Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das virtuelle Kraftwerk liefert immer Strom

20.12.2005


Neues EnBW-Produkt bietet Stadtwerken Unabhängigkeit im Strombezug ohne die wirtschaftlichen Risiken des Kraftwerksbetriebs


Die EnBW Energie Vertriebs- und Servicegesellschaft mbH bietet Stadtwerken in Baden-Württemberg mit der so genannten "virtuellen Kraftwerksscheibe" ein neues Produkt an. Die "virtuelle Kraftwerksscheibe" ist ein langfristiger Strombezugsvertrag, der insbesondere kleineren und mittleren Stadtwerken Bezugssicherheit bei gleichzeitig geringen wirtschaftlichen Risiken bietet. "Die virtuelle Kraftwerksscheibe eröffnet den Stadtwerken ähnliche Vorteile wie bei eigenen Erzeugungsanlagen, ohne dass die Stadtwerke die wirtschaftlichen Risiken eines Kraftwerkbaus und des Anlagenbetriebs übernehmen müssen. Damit entspricht die EnBW dem vielfach von Stadtwerken geäußerten Wunsch nach Unabhängigkeit von den Entwicklungen der Strombörse", so Dr. h.c. Detlef Schmidt, Vorstandsmitglied der EnBW für Marketing und Vertrieb.

Das neue Produkt ermöglicht den Strombezug zu langfristig fairen Preisen auf Basis der tatsächlichen Kostenstruktur eines Kraftwerks. "Die virtuelle Kraftwerksscheibe ist auch aufgrund ihrer Flexibilität einer realen Kraftwerksbeteiligung weit überlegen. So können einerseits kleine Leistungen gezeichnet und andererseits zwischen einem virtuellen Gas- oder Steinkohlekraftwerk oder einer Kombination gewählt werden", erläutert Pierre Lederer, Vorstandsmitglied der EnBW für Operations und damit auch für die Erzeugungsstrategie. Die Stadtwerke können somit ihren Strombezug verlässlich planen und auch von der Strommenge flexibel gestalten, ohne sich verbindlich an den Bau eines realen Kraftwerks binden zu müssen. "Der entscheidende Vorteil ergibt sich für die Stadtwerke aus der garantierten Sicherheit der Belieferung. Der Strom aus dem virtuellen Kraftwerk fließt garantiert immer", so Lederer.

Angeboten werden zwei Alternativen mit festen Laufzeiten von 15 bzw. 30 Jahren. Das entspricht der wirtschaftlichen Lebensdauer eines Gas- bzw. Steinkohlekraftwerks. Gerade für die im Schnitt mittleren und kleineren Verteilerwerke in Südwestdeutschland ist die EnBW Virtuelle Kraftwerksscheibe hoch interessant, ist sich der für Marketing und Vertrieb verantwortliche Vorstand Dr. h.c. Detlef Schmidt sicher.


Großen Wert legt die EnBW auf die Feststellung, dass das Angebot ihr aktuelles Engagement bei der Erneuerung des Kraftwerkparks in Baden-Württemberg unterstreicht. Mit dem geplanten Ausbau des Wasserkraftwerks in Rheinfelden und dem angedachten Neubau zweier konventioneller Großkraftwerke in Karlsruhe bzw. Heilbronn leistet die EnBW bewusst einen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung des Energie- und Industriestandorts Baden-Württemberg.

Die EnBW ist mit rund fünf Millionen Energiekunden das größte Energieunternehmen in Baden-Württemberg und das drittgrößte in Deutschland. Mit rund 17.700 Mitarbeitern hat sie im Jahr 2004 einen Jahresumsatz von 9,84 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Kerngeschäftsfelder der EnBW sind Strom, Gas sowie Energie- und Umweltdienstleistungen. Sie ist mit zahlreichen Niederlassungen, Regional- und Bezirkszentren in Baden-Württemberg vor Ort präsent und bietet damit ihren Kunden kurze Wege sowie rasche persönliche Kundenansprache.

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.enbw.com

Weitere Berichte zu: Kraftwerk Kraftwerksscheibe Steinkohlekraftwerk Strombezug

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Vernetzte Beleuchtung: Weg mit dem blinden Fleck
18.07.2018 | Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

nachricht Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie
17.07.2018 | Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel

19.07.2018 | Verkehr Logistik

Mobilfunkstrahlung kann die Gedächtnisleistung bei Jugendlichen beeinträchtigen

19.07.2018 | Studien Analysen

Mit dem Nano-U-Boot gezielt gegen Kopfschmerzen und Tumore

19.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics