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"Grüner" Abfall

21.12.2005


Nicht zuletzt durch ihre sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen birgt die Abfallbehandlung vielfältige Herausforderungen.



Die Schlammvergasung richtet sich auf eine kosteneffiziente und umweltfreundliche Art der Abfallbehandlung. Für den Prozess gibt es verschiedene Ansätze, und im Rahmen des EU-finanzierten Projekts CHP SEWAGE GASFN konzentrierte man sich auf eine Vielzahl von Aspekten der Schlammvergasung, einschließlich Charakterisierung der produzierten Gase und Schadstoffverhalten.

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Der Projektpartner, die Universidad de Zaragosa, lenkte seine Untersuchungen auf Fallstromvergaser, die sich zur kombinierten Wärme- und Stromerezeugung (CHP - Combined Heat and Power) auf Biomasseebene und in kleinem Umfang eignen. Fallstromvergaseranlagen bilden eine spezielle Untergruppe der Festbettvergaser und beziehen sich auf die Art und Weise, wie der Kraftstoff in den Vergaser geleitet wird. Gemäß dem Festbett-Fallstrom-Prinzip wird der Kraftstoff durch ein Gitter am Boden der Installation zugeführt und die Luft fließt in gleicher Richtung durch den Kraftstoff (Co-Fluss).

Die Forscher an der Universität von Zaragosa zeigten, dass diese Vergasertechnologie ein entflammbares Gas minderer Qualität aus getrocknetem Klärschlamm hervorbringen könnte. Das im Rahmen des Projekts erlangte Fachwissen kann nun an geeignete Partner aus dem Bereich der Energieerzeugung weitergegeben werden. Die Universität ist bereit, den Entwurf neuartiger Vergasungsanlagen zu unterstützen und vorläufige Tests verwertbarer Abfallmaterialien durchzuführen.

Es werden Partner mit ausreichenden technischen Fähigkeiten gesucht, um diese Technologie auf industrieller Ebene einzuführen. Der anfängliche geografische Konzentrationspunkt ist Spanien, die Technologie soll aber auch in anderen Ländern verfügbar gemacht werden.

Dr. Pedro Garcia Bacaicoa | ctm
Weitere Informationen:
http://www.unizar.es

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