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6,6 Millionen Euro für die Spitzenforschung in Niedersachsen

01.09.2015

Sechs Forschungsverbünde und ein Standortkonzept erfolgreich

Mit einer Förderung von insgesamt 6,6 Millionen Euro erhalten sechs Forschungsverbünde und ein Standortkonzept an niedersächsischen Hochschulen die Möglichkeit, sich frühzeitig auf die kommende Bund-Länder-Initiative vorzubereiten.

Die Mittel der gemeinsamen Ausschreibung vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung stammen aus dem Niedersächsischen Vorab und wurden auf der Grundlage einer Empfehlung einer international besetzten Gutachterkommission vergeben.

Eine zweite Antragsfrist für die Einreichung erfolgversprechender Projekte aus Niedersachsen innerhalb der Ausschreibung „Spitzenforschung in Niedersachsen“ endet am 15. Dezember 2015.

„Die Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in Niedersachsen kommen dank dieser Förderung in eine ausgezeichnete Startposition für den kommenden bundesweiten Wettbewerb“, betont Wissenschaftsministerin Heinen-Kljajić. Die Ausgestaltung des Nachfolge-Programms für die international beachtete Exzellenzinitiative wird gegenwärtig zwischen Bund und Ländern verhandelt.

Die niedersächsische Landesregierung hat mit einer Reihe von Förderprogrammen Forschung zu gesellschaftlich besonders wichtigen Fragen – zum Beispiel zu nachhaltigen Entwicklungen, zu Klimafragen oder zur Gesundheit – im Sinne der Forschungsagenda „Fortschritt und Verantwortung“ unterstützt.

Bei den nun geförderten Projekten stehen die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen bei kollektiven Forschungsvorhaben und in der Spitzenforschung im Fokus. Bereits in die Förderung aufgenommen werden folgende Forschungsverbünde:

„The Making and the Unmaking of the Religious“, „Primate Cognition – From Information Integration to Decision Making“, „Functional Principles of Living Matter: Life at the Nanoscale“ sowie „Physics to Medicine“ der Universität Göttigen, der Verbund „Rebirth:

From a Cluster of Excellence towards a Clinic for Regenerative Medicine“ der Medizinischen Hochschule Hannover und der Verbund „Marine Diversity across Scales“ der Universität Oldenburg. Unterstützt wird auch das Standortkonzept „Göttingen Campus“.

Petra Wundenberg | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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