Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Contracting kann deutsche Energiebilanz retten

16.11.2005


Deutschland hat angestrebte Energieproduktivität noch nicht verwirklicht - Vor allem Industrie hat erhebliches Potenzial, um Energieeffizienz zu erhöhen.



Hamburg, "Würden deutsche Unternehmen mehr Contracting betreiben, wäre die Energieproduktivität heute besser", sagte Dr. Manfred Dittmer, Geschäftsführer von Vattenfall Europe Contracting GmbH anlässlich der Bekanntgabe der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen 2005. Laut Daten des Statistischen Bundesamtes hat die Energieproduktivität in Deutschland noch nicht den angestrebten Wert erreicht. Zusätzliche Einspar-Maßnahmen in den kommenden 15 Jahren sind zwingend notwendig.



"Contracting kann einen großen Beitrag leisten, das Ziel der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie bis 2020 zu schaffen", sagte Dr. Manfred Dittmer, Geschäftsführer der Vattenfall Europe Contracting GmbH. Laut der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen (UGR), die jährlich das Vorankommen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie auswerten, ist die vorgegebene Energieproduktivität der Bundesrepublik noch nicht erlangt. Der Wert gibt das Verhältnis von preisbereinigtem Bruttoinlandsprodukt und Primärenergieverbrauch an. Die gesamtwirtschaftliche Energieproduktivität hat sich seit 1990 zwar bereits um 27 Prozent verbessert, müsste dieses Jahr aber doppelt so hoch ausfallen, wenn 2020 die angestrebten 100 Prozent erzielt sein sollen. Vor allem die Industrie, die drei Viertel aller Energieträger verbraucht, aber nur eine Energieproduktivität von knapp 25 Prozent vorweisen kann, muss Energiekosten sparen und Energieträger effizienter einsetzen.

Die bisher erreichte Energieproduktivität ist laut Analysen des Statistischen Bundesamtes hauptsächlich auf Effizienzfortschritte zurückzuführen. "Genau hier liegen ungenutzte Reserven. Mit Contracting könnten diese ausgeschöpft werden, ohne dass die Industrieunternehmen eigene Investitionen dafür tätigen müssten", sagte Dr. Manfred Dittmer. "Contracting ist für eine nachhaltige Wirtschaftsweise eine bedeutsame Unterstützung", so der Contracting-Experte von Vattenfall weiter.

Die Vattenfall Europe Contracting GmbH optimiert, saniert, finanziert und betreibt Anlagen zur Erzeugung und Verteilung von Nutzenergien und Medien im Auftrag ihrer Kunden seit 1997 mit inzwischen über 360 Mitarbeitern. Das Ergebnis der Aktivitäten sind erhebliche Betriebskostenreduzierungen für den Kunden und Schonung der Ressourcen. Die Modernisierung der Energieanlagen wird über die eingesparten Betriebskosten finanziert, so dass der Auftraggeber keine eigenen Investitionen tätigen muss.

Herausgeber:
Vattenfall Europe Contracting GmbH
Überseering 12, 22297 Hamburg
Andreas Reincke
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 040/63 96-3196
e-mail andreas.reincke@vattenfall.de

Pressestelle:
Public Relations v. Hoyningen-Huene
Heimhuder Straße 79
20148 Hamburg
Marc v. Bandemer
Tel: 040/41 62 08-17
Fax: 040/410 11 71
e-mail mvb@prvhh.de

Andreas Reincke | Vattenfall Europe Contracting Gm
Weitere Informationen:
http://www.vattenfall.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Sicherungsklemmen bis 1000 V
27.09.2018 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

nachricht Warnschilder für Reihenklemmen mit Push-in Anschluss
26.09.2018 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen

Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) vom 12. bis 15. September in Münster stellten Gefäßspezialisten aus ganz Deutschland die neuesten Therapien bei Gefäßerkrankungen vor. Vor allem in den Bereichen periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) und venöse Verschlusskrankheiten wie die Tiefe Venenthrombose (TVT) gibt gute Neuigkeiten für die Patienten. Viele der 720 Gefäßspezialisten, die an der Jahrestagung teilnahmen, stellten neueste Studienergebnisse vor.

Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Gefäßerkrankungen, allein rund fünf Millionen unter der „Schaufensterkrankheit“, medizinisch periphere...

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Mit traditionellen Methoden gegen extreme Trockenheit

24.09.2018 | Geowissenschaften

Europäische Spitzenforschung auf der EuMW

24.09.2018 | Messenachrichten

Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen

24.09.2018 | Medizintechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics