharing-Konzept ist stationsunabhängig und bietet daher hohen Komfort für die Nutzer. Fahrzeuge lassen sich spontan anmieten und abstellen. Feste Annahme- und Rückgabestationen werden nicht benötigt. Kunden können verfügbare Fahrzeuge im Internet, über eine Smartphone App oder einfach auf der Straße lokalisieren und anmieten. Das System ist „keyless“: Die DriveNow Fahrzeuge werden mit einem Chip auf dem Führerschein geöffnet/verschlossen und per Startknopf gestartet. „Es ist wie bei meinem Aktions-Projekt „Die Stadtstraße/Der Schlüssel steckt", mit dem ich 1971 in Köln die Menschen aufgefordert habe, mit einem Ford Escort Tag und Nacht durch Köln an die Ziele ihrer Träume und Wünsche zu fahren“, so Jury-Mitglied HA Schult. „Kunst kann Dinge vordenken, auch bei der Mobilität“.

Folgsames Elektroauto

Wie wäre es, wenn dem Postboten sein Fahrzeug auf Schritt und Tritt folgt, und das mit elektrischem Antrieb. Das vom VW-Konzern und der Deutschen Post entwickelte Elektroauto eT! ist auf die Bedürfnisse des Stadtzustellverkehrs und die Optimierung der Abläufe eines Zustellers zugeschnitten. Das Fahrzeug ist wendig, platzsparend und kann dem Zusteller von Tür zu Tür folgen. Die ÖkoGlobe-Jury hat diese in Prototypen umgesetzte Vision einstimmig mit einem ÖkoGlobe ausgezeichnet. „Moderne Datentechnik und Antriebstechnik erlaubt Quantensprünge“, so die Jury in Ihrer Begründung.

Leichtbau ist zur Königsdisziplin bei Autobauern und Zulieferern geworden. Mit dem ÖkoGlobe wurden am 17. Oktober in Köln der norwegische Aluminium-Spezialist Hydro und der US-Zulieferer und Innenraumspezialist Johnson Controls ausgezeichnet. Hydro hat einen Weg gefunden, das Bruchdehnungsverhalten von Aluminium zu verbessern. Die Hydro-Alu-Legierung und der neue Fertigungsprozess ermöglichen Design und Bau komplexer, großformatige Karosseriebauteile aus einem einzigen Aluminium-Bleich, einer einzigen Legierung, bei geringeren Montagekosten zu realisieren.

JohnsonControls wurde für die Entwicklung eines neuen Sitzkonzepts, den ComfortThin-Sitz ausgezeichnet. Das neue Sitzkonzept zeichnet sich dank seiner 100 Prozent recyclingfähigen Taschenfederkerntechnologie um ein bis zu 20 Prozent geringeres Gewicht gegenüber einem Sitz aus herkömmlichen Schaumpolstern aus. Zusätzlich hat der Sitz ein schlankeres Profil, so dass bei gleichen Platzverhältnissen und Komfort für die Insassen ein Fahrzeug um 35 mm kürzer ausfallen kann, was einer Gewichtsersparnis von weiteren 4,5 kg entspricht.

Die Continental AG wurde für die Entwicklung und Produktion des Bremsrekuperationssystems MK 100 ESC Hybrid mit dem ÖkoGlobe ausgezeichnet. Wichtiges Kriterium beim MK 100 ESC Hybrid ist seine Massenmarkttauglichkeit. Das Conti-Rekuperationssystem überzeugt im Vergleich zu anderen Systemen durch seine niedrigen Kosten. „Nur wenn es gelingt Nachhaltigkeits-Innovationen auch finanziell erreichbar für die Menschen zu machen, werden sie erfolgreich“, so Jury-Sprecher Dudenhöffer, „Das hat uns als Jury überzeugt.“

Elektro-Lastenrad mit eigener Photovoltaikanlage

Erstmals wurde in diesem Jahr ein ÖkoGlobe für junge Unternehmen verliehen. „Gerade junge Unternehmen haben nur beschränkten Zugang zu Kapitalmärkten und können daher nur in kleinerem Rahmen investieren. Deshalb ist es wichtig, ihre Leistungen eigenständig zu würdigen“, so die ÖkoGlobe-Jury. Der Start-Up-Preis ging an das im Jahr 2009 gegründete Berliner Jungunternehmen Urban-e für sein Elektro-Lastendrad iBullit, das mit eigener Photovoltaik-Anlage durch Solarenergie gespeist werden kann.
Der ÖkoGlobe für Wirtschaft und Kultur ging an Prof. Dr. h.c. mult. Reinhold Würth. Der Vorsitzende des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe baute aus der 1945 gegründeten Schraubengroßhandlung seines Vaters die Würth-Gruppe auf. Heute ist der Weltmarktführer für Montage- und Befestigungsmaterial mit über 400 Gesellschaften in 84 Ländern aktiv, beschäftigt mehr als 65.000 Mitarbeiter und erzielt rund 10 Milliarden Euro Umsatz. Nachhaltigkeit ist die Schlüsselmaxime für Reinhold Würth – im Sinn von bleibenden Werten hat er sie in seinem Lebenswerk als Unternehmer, aber auch durch sein gesellschaftliches Engagement verwirklicht. Seine Sammlung umfasst über 15.000 Kunstwerke und wird der Öffentlichkeit in vier Museen in Deutschland bei kostenfreiem Eintritt sowie europaweit in zehn Kunstdependancen gezeigt.

Einen Ehren-ÖkoGlobe erhielten die ehemalige Umweltministerin Italiens Stefania Prestigiacomo sowie der chinesische Wissenschaftsminister Prof. Dr. Wan Gang. Prestigiacomo habe unter anderem dafür gesorgt, dass die Plastiktüte in Italien verschwand und das Mittelmeer wieder atmen kann, so der Aktionskünstler HA Schult. Prof. Dr. Wan Gang hat sich große Verdienste bei der Abwasserreinigung und der Elektromobilität erworben. „Für uns ist China nicht nur der große Zukunftsmarkt für die Automobilindustrie, sondern auch für den ÖkoGlobe. Deshalb sind wir stolz, Prof. Wan Gang auszeichnen zu können“, so ÖkoGlobe-Gründer HA Schult.
Der ÖkoGlobe 2012 fällt mit dem 140-jährigen Bestehen des TÜV-Rheinland zusammen, ein Unternehmen, das durch keine Persönlichkeit so geprägt wurde wie Prof. Bruno Braun, dem heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden. Braun ist leidenschaftlicher Ingenieur, der frühzeitig die Globalisierung des TÜV-Rheinland eingeleitet hat. Seine Vision, eine wissensgeprägte Prüfgesellschaft, die weltweit Sicherheit und Umweltverträglichkeit von technischen Produkten prüft und zertifiziert ist umgesetzt. Der TÜV Rheinland beschäftigt weltweit 16.000 Mitarbeiter und ist an 500 Standorten in 65 Ländern auf allen Kontinenten vertreten. Bruno Braun wurde mit dem ÖkoGlobe für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Der ÖkoGlobe ist der erste internationale Umweltpreis für die Mobilitätsindustrie und wird durch die DEVK Versicherungen, den TÜV Rheinland, den Aktionskünstler HA Schult in Zusammenarbeit mit dem ÖkoGlobe-Institut der Universität Duisburg-Essen verliehen. Initiiert wurde der ÖkoGlobe 2007 vom Aktionskünstler HA Schult.

Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430

Beate Kostka | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-due.de/oekoglobe/index.php

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Schönheit der organischen Form in 3D
12.07.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

nachricht Infektionen und Krebs: Welche Rolle spielen spezielle weiße Blutkörperchen?
06.07.2018 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Im Focus: Magnetische Wirbel: Erstmals zwei magnetische Skyrmionenphasen in einem Material entdeckt

Erstmals entdeckte ein Forscherteam in einem Material zwei unabhängige Phasen mit magnetischen Wirbeln, sogenannten Skyrmionen. Die Physiker der Technischen Universitäten München und Dresden sowie von der Universität zu Köln können damit die Eigenschaften dieser für Grundlagenforschung und Anwendungen gleichermaßen interessanten Magnetstrukturen noch eingehender erforschen.

Strudel kennt jeder aus der Badewanne: Wenn das Wasser abgelassen wird, bilden sie sich kreisförmig um den Abfluss. Solche Wirbel sind im Allgemeinen sehr...

Im Focus: Neue Steuerung der Zellteilung entdeckt

Wenn eine Zelle sich teilt, werden sämtliche ihrer Bestandteile gleichmässig auf die Tochterzellen verteilt. UZH-Forschende haben nun ein Enzym identifiziert, das sicherstellt, dass auch Zellbestandteile ohne Membran korrekt aufgeteilt werden. Ihre Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten für die Behandlung von Krebs, neurodegenerative Krankheiten, Alterungsprozessen und Virusinfektionen.

Man kennt es aus der Küche: Werden Aceto balsamico und Olivenöl miteinander vermischt, trennen sich die beiden Flüssigkeiten. Runde Essigtropfen formen sich,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

Materialien für eine Nachhaltige Wasserwirtschaft – MachWas-Konferenz in Frankfurt am Main

11.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Feinstaub macht Bäume anfälliger gegen Trockenheit

16.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Krebszellen Winterschlaf halten

16.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Mister Raney bekommt Konkurrenz - Ein neuer Katalysator auf Nickel-Basis nutzt Nano-Strukturen

16.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics