Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

2,2 Millionen Euro für Nanowissenschaften in Berlin

15.03.2010
DFG richtet neue Forschergruppe unter Leitung der TU Berlin ein

Im Bereich der Nanowissenschaften fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 2,2 Millionen Euro über eine Laufzeit von zunächst drei Jahren eine neue Forschergruppe unter Leitung der TU Berlin.

Der Verbund will die elektronischen und optischen Eigenschaften von Nanoteilchen und kleinen molekularen Aggregaten aus Kohlenstoff und Silizium gezielt verändern. Damit wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Charakteristika von Nanostrukturen weiter aufklären, um Bausteine für neuartige Materialien mit einzigartigen optischen und elektronischen Eigenschaften zu identifizieren.

"Wir werden gezielt Fremdatome einbauen oder mit anderen Nanoteilchen Hybride erzeugen. Beide Wege sollen dazu führen, die winzigen, meist reaktiven Teilchen zu stabilisieren", erklärt der Sprecher und TU-Professor Dr. Thomas Möller.

Zu der neuen DFG-Forschergruppe gehören Teams aus den Instituten für Optik und Atomare Physik sowie für Festkörperphysik der TU Berlin. "Damit wird die Zusammenarbeit zwischen den experimentellen Instituten unserer Universität auf einem innovativen Gebiet der Physik weiter gestärkt", so Thomas Möller. Sehr wichtige Partner in der Forschergruppe sind auch Wissenschaftler-Teams der HU Berlin, der FU Berlin, der TU München sowie des Fritz-Haber Instituts der Max-Planck-Gesellschaft.

Mit dem Förderinstrument der Forschergruppen intensiviert die Deutsche Forschungsgemeinschaft die interdisziplinäre und ortsübergreifende Zusammenarbeit zu besonderen wissenschaftlichen Fragestellungen und die Etablierung neuer Arbeitsrichtungen.

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern: Prof. Dr. Thomas Möller, Institut für Optik und Atomare Physik, TU Berlin, Tel.: 030/314 23712, E-Mail:

thomas.moeller@physik.tu-berlin.de, oder Prof. Dr. Otto Dopfer, Tel.: 030/314-23017 oder 314-23025, Institut für Optik und Atomare Physik, TU Berlin, E-Mail: dopfer@physik.tu-berlin.de

Dr. Kristina R. Zerges | idw
Weitere Informationen:
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht EU-Millionenförderung für Deep-Learning-Projekt in Leipzig
15.08.2018 | Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften (MPIMIS)

nachricht Fraunhofer IPT unterstützt Zweitplatzierten bei SpaceX-Wettbewerb
14.08.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Im Focus: Magnetische Antiteilchen eröffnen neue Horizonte für die Informationstechnologie

Computersimulationen zeigen neues Verhalten von Antiskyrmionen bei zunehmenden elektrischen Strömen

Skyrmionen sind magnetische Nanopartikel, die als vielversprechende Kandidaten für neue Technologien zur Datenspeicherung und Informationsverarbeitung gelten....

Im Focus: Unraveling the nature of 'whistlers' from space in the lab

A new study sheds light on how ultralow frequency radio waves and plasmas interact

Scientists at the University of California, Los Angeles present new research on a curious cosmic phenomenon known as "whistlers" -- very low frequency packets...

Im Focus: Neue interaktive Software: Maschinelles Lernen macht Autodesigns aerodynamischer

Neue Software verwendet erstmals maschinelles Lernen um Strömungsfelder um interaktiv designbare 3D-Objekte zu berechnen. Methode wird auf der renommierten SIGGRAPH-Konferenz vorgestellt

Wollen Ingenieure oder Designer die aerodynamischen Eigenschaften eines neu gestalteten Autos, eines Flugzeugs oder anderer Objekte testen, lassen sie den...

Im Focus: New interactive machine learning tool makes car designs more aerodynamic

Scientists develop first tool to use machine learning methods to compute flow around interactively designable 3D objects. Tool will be presented at this year’s prestigious SIGGRAPH conference.

When engineers or designers want to test the aerodynamic properties of the newly designed shape of a car, airplane, or other object, they would normally model...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2018

16.08.2018 | Veranstaltungen

Das Architekturmodell in Zeiten der Digitalen Transformation

14.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Schatzkammer Datenbank: Digitalisierte Schwingfestigkeitskennwerte sparen Entwicklungszeit

16.08.2018 | Informationstechnologie

Interaktive Software erleichtert Design komplexer Gussformen

16.08.2018 | Informationstechnologie

Fraunhofer HHI entwickelt Quantenkommunikation für jedermann im EU-Projekt UNIQORN

16.08.2018 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics