Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Infrarotstrahlung und Luftmanagement intelligent kombiniert reduziert den Energieaufwand

19.02.2019

Die Infradry Systeme von Heraeus Noblelight machen Anwendungen in Druck und Beschichtung deutlich effizienter. Die Infrarotstrahler sind intelligent mit einem eigens entwickelten Luftmanagement kombiniert. Dadurch sinkt der Energieaufwand, gleichzeitig verkürzt sich die Trocknungszeit.

Die Trocknung von Beschichtungen oder Druckfarben benötigt viel Energie. Grund genug, die konventionellen Trockner auf den Prüfstand zu stellen.


Infradry Module kombinieren IR-Strahlung und Luftmanagement besonders effizient.

Copyright Heraeus Noblelight 2019

Infradry Module kombinieren intensive IR-Strahlung mit kontrollierter Luftzufuhr und Luftabsaugung – das gewährleistet eine effektive Trocknung.

Möglich wurde das durch den Einsatz der CFD (computational fluid dynamics), mit deren Hilfe Strahlung und Luftführung schon vor dem Bau der Systeme durch Computersimulation aufeinander abgestimmt wurden.

Erste Tests mit Kundenmaterialien bestätigen die Simulation. Die Geschwindigkeit der Trocknung konnte im Vergleich zu konventionellen Trocknern um bis zu 20 Prozent gesteigert werden.

Hohe Effizienz bei der Trocknung

Durch das neu entwickelte Luftmanagement werden Wasser und Lösemitteldämpfe optimal abgeführt. Dabei wird die Luft durch die IR-Strahler erwärmt, sie nimmt die Feuchtigkeit auf und wird dann gezielt aus der Trocknungszone abgesaugt.

Dies verhindert eine Sättigung der Atmosphäre im Inneren des Prozessraums und beschleunigt so die Trocknung.

Mit Leistungsdichten, die genau an die Anwendung angepasst werden, und extrem effizienten Reflektoren, die die Infrarot-Strahlung auf die Substratoberfläche konzentrieren, bieten die neuen Infradry Systeme eine sehr hohe Trocknungseffizienz.

Durch die modulare Konstruktion sind sie für alle Arbeitsbreiten einfach skalierbar und können mit einer Vielzahl von Schnittstellen konfiguriert werden. Eine stufenlose Leistungsregelung gewährleistet die genaue Kontrolle der Trocknung.

Leistungsstarke Zwillingsrohr-Infrarotstrahler

Bisher gibt es die Infradry Systeme in zwei Varianten.
Das Infradry Compact hat einen besonders geringen Platzbedarf und lässt sich gut nachrüsten.

Das Infradry Combi eignet sich für größere Anlagen und realisiert weltweit erstmalig eine Luftabsaugung zwischen den Strahlern innerhalb des Infrarotstrahlerfeldes. So wird die Feuchtigkeit anders als bei konventionellen Trocknern direkt im Prozessraum entfernt. Die Infrarottrocknung wirkt damit noch intensiver.

Die Wärme zum Trocknen der Tinten oder Farben wird durch leistungsstarke Zwillingsrohr-IR-Strahler bereitgestellt. Je nach Anwendung können kurzwellige oder mittelwellige Strahler gewählt werden.

Kurzwellige Strahler sorgen sehr schnell für sehr hohe Temperaturen, während mittelwellige Strahler als die effizienteste Methode gelten, um Tinten und Lacke besonders schonend für das Papier zu trocknen.

Heraeus Noblelight bietet die gesamte Palette der Infrarotstrahlung vom nahen Infrarot NIR bis zur mittelwelligen Carbon-Technologie CIR, führt Versuche mit den Materialien durch und berät bei der Auswahl der optimalen Strahler für den jeweiligen Prozess.

Der Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit führendes Portfoliounternehmen in Familienbesitz. Die Wurzeln des 1851 gegründeten Unternehmens reichen zurück auf eine seit 1660 von der Familie betriebene Apotheke. Heraeus bündelt heute eine Vielzahl von Geschäften in den Feldern Umwelt, Energie, Elektronik, Gesundheit, Mobilität und industrielle Anwendungen.

Im Geschäftsjahr 2017 erzielte Heraeus einen Gesamtumsatz von 21,8 Mrd. €. Das im FORTUNE Global 500 gelistete Unternehmen beschäftigt rund 13.000 Mitarbeiter in 40 Ländern und hat eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten. Heraeus gehört zu den Top 10 Familienunternehmen in Deutschland.

Mit fachlicher Kompetenz, Exzellenz sowie der Ausrichtung auf Innovationen und eine unternehmerisch geprägte Führungskultur streben wir danach, unsere Leistungsfähigkeit kontinuierlich zu verbessern. Für unsere Kunden schaffen wir hochwertige Lösungen und stärken nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit, indem wir einzigartige Material-Kompetenz mit Technologieführerschaft verbinden.

Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich und China gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen und -systemen. Heraeus Noblelight beschäftigte 2017 weltweit 762 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler, -Systeme und Lösungen für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Hersteller:         Heraeus Noblelight GmbH

                        Reinhard-Heraeus-Ring 7

                        D-63801 Kleinostheim

                        Tel +49 6181/35-8545, Fax +49 6181/35-16 8545

                        E-Mail hng-infrared@heraeus.com

Redaktion:        Dr. Marie-Luise Bopp

                        Heraeus Noblelight GmbH,

                        Abteilung Marketing/Werbung

                        Tel +49 6181/35-8547, Fax +49 6181/35-16 8547

                        E-Mail marie-luise.bopp@heraeus.com

                        www.heraeus-noblelight.com

Dr. Marie-Luise Bopp | Heraeus Noblelight GmbH

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Fraunhofer IZM setzt das E-Auto auf die Überholspur
11.10.2019 | Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM

nachricht TU Ilmenau nimmt deutschlandweit einzigartigen Echtzeit-Simulator für Energiesysteme in Betrieb
10.10.2019 | Technische Universität Ilmenau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neuer Werkstoff für den Bootsbau

Um die Entwicklung eines Leichtbaukonzepts für Sportboote und Yachten geht es in einem Forschungsprojekt der Technischen Hochschule Mittelhessen. Prof. Dr. Stephan Marzi vom Gießener Institut für Mechanik und Materialforschung arbeitet dabei mit dem Bootsbauer Krake Catamarane aus dem thüringischen Apolda zusammen. Internationale Kooperationspartner sind Prof. Anders Biel von der schwedischen Universität Karlstad und die Firma Lamera aus Göteborg. Den Projektbeitrag der THM fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand mit 190.000 Euro.

Im modernen Bootsbau verwenden die Hersteller als Grundmaterial vorwiegend Duroplasten wie zum Beispiel glasfaserverstärkten Kunststoff. Das Material ist...

Im Focus: Novel Material for Shipbuilding

A new research project at the TH Mittelhessen focusses on the development of a novel light weight design concept for leisure boats and yachts. Professor Stephan Marzi from the THM Institute of Mechanics and Materials collaborates with Krake Catamarane, which is a shipyard located in Apolda, Thuringia.

The project is set up in an international cooperation with Professor Anders Biel from Karlstad University in Sweden and the Swedish company Lamera from...

Im Focus: Controlling superconducting regions within an exotic metal

Superconductivity has fascinated scientists for many years since it offers the potential to revolutionize current technologies. Materials only become superconductors - meaning that electrons can travel in them with no resistance - at very low temperatures. These days, this unique zero resistance superconductivity is commonly found in a number of technologies, such as magnetic resonance imaging (MRI).

Future technologies, however, will harness the total synchrony of electronic behavior in superconductors - a property called the phase. There is currently a...

Im Focus: Ultraschneller Blick in die Photochemie der Atmosphäre

Physiker des Labors für Attosekundenphysik haben erkundet, was mit Molekülen an den Oberflächen von nanoskopischen Aerosolen passiert, wenn sie unter Lichteinfluss geraten.

Kleinste Phänomene im Nanokosmos bestimmen unser Leben. Vieles, was wir in der Natur beobachten, beginnt als elementare Reaktion von Atomen oder Molekülen auf...

Im Focus: Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Wie kommt es, dass manche Neutronensterne zu den stärksten Magneten im Universum werden? Eine mögliche Antwort auf die Frage nach der Entstehung dieser sogenannten Magnetare hat ein deutsch-britisches Team von Astrophysikern gefunden. Die Forscher aus Heidelberg, Garching und Oxford konnten mit umfangreichen Computersimulationen nachvollziehen, wie sich bei der Verschmelzung von zwei Sternen starke Magnetfelder bilden. Explodieren solche Sterne in einer Supernova, könnten daraus Magnetare entstehen.

Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2019

14.10.2019 | Veranstaltungen

10. Weltkonferenz der Ecosystem Services Partnership an der Leibniz Universität Hannover

14.10.2019 | Veranstaltungen

Bildung.Regional.Digital: Tagung bietet Rüstzeug für den digitalen Unterricht von heute und morgen

10.10.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Technologiemodul senkt Ausschussrate von Mikrolinsen auf ein Minimum

14.10.2019 | Informationstechnologie

Diagnostik für alle

14.10.2019 | Biowissenschaften Chemie

Bayreuther Forscher entdecken stabiles hochenergetisches Material

14.10.2019 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics