Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Laser, Licht und Leuchtdioden

16.01.2013
Technik verändert unser Leben – besonders vielfältige Anwendungen entstehen bei der Erforschung einer der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts: der Optik und Photonik. Wie das Verständnis der Zusammenhänge zwischen Materie und Licht unser Alltagsleben verändert, erklären Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT-Schwerpunkts „Optik & Photonik“. Am Mittwoch, den 23. Januar 2013, um 18.30 Uhr präsentieren sie unter dem Motto „Faszination Licht“ ihre Arbeit im Karlsruher Rathaus.

Optische Verfahren und Technologien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie ermöglichen beispielsweise die leistungsfähige Kommunikation mit Glasfasern, den Einsatz von Lasern und optischer Messtechnik in der Fertigung oder medizinischer Diagnoseinstrumente, die auf optischen Methoden basieren.


Der Laser wurde vor über 50 Jahren entwickelt: Mit seiner Erforschung und immer neuen Anwendungsmöglichkeiten beschäftigt sich der KIT-Schwerpunkt „Optik & Photonik“.
(Foto: Andrea Fabry)


Solarenergie: Eine Anwendung der Optik und Photonik
(Foto: Irina Westermann, KIT)

Hinzu kommen optoelektronische Bauelemente wie Leuchtdioden und Solarzellen, die die Umwandlung von Energie in Licht und umgekehrt erlauben und so zu einer energieeffizienten und nachhaltigen Stromversorgung beitragen. Technische Fortschritte in dieser Zukunftstechnologie sind eng verbunden mit Erkenntnissen der Grundlagenforschung, die umgekehrt von neuen optischen Methoden und Verfahren profitiert.

Ziel des KIT-Schwerpunkts „Optik & Photonik“ ist es deshalb, Grundlagenforschung und neue Anwendungen ergebnisorientiert zu verbinden. Dazu bündelt er Ansätze verschiedener Disziplinen der Natur- und Ingenieurswissenschaften. Der Schwerpunkt basiert auf der Arbeit der 2006 gegründeten Karlsruhe School of Optics & Photonics, einer interdisziplinären Graduiertenschule für Studierende und Doktoranden auf dem Gebiet der Optik und Photonik.

Die Veranstaltungsreihe „KIT im Rathaus“ ermöglicht interessierten Bürgerinnen und Bürgern dieses spannende Forschungsfeld kennenzulernen und mit Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen. Alle Interessierten, insbesondere auch Schülerinnen und Schüler, sind zu der vom ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale koordinierten Veranstaltung eingeladen. Ein anschließender Empfang bietet Gelegenheit zu Gesprächen. Parallel zur Veranstaltung findet vom 21. bis 25. Januar eine thematische Ausstellung des Schwerpunkts im oberen Foyer des Rathauses statt. Der Eintritt ist frei.

Das Programm:

Grußworte
Margret Mergen, Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe
Professor Volker Saile, Chief Science Officer, KIT

Der KIT-Schwerpunkt „Optik & Photonik“ stellt sich vor
Professor Uli Lemmer, Wissenschaftlicher Sprecher des Schwerpunkts „Optik & Photonik“, Leiter des Lichttechnischen Instituts (LTI)

Optische Flüstergalerien: Neue Ansätze für die Biosensorik
Professor Heinz Kalt, Institut für Angewandte Physik (APH)

Das sehende Auto: Optische Technologien für die Verkehrssicherheit
Professor Christoph Stiller, Leiter des Instituts für Mess- und Regelungstechnik (MRT)

Dünnschichtphotovoltaik: Kostengünstiger Strom aus Sonnenlicht
Professor Michael Powalla, Mitglied des Vorstandes im Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Lichttechnisches Institut (LTI)

Weitere Informationen: www.zak.kit.edu
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungs-zentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Weiterer Kontakt:
Jonas Moosmüller
ZAK | Zentrum für Angewandte
Kulturwissenschaft und
Studium Generale

Tel.: +49 721 608-48027
Fax: +49 721 608-44811
E-Mail: jonas.moosmueller@kit.edu

Monika Landgraf | idw
Weitere Informationen:
http://www.zak.kit.edu/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Ein Roboter als Mitbewohner
16.01.2019 | Universität Siegen

nachricht Präziser Blick ins Innerste von Transistoren hilft Energie sparen
10.01.2019 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultra ultrasound to transform new tech

World first experiments on sensor that may revolutionise everything from medical devices to unmanned vehicles

The new sensor - capable of detecting vibrations of living cells - may revolutionise everything from medical devices to unmanned vehicles.

Im Focus: Fliegende optische Katzen für die Quantenkommunikation

Gleichzeitig tot und lebendig? Max-Planck-Forscher realisieren im Labor Erwin Schrödingers paradoxes Gedankenexperiment mithilfe eines verschränkten Atom-Licht-Zustands.

Bereits 1935 formulierte Erwin Schrödinger die paradoxen Eigenschaften der Quantenphysik in einem Gedankenexperiment über eine Katze, die gleichzeitig tot und...

Im Focus: Flying Optical Cats for Quantum Communication

Dead and alive at the same time? Researchers at the Max Planck Institute of Quantum Optics have implemented Erwin Schrödinger’s paradoxical gedanken experiment employing an entangled atom-light state.

In 1935 Erwin Schrödinger formulated a thought experiment designed to capture the paradoxical nature of quantum physics. The crucial element of this gedanken...

Im Focus: Implantate aus Nanozellulose: Das Ohr aus dem 3-D-Drucker

Aus Holz gewonnene Nanocellulose verfügt über erstaunliche Materialeigenschaften. Empa-Forscher bestücken den biologisch abbaubaren Rohstoff nun mit zusätzlichen Fähigkeiten, um Implantate für Knorpelerkrankungen mittels 3-D-Druck fertigen zu können.

Alles beginnt mit einem Ohr. Empa-Forscher Michael Hausmann entfernt das Objekt in Form eines menschlichen Ohrs aus dem 3-D-Drucker und erklärt: «Nanocellulose...

Im Focus: Nanocellulose for novel implants: Ears from the 3D-printer

Cellulose obtained from wood has amazing material properties. Empa researchers are now equipping the biodegradable material with additional functionalities to produce implants for cartilage diseases using 3D printing.

It all starts with an ear. Empa researcher Michael Hausmann removes the object shaped like a human ear from the 3D printer and explains:

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

16. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

17.01.2019 | Veranstaltungen

Erstmalig in Nürnberg: Tagung „HR-Trends 2019“

17.01.2019 | Veranstaltungen

Wie Daten und Künstliche Intelligenz die Produktion optimieren

16.01.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Leistungsschub für alle Omicron Laser

17.01.2019 | Messenachrichten

16. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

17.01.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Mit Blutgefäßen aus Stammzellen gegen Volkskrankheit Diabetes

17.01.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics