Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hoher Spritpreis verstärkt Biodiesel-Boom

31.08.2004


LKW-Speditionen und Busunternehmen setzen verstärkt auf den umweltschonenden Biokraftstoff


Der Absatz von Biodiesel gewinnt nach Angaben des Verbands Deutscher Biodieselhersteller (VDB) in 2004 deutlich an Fahrt. Während die Bilanz der Biodiesel-Produktionskapazitäten im Vorjahr durchschnittlich 75 Prozent betrug, melden die Hersteller im dritten Quartal 2004 eine nahezu vollständige Auslastung der Anlagen. „Wir sind zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr die wichtige Absatzmarke von einer Mio. Tonnen Biodiesel durchbrechen werden“, freut sich Petra Sprick, Geschäftsführerin des VDB. Wichtiger Grund für den anhaltenden Biodiesel-Boom seien nicht zuletzt die hohen Spritpreise. Insbesondere Speditionen und Busunternehmen entschieden sich verstärkt dazu, auf den Biokraftstoff umzusteigen.

Preis und Qualität sind entscheidende Kaufargumente


Der aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnene Biodiesel ist von der Mineralölsteuer befreit und kann daher günstiger als herkömmlicher Sprit an der Zapfsäule angeboten werden. „Ein LKW mit einer Laufleistung von ca. 120.000 km pro Jahr kann daher bis zu 2.000 Euro im Jahr durch den Einsatz von Biodiesel einsparen“, erklärt Sprick. Schon heute fahren rund 15.000 LKW und Busse in Deutschland mit Biodiesel. Mit einem Absatz von ca. 600.000 Tonnen im Jahr 2003 bilden sie das wichtigste Kundensegment im Biodieselmarkt.

Neben dem Preis ist auch die Qualität ein wesentliches Kaufargument. Biodiesel entspricht der europaweit gültigen Norm DIN EN 14214, die zwischen Herstellern und Automobilindustrie abgestimmt wurde. Darüber hinaus garantiert das Gütesiegel der AGQM an den bundesweit rund 1700 Biodiesel-Tankstellen dem Verbraucher eine durchgehend hohe Kraftstoffqualität.

Marktanteil soll bis 2010 verdoppelt werden

Mit einem derzeitigen Marktanteil von knapp drei Prozent am deutschen Dieselmarkt ist Biodiesel heute der führende Biokraftstoff. Seit Frühjahr 2004 wird Biodiesel neben der Reinform auch als bis zu fünfprozentige Beimischung zum herkömmlichen Diesel angeboten. Beide Vertriebsformen sollen künftig dazu beitragen, den Marktanteil von Biokraftstoffen im Rahmen der EU-Förderrichtlinie bis 2010 auf knapp sechs Prozent zu erhöhen. Erste Hersteller haben bereits angekündigt, ihre Produktionskapazitäten im kommenden Jahr deutlich zu erweitern.

Der Verband Deutscher Biodieselhersteller wird auf der IAA Nutzfahrzeuge vom 21.-30. September 2004 in Halle 27, Stand C 14, vertreten sein.

Für weitere Informationen: Dr. Karin Retzlaff Verband Deutscher Biodieselhersteller e.V. Am Weidendamm 1A 10117 Berlin Tel. 030/72 62 59 10; Fax 030/72 62 59 19 e-mail: retzlaff@biodieselverband

| Verband Dt. Biodieselhersteller
Weitere Informationen:
http://www.biodieselverband.de

Weitere Berichte zu: Biodiesel Biodiesel-Boom Biokraftstoff Spritpreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Sicherungsklemmen bis 1000 V
27.09.2018 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

nachricht Warnschilder für Reihenklemmen mit Push-in Anschluss
26.09.2018 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue CBMC-Geräteschutzschaltervarianten

22.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

ISO-27001-Zertifikat für die GFOS mbH und die GFOS Technologieberatung GmbH

21.09.2018 | Unternehmensmeldung

Kundenindividuelle Steckverbinder online konfigurieren und bestellen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics