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KfW fördert Solarenergie in China

26.03.2002


Die KfW unterstützt China beim Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien. Bis zu 170 Dörfer in den Landesteilen Xinjiang und Yunnan erhalten jetzt Photovoltaikanlagen, die eine Stromversorgung in diesen ländlichen Regionen erstmals möglich machen. Die KfW stellt für die Vorhaben insgesamt EUR 10,2 Mio bereit. Die Mittel stammen aus dem Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Den Darlehensvertrag über EUR 5,1 Mio für den Bau der Solaranlagen in Yunnan hat die KfW heute in Frankfurt mit dem chinesischen Finanzministerium unterzeichnet. Die Verträge für das Vorhaben in Xinjiang wurden bereits im Januar abgeschlossen. Hierfür stellt die KfW ebenfalls EUR 5,1 Mio zur Verfügung

Die neuen Solaranlagen werden rund 60.000 Menschen mit Elektrizität versorgen. Weite Teile der abgelegenen, westlichen Provinzen Yunnan und Xinjiang zählen zu denjenigen Gebieten Chinas, die bislang nicht an das Stromversorgungsnetz angeschlossen werden konnten. Gründe dafür sind unter anderem die großen Entfernungen zum bestehenden Versorgungsnetz und die geringe Siedlungsdichte. In beiden Projektgebieten ist jedoch eine hohe Sonneneinstrahlung gegeben, die ideales Potenzial für die Nutzung solarer Energien bietet. Die chinesische Regierung hat 1996 ein Programm aufgelegt, das darauf abzielt, bislang nicht elektrifizierte Regionen mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Die KfW-Projekte unterstützen dieses Programm.

Die dezentrale Stromerzeugung aus Sonnenenergie ermöglicht eine Verbesserung der Lebenssituation der Dorfbewohner in Yunnan und Xinjiang. Sie werden künftig über elektrische Beleuchtung verfügen können und Zugang zu Informationsmedien erhalten. Von der Stromversorgung profitieren auch die Dorfschulen und die ländlichen Gesundheitsstationen. Die KfW leistet darüber hinaus durch die Förderung umweltverträglich erzeugten Stroms einen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz in China.

Christine Volk | ots

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