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Natriumröhren bauen Potenzial von Kraftwerken aus

21.12.2005


Die Wirksamkeit von Biomasse als natürliche Gasquelle hängt zu einem Großteil von der Menge des Wasserstoffs ab, der daraus gewonnen werden kann. Um effektive Gasturbinen herstellen zu können, wurde ein innovativer Ansatz für die beteiligten Heizleitungen entwickelt.

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Heizleitungen werden bei einem Prozess verwendet, bei dem dem Biomassegas Wasserstoff entzogen wird. Für einen erfolgreichen Einsatz muss das wasserstoffreiche Gas zunächst einmal einen geeigneten hohen Heizwert aufweisen. Mit der Einspeisung der Gase durch so genannte Heizleitungen innerhalb eines Prozesses, der als thermisches Steam Reforming bzw. als thermische Vergasung bekannt ist, können die erforderlichen Temperaturen erreicht werden.

Bei der Zuführung von Wärme in den Reformer über diese Heizleitungen handelt es sich um das innovative Konzept hinter dieser Entwicklung. Als solches ermöglicht es die Erzeugung von wärmenden wasserstoffreichen Heizgasen aus allen Biomasse- oder Abfallarten. Die Leitungen erfordern aber eine spezielle Vorbereitung.


In dieser Hinsicht wurde ein innovatives Verfahren für die Beschichtung des internen Bereichs der Leitungen mit Natrium entwickelt. Kleine mit Natrium gefüllte Ampullen in Form von Kapseln wurden über eine automatische Schraubzwinge in die Leitungen eingeführt. Die Leitungen werden dann durch einen elektrischen Ofen auf ungefähr 850 Grad Celsius erwärmt. Sobald diese Temperatur erreicht ist, wird ein Vakuum erzeugt und die Ampullen selbst werden erhitzt, bis das darin enthaltene Natrium geschmolzen ist. In dieser Phase werden die Ampullen von Hand gebrochen und das Natrium strömt in die Leitungen. Das Rohr wird dann geschlossen und an der Füllkante geschweißt.

Dieser vorgeschaltete Prozess resultierte in einer effizienten und wettbewerbsfähigen Stromerzeugungstechnologie, die sich für ein Kraftwerk mit 200kW eignet und extrem hohe Wärmeströme in kleinen Vergasungsreaktoren ermöglicht. Ein derzeit getesteter Prototyp kann ein Potenzial von 500 BioHPR verwenden. Damit hat diese Technlogie eine viel versprechende Zukunft, denn sie kann in Bereichen mit niedrigen Bevölkerungsdichten, die weit entfernt von den Hauptversorgungsnetzen eines Landes liegen, als kleine Reaktoranlage genutzt werden.

Mihai Macavescu | ctm
Weitere Informationen:
http://www.ovm-iccpet.pcnet.ro

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