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Nachrüstlösung zur Erfassung und Auswertung von Blitzeinschlägen

15.09.2015

Bleiben Blitzschäden an Windenergieanlagen (WEA) unerkannt, kann dies insbesondere bei Offshore-Parks weitreichende Folgen haben.

Um teure Stillstandzeiten auch bei Bestandsanlagen zu vermeiden, hat Phoenix Contact eine Nachrüstlösung zur kontinuierlichen Erfassung und Auswertung entsprechender Ereignisse entwickelt.

Kernelement der Lösung ist das Blitzstrom-Messsystem (LM-S). Es misst die Stärke und Energie von Blitzen und leitet sie zur Koordination von Wartungsarbeiten an den Betreiber weiter.

In den Schaltschränken für die Pitch-Regelung steht wenig Platz zum nachträglichen Montieren der zugehörigen Auswerteeinheit zur Verfügung steht.

Das LM-S ist daher in einem separaten platzsparenden Schaltschrank untergebracht, der sich einfach in die Automatisierungslandschaft integrieren lässt.

Die Auswerteeinheit wird über eine eigene Stromversorgung der Produktfamilie Quint mit Energie beliefert. Optional kann eine unterbrechungsfreie Variante der Baureihe installiert werden.

Damit das Nachrüstsystem selbst im Fall eines Blitzeinschlags störungsfrei funktioniert, sind alle ein- und ausgehenden Leitungen mit Überspannungsschutz beschaltet.

Für den Datenaustausch zwischen dem LM-S und überlagerten Systemen werden verschiedene Übertragungswege angeboten.

Zum einen lässt sich über die freien Kontakte auf dem Schleifring eine SHDSL-Kommunikation aufbauen.

Sollte dies nicht möglich sein, umfasst das Portfolio von Phoenix Contact zahlreiche Funkkomponenten wie GSM-Modems sowie Bluetooth- und WLAN-Komponenten.

PHOENIX CONTACT
GmbH & Co. KG

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Flachsmarktstraße 8
D-32825 Blomberg

+49 (0) 52 35 / 3-4 12 40

Eva von der Weppen | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG
Weitere Informationen:
http://www.phoenixcontact.com

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