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Auszeichnung für innovative Energieprojekte - Bayerischer Energiepreis 2010

22.02.2010
Mit dem Bayerischen Energiepreis prämiert die Bayerische Staatsregierung seit 1999 alle zwei Jahre herausragende Produkte, Projekte, Verfahren und Konzepte aus allen Bereichen der innovativen Energienutzung. Neben dem Hauptpreis in Höhe von 10.000 Euro werden bis zu 10 Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 1.500 Euro verliehen. Die Bewerbung für den Bayerischen Energiepreis 2010 ist noch bis zum 23. April 2010 möglich.

Die Förderung neuer Energietechnologien hat für die Bayerische Staatsregierung hohe Priorität. Mit dem Bayerischen Energiepreis prämiert sie seit 1999 alle zwei Jahre herausragende Produkte, Projekte, Verfahren und Konzepte aus allen Bereichen der innovativen Energienutzung. Neben dem Hauptpreis in Höhe von 10.000 Euro werden bis zu 10 Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 1.500 Euro verliehen.

Die Bewerbung für den Bayerischen Energiepreis 2010 ist noch bis zum 23. April 2010 möglich.

Der Bewerberkreis ist offen: Angesprochen werden Unternehmen, Forschungs¬institute, Hochschulen, Verbände und Institutionen ebenso wie Städte, Gemeinden und Landkreise bis hin zu privaten Projektteams und Einzelpersonen aus Bayern. "Mit dem Bayerischen Energiepreis lenken wir das öffentliche Interesse auf die herausragenden Innovationen im Bereich intelligente Energienutzung. Denn diese sind nicht nur wichtig für den Klimaschutz, sondern schaffen auch Wettbewerbsvorteile für unser Land. Ich lade deshalb alle interessierten Personen und Unternehmen ein, sich mit neuen Ideen und Entwicklungen am Wettbewerb zu beteiligen und freue mich auf zahlreiche und hochkarätige Bewerbungen", sagt Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil.

Hauptkriterien für die Preisvergabe sind in erster Linie die technische Neuheit und der Innovationsgrad des eingereichten Beitrags. Als weitere Beurteilungskriterien bewertet die Jury aus renommierten Hochschulprofessoren die Praxisrelevanz und -übertragbarkeit, das Marktpotenzial, die Energiebilanz, die Wirtschaftlichkeit, die Wertschöpfungstiefe sowie positive Beschäftigungseffekte des Beitrags.

Beiträge für den Bayerischen Energiepreis 2010 können bei allen vorschlagsberechtigten Stellen eingereicht werden - dies sind unter anderem die bayerischen Kammern sowie viele Forschungseinrichtungen und Verbände. Eine weitere vorschlagsberechtigte Stelle ist das von der Bayern Innovativ GmbH gemanagte Bayerische Energie-Forum. Hier können sich Interessenten persönlich beraten und sogar bei der Bewerbung unterstützen lassen. Interessante Hintergrundinfos liefert die Internetseite des Bayerischen Energie-Forums - unter anderem mit den Siegerbeiträgen des Jahres 2008. Diese demonstrieren eindrucksvoll die Breite der Bewerbungen und Themen. So gehörten zu den Preisträgern neben Großunternehmen wie Bosch Siemens Hausgeräte auch Architekturbüros, Handwerksbetriebe, kommunale Versorgungseinrichtungen, Forscherteams und Schülerinitiativen.

Die Verleihung des Bayerischen Energiepreises erfolgt am 28. Oktober 2010 im feierlichen Rahmen des internationalen Symposiums "Energie Innovativ 2010" in Nürnberg.

Der Bayerische Energiepreis 1999 - 2010
Die Auszeichnungen für den Bayerischen Energiepreis gingen seit seiner ersten Verleihung im Jahr 1999 an Vertreter der unterschiedlichsten Branchen bzw. Technologiebereiche: Den ersten Bayerischen Energiepreis erhielt 1999 die Schwabacher Abfallwirtschafts GmbH für das Verfahren einer großtechnischen Bioabfallvergärungsanlage mit Nahwärmenetz. Prämiert wurden in der 11-jährigen Geschichte aber auch energieeinsparende Prozesse einer Großdruckerei oder der Aufbau einer Produktion von neuartigen Wärmeschutzelementen in Vakuumdämm-Technik.

Das Bayerische Energie-Forum wurde 1997 auf Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie ins Leben gerufen. Das Forum hat sich zu einer wichtigen Plattform für die Kooperationsanbahnung zur Realisierung neuer Energieprojekte entwickelt. Mit seinem hervorragenden Zugang zu bedeutenden Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette - vom Anlagenbau und der Zulieferindustrie bis hin zur Steuerungs- und Regeltechnik - erfasst das Bayerische Energie-Forum frühzeitig aktuelle Technologietrends und unterstützt bei deren kommerzieller Umsetzung. Über die Aktivitäten des Forums werden u. a. Planungs- und Ingenieurbüros, Architekten, Installationshandwerk, Facility-Management, Hersteller energietechnischer Anlagen, Energieversorgungsunternehmen, Großverbraucher aus der produzierenden Industrie und wissenschaftliche Institutionen themenspezifisch zusammengeführt.

Christoph Kirsch | idw
Weitere Informationen:
http://www.bayerisches-energie-forum.de
http://www.bayerisches-energie-forum.de/energiepreis2010

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Im Focus: Wenn aus theoretischer Chemie Praxis wird

Thomas Heine, Professor für Theoretische Chemie an der TU Dresden, hat 2019 zusammen mit seinem Team topologische 2D-Polymere vorhergesagt. Nur ein Jahr später konnten diese Materialien von einem italienischen Forscherteam synthetisiert und deren topologische Eigenschaften experimentell nachgewiesen werden. Für die renommierte Fachzeitschrift Nature Materials war das Anlass, Thomas Heine zu einem News and Views Artikel einzuladen, der in dieser Woche veröffentlicht wurde. Unter dem Titel "Making 2D Topological Polymers a reality" beschreibt Prof. Heine, wie aus seiner Theorie Praxis wurde.

Ultradünne Materialien sind als Bausteine für nanoelektronische Bauelemente der nächsten Generation äußerst interessant, da es viel einfacher ist, Schaltungen...

Im Focus: When predictions of theoretical chemists become reality

Thomas Heine, Professor of Theoretical Chemistry at TU Dresden, together with his team, first predicted a topological 2D polymer in 2019. Only one year later, an international team led by Italian researchers was able to synthesize these materials and experimentally prove their topological properties. For the renowned journal Nature Materials, this was the occasion to invite Thomas Heine to a News and Views article, which was published this week. Under the title "Making 2D Topological Polymers a reality" Prof. Heine describes how his theory became a reality.

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Im Focus: Mikroroboter rollt tief ins Innere des Körpers

Mit einem Leukozyten als Vorbild haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Stuttgart einen Mikroroboter entwickelt, der in Größe, Form und Bewegungsfähigkeit einem weißen Blutkörperchen gleicht. In einem Labor simulierten sie dann ein Blutgefäß – und es gelang ihnen, den Mikroroller durch diese dynamische und dichte Umgebung zu steuern. Der Roboter hielt dem simulierten Blutfluss stand und brachte damit das Forschungsgebiet rund um die zielgenaue Medikamentenabgabe einen Schritt weiter: Es gibt keinen besseren Zugangsweg zu allen Geweben und Organen im menschlichen Körper als den Blutkreislauf.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme (MPI-IS) in Stuttgart haben einen winzigen Mikroroboter entwickelt, der einem weißen...

Im Focus: Rolling into the deep

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A team of scientists from the Max Planck Institute for Intelligent Systems (MPI-IS) in Stuttgart invented a tiny microrobot that resembles a white blood cell...

Im Focus: Schnüffel-Roboter als Katastrophenhelfer

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