Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Aschewolken über Europa

08.03.2013
Arbeitsgruppe der Abteilung für Angewandte Mathematik erhält Preis für interaktive Computersimulation

Ein interaktives Programm, mit dem die Nutzerinnen und Nutzer simulieren können, wie sich nach einem Vulkanausbruch die Asche über Europa verbreitet: Mit „Dune Ash“ hat die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dietmar Kröner, Mathematisches Institut der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, bei der „Competition of Modules for the Open Source MPE Exhibition" unter 29 eingereichten Vorschlägen den zweiten Platz belegt.


Das Programm „Dune Ash" simuliert, wie sich Vulkanasche über Europa verbreiten könnte.
© Dietmar Kröner

Der Preis ist mit 3.000 US-Dollar dotiert und wurde im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung zum Themenjahr „Mathematics of the Planet Earth 2013" in Paris/Frankreich verliehen. Diese Initiative wird von der der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), der International Mathematical Union (IMU) und der European Mathematical Society (EMS) getragen.

Bei der ausgezeichneten Software kann der Nutzer an einem Touchscreen die Position eines Vulkans in Europa, die globale Windgeschwindigkeit und die Verteilung der Asche wählen und einstellen. Anschließend rechnet das Programm innerhalb von etwa 30 Sekunden den zeitlichen und räumlichen Verlauf des Aschetransports über Europa aus. Auf dem Touchscreen wird dargestellt, wohin die Winde die Asche tragen.

Je nach Einstellung kann sie sich in einer Region konzentrieren oder gleichmäßig über den gesamten Kontinent verteilen. Die Idee dazu kam Kröner nach dem Ausbruch eines der aktivsten Vulkane Islands, des Grimsvötn, im Mai 2011. Die Hauptbeteiligten an der Umsetzung waren Kröners Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Dr. Robert Klöfkorn, Tobias Malkmus, David Nies, Dr. Martin Nolte, Axel Pfeiffer und Theresa Strauch aus der Abteilung für Angewandte Mathematik.

Informationen zu „Dune Ash“:
http://dune.mathematik.uni-freiburg.de/applications/dune-ash.html
Demonstrationsvideo:
http://imaginary.org/program/dune-ash
Informationen zur Initiative „Mathematics of the Planet Earth 2013":
http://mpe2013.org/
Kontakt:
Prof. Dr. Dietmar Kröner
Abteilung für Angewandte Mathematik
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tel.: 0761/203-5637
E-Mail: dietmar@mathematik.uni-freiburg.de

Rudolf-Werner Dreier | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-freiburg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Wirken Strahlen besser mit Gold?
16.01.2019 | Universität Duisburg-Essen

nachricht Stahlhart Energie und Rohstoffe sparen
07.01.2019 | Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultra ultrasound to transform new tech

World first experiments on sensor that may revolutionise everything from medical devices to unmanned vehicles

The new sensor - capable of detecting vibrations of living cells - may revolutionise everything from medical devices to unmanned vehicles.

Im Focus: Fliegende optische Katzen für die Quantenkommunikation

Gleichzeitig tot und lebendig? Max-Planck-Forscher realisieren im Labor Erwin Schrödingers paradoxes Gedankenexperiment mithilfe eines verschränkten Atom-Licht-Zustands.

Bereits 1935 formulierte Erwin Schrödinger die paradoxen Eigenschaften der Quantenphysik in einem Gedankenexperiment über eine Katze, die gleichzeitig tot und...

Im Focus: Flying Optical Cats for Quantum Communication

Dead and alive at the same time? Researchers at the Max Planck Institute of Quantum Optics have implemented Erwin Schrödinger’s paradoxical gedanken experiment employing an entangled atom-light state.

In 1935 Erwin Schrödinger formulated a thought experiment designed to capture the paradoxical nature of quantum physics. The crucial element of this gedanken...

Im Focus: Implantate aus Nanozellulose: Das Ohr aus dem 3-D-Drucker

Aus Holz gewonnene Nanocellulose verfügt über erstaunliche Materialeigenschaften. Empa-Forscher bestücken den biologisch abbaubaren Rohstoff nun mit zusätzlichen Fähigkeiten, um Implantate für Knorpelerkrankungen mittels 3-D-Druck fertigen zu können.

Alles beginnt mit einem Ohr. Empa-Forscher Michael Hausmann entfernt das Objekt in Form eines menschlichen Ohrs aus dem 3-D-Drucker und erklärt: «Nanocellulose...

Im Focus: Nanocellulose for novel implants: Ears from the 3D-printer

Cellulose obtained from wood has amazing material properties. Empa researchers are now equipping the biodegradable material with additional functionalities to produce implants for cartilage diseases using 3D printing.

It all starts with an ear. Empa researcher Michael Hausmann removes the object shaped like a human ear from the 3D printer and explains:

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

16. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

17.01.2019 | Veranstaltungen

Erstmalig in Nürnberg: Tagung „HR-Trends 2019“

17.01.2019 | Veranstaltungen

Wie Daten und Künstliche Intelligenz die Produktion optimieren

16.01.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Leistungsschub für alle Omicron Laser

17.01.2019 | Messenachrichten

16. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

17.01.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Mit Blutgefäßen aus Stammzellen gegen Volkskrankheit Diabetes

17.01.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics