Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

6. NRW-Schülerwettbewerb zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik gestartet

25.10.2010
Der NRW-Schülerwettbewerb „Fuel Cell Box" zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik wird heute (25. Oktober 2010) zum sechsten Mal gestartet.

Ziel des Wettbewerbs, den die EnergieAgentur.NRW in Kooperation mit der h-tec Wasserstoff-Energie-Systeme GmbH durchführt, ist, das Verständnis für den Energieträger „Wasserstoff" und die Effizienztechnik „Brennstoffzelle“ in den weiterführenden nordrhein-westfälischen Schulen noch besser zu platzieren.

An den bisherigen fünf Ausschreibungen haben fast 850 Teams mit mehr als 2.100 Schülerinnen und Schülern teilgenommen. Der weibliche Anteil liegt zwar bisher nur bei etwa knapp 20 Prozent; aber bereits zweimal haben Mädchenteams den Wettbewerb gewonnen.

In diesem Jahr übernimmt Klimaschutzminister Johannes Remmel die Schirmherrschaft: „Unser landesweiter Wettbewerb erfreut sich großer Beliebtheit. Aber wir wollen noch mehr Schülerinnen und Schüler für innovative und kreative Teamarbeit rund um die Brennstoffzelle begeistern. Es ist eine Investition in das Umweltbewusstsein und den Klimaschutz."

In diesem Schuljahr müssen die Jugendlichen eine Aufgabe lösen, in der ein mit Brennstoffzellen betriebener Radio-Sendemast autark mit regenerativer Energie versorgt werden soll. Mit Hilfe eines Baukastens, der „Fuel Cell Box", muss ein entsprechendes System inklusive Wasserstoffinfrastruktur entwickelt werden. Dafür ist die „Fuel Cell Box" mit einem Elektrolyseur, einem Wasserstoffspeicher, einer Brennstoffzelle, diversen Kabeln und Anschlussmaterialien sowie einem Elektromotor, einer Windkraftanlage, Solarmodulen, Lampen und einem kleinen UKW-Radio ausgestattet.

Mittels Solarmodul und kleiner Windkraftanlage sollen Sonnen- und Windenergie umgewandelt und mit Wasserstoff gespeichert werden, um einen Sender bzw. hier einen Radioempfänger über eine Brennstoffzelle autark betreiben zu können.

Bevor es zur praktischen Entwicklung des Sendemast-Systems geht, müssen die Jugendlichen die Aufgabe schriftlich lösen. Dafür stellen die Veranstalter themenbezogene Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Auf Grundlage der eingesandten Lösungen werden bis Februar nächsten Jahres maximal 20 Teams ausgewählt, die dann die Möglichkeit bekommen, ihre schriftlich dargestellten Lösungsideen mit Hilfe der „Fuel Cell Box" in die Tat umzusetzen. Teilnehmen können die Jahrgangsstufen 9 bis 11 aller weiterführenden Schulen aus NRW.

Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW und Manager der beiden Energiecluster des Landes, zur Bedeutung der innovativen Technologie: „Für die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik sehen wir hervorragende Aussichten bei den hoch motivierten Schülerinnen und Schülern in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt haben wir bisher an 100 Teams aus allen Schulformen in NRW eine technisch hervorragend ausgestattete Fuel Cell Box ausgeben können. Dass dies eine nachhaltige Investition ist, zeigt eine interne Umfrage, die besagt, dass die „Fuel Cell Boxen“ auch außerhalb des Wettbewerbs im Unterricht eingesetzt werden, teilweise auch außerhalb des Unterrichts in Arbeitsgruppen.“

Der Schülerwettbewerb wird in enger Kooperation mit der Wirtschaft durchgeführt. So sind die RWE AG, TÜV Nord AG, Air Liquide Deutschland GmbH, Hydrogenics Corporation, HOPPECKE Batterien GmbH sowie der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) sowie das Wasserstoff-Netzwerk Metropole Ruhr e.V. und HyCologne Wasserstoff Region Rheinland e.V. langjährige Partner des Wettbewerbs.

Weitere Informationen, Unterrichtsmaterialien sowie das Anmeldeformular zur Wettbewerbsrunde im Internet unter: http://www.fuelcellbox.nrw.de

Uwe H. Burghardt | EnergieAgentur.NRW
Weitere Informationen:
http://www.fuelcellbox.nrw.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Schönheit der organischen Form in 3D
12.07.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

nachricht Infektionen und Krebs: Welche Rolle spielen spezielle weiße Blutkörperchen?
06.07.2018 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics