Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

audimax-MINT-Award Informatik 2013: Andre Orth erhält Preis für Masterarbeit am Fraunhofer IESE

15.01.2014
Die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) hat in Kooperation mit den Firmen audimax Medien GmbH und IT-Karrieremacher.de unter dem Motto „Fachkräftelücken schließen – Nachwuchs fördern“ die Preisträger des audimax-MINT-Awards Informatik 2013 bekannt gegeben. Die Preisträger und ihre Arbeiten werden am 05.02.2014 auf der Fachmesse OOP in München dem interessierten Fachpublikum vorgestellt.

Einmal im Jahr ruft die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ Studenten und Absolventen der Informatik auf, sich mit ihren Abschlussarbeiten zu einem durch eine Jury aus Wirtschaft und Forschung festgelegten Leitthema zu bewerben. 2013 wurden die besten Abschlussarbeiten aus ganz Deutschland zu dem Thema „Enterprise Mobility – Smart Home, Smart Car, Smart Business“ gesucht.

Unter den diesjährigen Preisträgern befindet sich auch Andre Orth, dessen Masterarbeit zum Thema “Integration einer architekturzentrischen Entwurfsmethodik mit einem Ansatz zur bedingten Laufzeitzertifizierung für funktionale Sicherheit“ am Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE im Rahmen des Projekts „Smart Farming“ durch Dr.-Ing. Jens Knodel und Dipl.-Inf. Daniel Schneider betreut wurde. Die akademische Betreuung der Arbeit übernahm Prof. Dr. Peter Knauber (FH Mannheim).

In der Arbeit ging es darum, dass offene, sich dynamisch anpassende Systeme für das Software Engineering eine zusätzliche Herausforderung darstellen, wenn es darum geht, die funktionale Sicherheit (Safety) beim Zusammenspiel von zur Entwicklungszeit unbekannten Systemen in einem vernetzten Smart Ecosystem zu gewährleisten. Im Rahmen der Masterarbeit wurde ein Ansatz zur Erreichung funktionaler Sicherheit bei adaptiven, offenen Systemen in eine architekturzentrische Entwicklungsmethodik integriert. Das Vorgehen wird im Kontext des Living Labs „Smart Farming“ am Fraunhofer IESE im Anwendungsfall „Tractor Implement Management“ angewendet und evaluiert.

Prof. Dr. Dieter Rombach, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IESE, gratulierte Andre Orth mit den Worten: „Diese Auszeichnung zeigt, dass Studenten am Fraunhofer IESE eine hervorragende Umgebung für ihre Abschlussarbeiten samt exzellenter wissenschaftlicher Betreuung geboten wird. Unsere herzlichsten Glückwünsche an Andre Orth!“

Alle Preisträger 2013 im Überblick:

1.Platz: 2.000 Euro - Michael Roth | Hochschule Karlsruhe
Thema: „User-Centered Design am Beispiel der Entwicklung einer Applikation zur Abbildung interner Geschäftsprozesse auf mobile Systeme“
2. Platz: 1.000 Euro - Andre Orth | Hochschule Mannheim
Thema: „Integration einer architekturzentrischen Entwurfsmethodik mit einem Ansatz zur bedingten Laufzeitzertifizierung für funktionale Sicherheit“
3. Platz: 500 Euro - Roman Matzutt |RWTH Aachen
Thema: „User-Controlled Utilization of Sensor Data for Cloud Computing.“
Der im Jahr 2012 zum ersten Mal in Kooperation mit der Firma audimax Medien GmbH ausgerufene MINT-Award Informatik hat zum Ziel, die MINT-Qualifikationen in Deutschland zu stärken, Studierende und Abiturienten für MINT zu begeistern und Fachkräftelücken zu schließen. Am Anfang eines Jahres wird er mit einem durch eine Jury aus Wirtschaft und Forschung festgelegten Leitthema ausgeschrieben. Studenten und Absolventen aus dem Bereich Informatik können ihre Arbeiten bis zum Einsendeschluss einreichen. Danach werden die Arbeiten von einer Jury bewertet und die Preisträger ermittelt.
Ansprechpartnerin Fraunhofer IESE:
Nicole Spanier-Baro
Leiterin PR/Marketing
Telefon +49 (631) 6800 1002
Fax: +49 (631) 6800-9-1002
nicole.spanier-baro@iese.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Fraunhofer-Platz 1
67663 Kaiserslautern
Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Das Fraunhofer IESE in Kaiserslautern gehört zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Software- und Systementwicklungsmethoden. Die Produkte seiner Kooperationspartner werden wesentlich durch Software bestimmt. Die Spanne reicht von Automobil- und Transportsystemen über Automatisierung und Anlagenbau, Informationssysteme, Gesundheitswesen und Medizintechnik bis hin zu Softwaresystemen für den öffentlichen Sektor. Die Lösungen sind flexibel skalierbar. Damit ist das Institut der kompetente Technologiepartner für Firmen jeder Größe – vom Kleinunternehmen bis zum Großkonzern.

Unter der Leitung von Prof. Dieter Rombach und Prof. Peter Liggesmeyer trägt das Fraunhofer IESE seit über 15 Jahren maßgeblich zur Stärkung des aufstrebenden IT-Standorts Kaiserslautern bei. Im Fraunhofer-Verbund für Informations- und Kommunikationstechnik engagiert es sich gemeinsam mit weiteren Fraunhofer-Instituten für richtungsweisende Schlüsseltechnologien von morgen.

Das Fraunhofer IESE ist eines von 60 Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft. Zusammen gestalten sie die angewandte Forschung in Europa wesentlich mit und tragen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands bei.

Martin Koch | Fraunhofer IESE
Weitere Informationen:
http://www.iese.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Schönheit der organischen Form in 3D
12.07.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

nachricht Infektionen und Krebs: Welche Rolle spielen spezielle weiße Blutkörperchen?
06.07.2018 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Europaweit erste Patientin mit neuem Hybridgerät zur Strahlentherapie behandelt

19.07.2018 | Medizintechnik

Waldrand oder mittendrin: Das Erbgut von Mausmakis unterscheidet sich je nach Lebensraum

19.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel

19.07.2018 | Verkehr Logistik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics